Die Macht des Blutes 03v23
Heiße Geschichten Sexgeschichte bei der Arbeit Tabus Geschichten

Die Macht des Blutes 03v23

Die Dinge nehmen ihren Lauf

Vorwort

Ich möchte mich an dieser Stelle für die vielen lieben Mails und Kommentare bedanken, die wir bis jetzt bekommen haben. Und den anderen möchte ich sagen: Nein, ich und meine Kinder, wir fühlen uns nicht krank. Kein kleines bißchen!

Mehrfach wurde ich gefragt, ob ich denn in meiner Geschichte auch mal ‚zu Potte‘ komme.

Der Tagebuchcharakter wurde von mir nicht willkürlich gewählt. Er hat seinen Ursprung in meinen Tagebüchern, die ich Anfang 2000 begonnen habe, und immer noch führe. Später werden meine Einträge von denen meiner Kinder ergänzt, die irgendwann auch mit dem Schreiben angefangen haben. Besonders Chantal war da sehr fleißig. Briefe, hingeworfene Notizen, Kalendarien und unzählige Notizbücher liegen ordentlich sortiert auf den Regalbrettern meines Schreibzimmers, und warten nur darauf, durchgesehen und niedergeschrieben zu werden.

In einer Geschichte mag man mit der Tür ins Haus fallen können. Bei meiner Familie ist das anders. Es passierte nicht über Nacht, es war keine Laune und erst recht nicht das Ergebnis einer durchzechten Nacht. Es war ein Prozeß, dessen Auslöser heute eigentlich keiner von uns mehr so genau fixieren kann. Es war ein Prozeß voller Hoffen und Bangen, von Sehnsüchten und Zweifeln. Wie ich schon einmal schrieb: Es passierte einfach. Aber es passierte nicht über Nacht.

Bambi (geschrieben am 24. April 2008)

Montag, 3. April 2000

Seit dem belauschten Gespräch hat sich meine innere Unruhe etwas gelegt. Auf eine fast schon perverse Art und Weise warte ich auf den nächsten Schritt der Kinder. Sollen die mal machen! Immerhin bin ich die Beute, die erlegt werden will.

Himmel hilf! Was schreibe ich da nur?

Freitag, 7. April 2000

Heute Morgen habe ich das Frühstück der Kinder verschlafen. Als ich wach wurde und meine Armbanduhr vom Nachttisch nahm, war es fast zehn Uhr. Auf dem Küchentisch lag eine Nachricht von meiner Tochter: ‚Ich hab dich lieb!‘ Dazu hatte sie viele kleine Herzchen gemalt. Nach dem ersten Kaffee ging es mir etwas besser. Ich steckte mir eine Zigarette an und sah in den Vorgarten hinaus. Was mache ich bloß falsch, fragte ich mich. Immerhin ist fast eine Woche vergangen, und nichts hat sich getan. Bin ich etwa schon zu alt, oder zu unattraktiv? Ich schob eine Hand unter das Frottee des Pyjamaoberteils, und zwirbelte meine Brustwarzen, bis mir die Tränen in die Augen schossen.

Nachdem ich mich wieder einigermaßen im Griff hatte, richtete ich mir her und ließ mich in die Stadt fahren.

Stunden später …

Das Taxi setzte mich vor unserem Haus ab und der Fahrer half mir, die Tüten aus dem Kofferraum zu holen. Die Kinder waren noch nicht zu Hause und ich ging gleich hoch in mein Zimmer. Achtlos stellte ich die Tüten auf einem Stuhl ab und zog mich aus. Ich ließ meine Sachen dort liegen wo sie hinfielen und nackt kroch ich in mein ungemachtes Bett. Ich zog mir das Kopfkissen über den Kopf und sofort fing ich an zu weinen.

„Hey Mama. Alles in Ordnung mit dir?“ Verschlafen blinzelte ich und sah meine Tochter neben meinem Bett knien. „Ich glaube, ich habe mich erkältet“, log ich und griff nach der Taschentuchbox. „Ich mach dir als erstes mal einen Tee“, sagte Chantal und strich mir beruhigend über den Arm.

Nach zehn Minuten kam Chantal wieder in mein Zimmer und stellte einen dampfenden Becher auf das Nachttischchen. Ich setzte mich auf, das Bettdeck rutschte herunter, und für einen kurzen Augenblick starrte meine Tochter auf meine nackten Brüste. „So was von unvernünftig!“, schimpfte sie gleich los und nahm aus meinem Kleiderschrank ein Pyjamaoberteil, in das sie mir auch gleich hinein half. Dann fiel ihr Blick auf die Tüten, die immer noch auf dem Stuhl standen. „Warst du einkaufen?“, fragte sie neugierig.

„Heute morgen ging es mir noch besser“, schwindelte ich.

„Darf ich?“

Ich nickte und zog mir die Bettdecke bis zum Kinn hoch. Meine Tochter machte sich daran, die Tüten auszupacken. Sie stellte das erste Paar Schuhe auf den Boden, dann das zweite, und als sie das letzte Paar in den Händen hielt, schaute sie zu mir herüber, und in ihren Augen sah ich, daß sie Bescheid wußte. Frauen kann man in diesem Punkt halt nichts vormachen!

Chantals Blick war auf die drei Lackpumps gerichtet, die sie vor sich auf den Boden gestellt hatte. Ich mochte diese Art von Pumps, mit zwei Knöchelriemchen und einem sechs Zentimeter hohen Blockabsatz.

„Drei gleiche Paar?“

Ich sah die Ungläubigkeit in den Augen meiner Tochter und antwortete patzig: „Sie sind nicht gleich. Sie haben nicht die gleiche Farbe.“

Chantal schaute auf die schwarzen, die taubenblauen, dann nahm sie die letzten, die blutroten in die Hand und betrachte erst sie, dann mich. „Sehen irgendwie nuttig aus. Stehen dir bestimmt!“

„Danke! Vielen Dank auch!“, sagte ich beleidigt und zog mir die Bettdecke über den Kopf.

Samstag, 8. April 2000

Im Gegensatz zu meinen Kindern, die alle ein wenig bedröppelt am Frühstückstisch saßen, ging es mir richtig gut. Unbeschwert tat ich so, als ob ich vom schlechten Gewissen meiner drei nichts mitbekam. Trotz heftigem Protest ließ ich es mir nicht nehmen, den Frühstückstisch abzudecken und die Küche aufzuräumen. Im Bad legte ich ein wenig Make-up auf und steckte mir die Haare hoch. Ich quälte mich in eine zu enge Jeans, verzichtete auf einen Büstenhalter und wählte ein Top, dessen Dekollete sich mittels einer Kordel für jeden gewünschten Anlaß einstellen ließ. Ich entschied mich für die Variante, die am meisten sehen ließ. Schnell noch die Wildlederjacke mit dem Pelzbesatz am Kragen übergezogen, schaute ich mich prüfend im Spiegel an. Meine dunklen Vorhöfe schimmerten durch den hellen Stoff und meine Warzen waren als kleine Knöpfchen nicht zu übersehen. Ich nahm meine Handtasche vom Board und zog die Schlafzimmertür hinter mir zu, bevor mich mein Mut verließ. Im Wohnzimmer saßen meine Kinder und steckten die Köpfe zusammen. Ich beugte mich zu ihnen hinab und gab ihnen allen einen Kuß. Als ich zu Fabian kam, stützte ich mich auf seinem Oberschenkel ab und gab ihm ausreichend Gelegenheit in mein Dekollete zu starren. Dann rauschte ich wie eine Königin davon.

In der Stadt traf ich ganz zufällig Doreen. Wir gingen in ein Cafe und unterhielten uns angeregt. Sie ist immer noch mit ihrem Langweiler verheiratet, aber wie sie mir zaghaft andeutete, sponsert sie seit neuestem einen jungen Künstler. Ich grinste sie anzüglich an, und ihr beleidigtes: ‚Was du schon wieder denkst‘, bestärkte mich nur in meiner Vermutung. Nach einem Glas Sekt verabschiedeten wir uns. In den nächsten Tagen wollen wir telefonieren.

Bei Douglas deckte ich mich mit den neuen Sommerfarben ein und verliebte mich gleich in zwei neue Düfte von MAC. Einer frisch, blumig, mädchenhaft, der zweite so schwer, daß ich ihn wohl nur im Bett würde tragen können … — Kicher —

In einem Cafe trank ich einen Espresso, dazu bestellte ich mir ein Stück Moccatorte. Als ich die Schachtel mit den Zigaretten aus der Handtasche nahm, sprang am Tisch neben mir ein Mann auf und ließ sein Feuerzeug aufschnippen. Wie er versuchte, nicht in mein Dekollete zu starren, war schon wieder süß. Ich holte tief Luft, straffte meinen Oberkörper und blickte gelangweilt zur Seite. Mit einer leichten Röte im Gesicht zog sich der Anzugträger zurück. Bingo, dachte ich und grinste in mich hinein. Es ist so leicht, sie am Boden zu sehen.

Auf dem Weg zum Taxistand kam ich bei Wolford vorbei. Ich stockte meinen Vorrat an Strümpfen und Strumpfhosen auf, kaufte zwei Bodys und mehrere Trägertops, und auf dem Weg zur Kasse sah ich in einer Glasvitrine die neuesten Accessoires und Handtaschen liegen. Ich verguckte mich sofort in den Sailors Mini Bag aus cremefarbenem Leder, und ließ das Preissc***d abnehmen, damit ich die Tasche sofort umhängen konnte. Für den astronomisch hohen Betrag wählte ich meine goldene Kreditkarte. Mit einem Glas Sekt in der Hand wartete ich auf die Verkäuferin, die meine Einkäufe in Seidenpapier einschlug und vorsichtig in edle Tüten schob.

Shoppen ist so was von geil!

Sonntag, 9. April 2000

Fabian streicht um mich herum, daß es auffälliger schon gar nicht mehr geht. Ich glaube, ich bräuchte nur mit den Finger zu schnippen … Tue ich aber nicht! Allmählich halte ich das ganze sowieso für eine Schnapsidee.

Mittwoch, 12. April 2000

Wir saßen beim Abendbrot, und die Jungs zogen Chantal mit einem Mitschüler auf, den ich nur vom Namen her kannte. Offensichtlich wollte er was von meiner Tochter, aber wie ich aus Chantals Antworten heraushören konnte, war sie alles andere als interessiert. Als Patrick und Fabian merkten, daß sich Chantal nicht ärgern ließ, stellten sie ihre Hänseleien ein.

„Kann ich euch am Wochenende alleine lassen?“, fragte ich in die entstandene Stille hinein. „Ich will mal zur Hütte raus um nach dem Rechten zu schauen.“

Kaum hatte ich das ausgesprochen, jaulte Fabian auf, griff mit einer Hand unter den Tisch und rieb sich das Schienbein. Giftig schaute er Chantal an, die unbeeindruckt in ihr Salamikäsebrötchen biß.

„Ähm, ja“, schaute er mich stotternd an. Dann holte er tief Luft: „Ich habe am Freitag eh keinen Unterricht. Ich könnte mitkommen und dir helfen.“

„Und ich komme auch mit“, beeilte sich Patrick zu sagen.

„So, so. Ihr habt also keinen Unterricht? Und was ist mit dir?“, schaute ich Chantal an.

„Für die Jungen fällt Sport aus, weil der Depp von Lehrer krank geworden ist“, antwortete meine Tochter ohne mit der Wimper zu zucken. „Frau Hohlbein ist leider, wie immer, fit wie ein Turnschuh.“

Ich schaute mir die drei der Reihe nach an und grinste still in mich hinein. Die Lüge stand ihnen allen auf die Stirn geschrieben. „Schön! Dann fahren wir am Freitag, und sind am späten Samstagnachmittag wieder da. Ich hoffe, du machst keinen Blödsinn“, sagte ich zu Chantal, die sofort heftig den Kopf schüttelte.

„Kannst dich auf mich verlassen!“die Frauen in dieser Geschichte kommen von |voxkisses.de`|

„Weiß ich doch, Liebes.“

Freitag, 14. April 2000

Ich war in der Garage damit beschäftigt einiges an Wäsche und Proviant im Kofferraum zu verstauen, als Fabian mit einem Bierkasten ans Auto trat.

„Ist noch Platz dafür?“, grinste er mich an.

„Aber ja“, freute ich mich ihn zu sehen und stellte die Taschen und Körbe um.

„Patrick kann übrigens nicht mitkommen“, sagte er und stellte den Kasten ab.

„Warum? Was ist mit ihm?“

„Der Blödmann hat sich den Knöchel verstaucht.“

„Dann fahren wir besser zum Arzt“, antwortete ich besorgt und legte meine Handtasche auf den Fahrersitz.

„Wird wohl nicht nötig sein“, rief Fabian hinter mir her, aber ich war schon auf dem Weg ins Haus.

„Wie hast du denn das gemacht?“, fragte ich und sah Patrick an, der auf seinem Bett lag und mit der Fernbedienung durch die Programme zappte.

„Ach das. Ist halb so wild. Ist mir eben unter der Dusche passiert.“

Vorsichtig nahm ich seinen Fuß in die Hand, konnte aber beim besten Willen keine Schwellung feststellen. Trotzdem schrie Patrick auf, als ob ich ihm den Fuß abreißen würde.

„Weichei!“, hörte ich Fabian, der inzwischen hinter mir stand, sagen.

„Selber Blödmann!“, fauchte Patrick.

„Ruhe!“, kommandierte ich und sofort stellten die beiden ihre Zankerei ein. „Vielleicht sollten wir doch lieber zum Arzt fahren, und den Fuß röntgen lassen.“

„Quatsch!“, sagten beide, als ob sie es geübt hätten. Wie um zu beweisen, daß nichts wäre, stand Patrick auf und humpelte zum Schreibtisch, wo seine Zigaretten lagen. Ich hatte es schon lange aufgegeben, dagegen zu protestieren. Als ich meinen Sohn so mit verdrehten Augen humpeln sah, ging mir endlich ein Licht auf. So eine Show hatte Patrick noch nicht einmal abgezogen, als er sich wirklich die Bänder angerissen hatte. Ich schaute die beiden der Reihe nach an, ohne mir etwas anmerken zu lassen. Das die beiden ein Spiel mit mir spielten, war nicht mehr zu übersehen. Ich machte einen letzten Versuch, um zu schauen, wie sie reagieren würden. „Also wenn das so schlimm ist, dann können wir unmöglich fahren“, sagte ich an Fabian gewandt.

„Um Himmels willen! Mach doch nicht so einen Aufstand wegen nichts“, flehte Patrick fast und Fabian nickte so heftig, daß seine blonden Haare nur so durch die Luft flogen. „Außerdem kommt Chantal in einer Stunde nach Hause. Die kümmert sich schon um mich.“

Mir war schon klar, wie sich meine Tochter um Patrick kümmern würde. Vielleicht steckte sie sogar hinter dem ganzen, dachte ich belustigt. „Na schön. Aber versprich mir sofort anzurufen, wenn es dir schlechter geht. Ich laß das Handy an.“

„Versprochen“, antworte Patrick und ich sah die Erleichterung in seinen Augen. „Ich bin noch mal kurz in meinem Zimmer“, sagte ich zu Fabian. „Ich glaube, ich bin zu warm angezogen.“ Normalerweise tat ich das nie, aber kaum aus der Tür heraus, drückte ich mich mit dem Rücken gegen die Wand und lauschte.

„Puh. Das war knapp“, hörte ich Patrick sagen.

„Als Schauspieler bist du eine echte Nullnummer“, lästerte Fabian.

„Alles Chantals Schuld“, rechtfertigte sich Patrick. „Die und ihre blöden Ideen.“

Ich hatte genug gehört, und still vor mich hinlachend stieg ich die Treppe hinunter und ging in mein Ankleidezimmer. Dort stieg ich blitzschnell aus meiner Jeans und nahm einen luftigen Sommerrock aus dem Schrank. Beschwingt hüpfte ich die Treppe hinunter und sah Fabian am Wagen stehen. „Du fährst“, sagte ich und drückte ihm die Schlüssel in die Hand.

Ich saß auf dem Beifahrersitz und schaute hinaus in die Natur, wo der Frühling mit aller Macht sein Recht einforderte. Überall war das frische Grün unübersehbar, und die Sonnenstrahlen ließen die Tautropfen dampfen. Gedankenverloren zog ich meinen Rocksaum bis über die Knie und spürte, ohne zu Fabian hinüber zu sehen, seinen Blick auf meinen nackten Schenkeln. Wie viel Einladung brauchst du eigentlich noch, dachte ich gerade, und als ob er meine Gedanken gelesen hätte, legte er seine Hand auf meinen nackten Oberschenkel und schaute zu mir herüber. Er lächelte mich kurz an, dann nahm er seine Hand wieder ans Lenkrad.

„Die nächste Ausfahrt müssen wir raus“, sagte ich, obwohl ich wußte, daß mein Sohn den Weg kannte.

„Ja, Mama. Ich weiß, Mama.“

Das letzte Stück des Weges führte uns durch malerische Ortschaften, bis wir die Landstraße verließen und in einen kaum befahrenen, einspurigen Weg einbogen. Nach etwa zehn Minuten bog Fabian in einen ausgewaschenen Feldweg ein, und kurze Zeit später hielten wir vor unserer Hütte. Fabian stieg sofort aus, umrundete den Wagen und hielt mir galant die Türe auf. Ich revanchierte mich, indem ich ein Bein auf den Waldboden stellte, das andere aber für einen kurzen Moment noch im Wagen ließ. Mein Rock rutschte noch ein Stück höher, und für einen winzigen Augenblick blitzte mein weißes Höschen auf. Fabian grinste und reichte mir seine Hand.

Ich schloß die Tür auf, und sofort überfiel mich ein Schwall abgestandene Luft. Schnell ging ich hinein, öffnete ein Fenster nach dem anderen und löste die Verriegelungen der schweren Holzläden. Während Fabian diese von außen öffnete, und in ihre Halterungen einrasten ließ, ging ich zum Wagen und holte die ersten Taschen aus dem Kofferraum.

Meine Sachen hatte ich in eines der beiden Schlafzimmer gebracht, und war dabei diese in den Kleiderschrank zu räumen, als ich Fabian in der Tür stehen sah. Aufgedreht hielt ich eine alte und verblichene Trainingshose, und ein knappes blaues Turnhöschen mit weißen Streifen an der Seite in die Luft und schaute ihn fragend an. Mit dem Kopf nickte er in Richtung des Turnhöschens. Alles andere hätte mich auch gewundert, dachte ich und warf die lange Hose aufs Bett zurück. Einen kurzen Moment zögerte ich, aber mein Sohn machte keine Anstalten zu gehen. Ich drehte ihm den Rücken zu, streifte meinen Rock ab, zögerte wieder einen Augenblick, dann stieg ich aus meinem Slip und zog mir blitzschnell das Turnhöschen über. Mich umdrehend, sah ich Fabian, wie er ins zweite Schlafzimmer ging. Ich zupfte an dem blauen Frottee, aber es war nicht zu übersehen: Ich hatte Babyspeck angesetzt!

Mein Sohn hatte in der Zwischenzeit den Strom angeschaltet, und als ich den Wasserhahn aufdrehte, hörte ich, wie die Pumpe hinter dem Haus ansprang. Erst passierte gar nichts, dann spuckte und rülpste der Wasserhahn und eine bräunliche Brühe ergoß sich ins Becken. Nach ein paar Minuten würde kristallklares Wasser kommen. Das wußte ich, weil es immer so war.

Noch einmal ging ich zum Wagen, um meine Handtasche zu holen. Außerdem wollte ich zu Hause anrufen, und fragen ob alles in Ordnung war. Chantal war am Apparat, und ihre Stimme war so honigsüß, daß ich den Spaß förmlich hören konnte, den sie hatte. Na warte, du kleines Luder, dachte ich und nahm mir vor, sie so bald als möglich zur Rede zu stellen. Die eigene Mutter verkuppeln! Wo gibt es denn so was?

Ich hatte das Bettzeug zum Lüften herausgehängt, als ich von der anderen Seite lautes Hämmern hörte. Neugierig ging ich ins Wohnzimmer und schaute aus dem Fenster. Mit Hammer und Nägeln bewaffnet, war mein Sohn dabei, einige lose Bretter am Zaun zu richten. Er hatte sich das Shirt ausgezogen, und sein nackter Oberkörper glänzte schweißnaß in der Sonne. Als er sich umdrehte und mir zuwinkte, wurde mir bewußt, welches Bild ich ihm bot. Aufgestützt auf die Unterarme, hingen meine Brüste übers Fensterbrett. Mein Top, welches sich über meine Oberweite spannte, war da kein wirklicher Schutz. Und weil mir andauernd das viel zu knappe Höschen in den Schritt rutschte, stellten sich auch noch meine Knospen auf. Schnell flüchtete ich ins Innere der Hütte.

„Ich bin mal eben duschen“, sagte ich am späten Nachmittag, nachdem wir die gröbsten Arbeiten erledigt hatten. „Danach mache ich uns was zu essen.“

„OK“, antwortete mein Sohn und starrte dabei gebannt auf meinen Schoß.

Auch ich blickte an mir herunter und meine Wangen röteten sich sofort. Der Zwickel des Turnhöschens hatte sich tief in meinen Schritt gegraben, und meine wulstigen Lippen zeichneten sich überdeutlich ab. Ich drehte mich um und ging schnellen Schrittes ins Bad, wo ich die Tür hinter mir zuzog und mich mit beiden Händen am Waschbecken abstützte. Mein Atem ging schwer und vor Lust preßte ich die Schenkel aneinander, so feste ich nur konnte.

Das Duschen hatte mich wieder einigermaßen abgekühlt. Ich stellte den Eintopf, den ich zu Hause vorbereitet hatte, auf den Ofen und legte das Aufbackbrot in den Backofen. Für Fabian hatte ich eine Flasche Bier und ein Glas bereitgestellt, und mühte mich gerade mit dem Korken der Weinflasche ab, als mein Sohn die Küche betrat. Angezogen mit einem Shirt und lose fallenden Boxershorts, nahm er mir sofort die Flasche aus der Hand, und mit einem Ruck zog er den Korken aus dem Flaschenhals.

„Männersache“, grinste er mich an und ich sah sein Glied, das sich deutlich unter dem dünnen Stoff abzeichnete.

Wohl weil ich dabei war, hielt sich Fabian mit dem Bier sehr zurück. Aber als ich sah, wie er den letzten Schluck aus der Flasche trank, das Glas hatte er geflissentlich ignoriert, stand ich auf und holte ihm ein neues Bier. Dankbar nickte er, griff gleichzeitig nach der Weinflasche und füllte mein Glas erneut. Wir sprachen über die Hütte, wie gut sie doch den Winter überstanden hatte, und als ich mich laut fragte, wie es wohl Patrick gehen würde, lächelte Fabian und meinte nachsichtig: „Vielleicht rufst du vorsichtshalber noch einmal an?“

Zu Hause war alles in Ordnung.

Fabian und ich rauchten noch eine Zigarette, dann stand er auf und ging nach draußen, wo er die Fensterläden schloß, die ich von innen sofort verriegelte. Mein Sohn schloß die Tür von innen ab, legte den Schlüssel auf die Ablage und schaute mich an. Ich hielt seinem Blick nicht stand, drückte ihm schnell einen Kuß auf die Wange und flüchtete mich in mein Zimmer.
Fünf Minuten mochten vergangen sein, als es zaghaft an meine Tür klopfte.

„Ja?“

Mein Sohn stand mit nacktem Oberkörper in der Tür und die Beule in seinen Boxershorts war beängstigend groß. „Wenn du sagst, ich soll gehen, dann gehe ich“, sagte er leise.

Ich aber schlug die Decke zurück, und präsentierte mich in meiner Nacktheit.

„Dummer Junge“, flüsterte ich kaum hörbar und löschte das Licht auf meinem Nachttischchen. Beschwingt von zu viel Wein und berauscht von der Lust, die durch mich hindurchströmte, vergaß ich, wer da zu mir kam.

In diesem Moment war ich nur Frau, und als solche wollte ich genommen werden.

1 Kommentar

Klicken Sie hier, um einen Kommentar abzugeben