Alexandra & Alexander
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Alexandra & Alexander

„Lexi, heute war wieder von diesem Versandhaus ein Katalog in der Post, hast du da schon mal was gekauft?“.
Mit dieser Frage begrüßte ich meine Frau als sie von der Arbeit nach Hause kam.
„Hallo Alex, welches Versandhaus denn? Ich bekomme von einigen die Kataloge.“, antwortete sie.
Augenblicklich war sie auch schon zu mir gekommen, ich hielt den Katalog hoch, um ihr zu zeigen welcher es ist. „Ach von denen“, sie setzte eine leicht enttäuschte Mine auf und fuhr fort „da hab ich mal eine Umfrage mitgemacht, aber keinen Katalog angefordert.“. Sie streckte die Hand aus ,um sich das Teil von mir reichen zu lassen. „Eine Umfrage? Worum ging es denn da „: fragte ich neugierig nach. „Na Mode natürlich.“ war ihre Antwort. Sie beugte sich zu mir und drückte mir einen Kuss auf: „Hallo erst mal mein Schatz, wie war dein Tag? Bist du schon länger zu Hause? Bist doch sonst nicht so früh da.“. „Ja , Hallo Liebling. Heute war nicht so viel los, da sollte ich ein paar Überstunden abbummeln, war nicht böse darum und deshalb dachte ich mir wir machen heute noch was schönes. Was hältst du davon?“, antwortete ich ihr.
Lexi strahlte über das ganze Gesicht und schlug vor: „Oh ja, was hältst du von einem schönen Abend mit Katalog-schau, ich habe den hier bekommen und auch noch zwei andere neue die letzten Tage. Lass uns was schönes raus suchen.“. Einen Schmollmund ziehend setzt sie fort: „Ich habe schon so lange nichts Neues mehr gekauft und vielleicht finden wir ja was das dir auch an mir gefällt.“. Ich hatte zwar irgendwie an Ausgehen gedacht, sagte aber nichts weil sie so hellauf begeistert war. „Okay mein Schatz dann also Homeshoppingtour zu Hause.“
„Ich mach uns schnell noch ein paar Snacks, du kannst ja schon mal ein paar Getränke bereit stellen und es uns schön gemütlich machen. Tust du das Schatz?“, kam es von Lexi aus der Küche, wohin sie geeilt war.
Kurz darauf machten es sich Lexi und Alex in ihrem Wohnzimmer gemütlich, die Kataloge lagen bereit, auch das Tablet lag bereit um auch detailliertere Informationen einholen zu können.
Und los ging es,Lexi hatte nicht nur ein oder zwei Kataloge, nein sie hatte so um die 10 von allen möglichen Versandhäusern. Sie ging vollkommen darin auf die verschiedensten Teile aus allen möglichen Heften miteinander zu kombinieren. Für Alex war es herrlich zu sehen wie seine Liebste mit Hingabe darin aufging sich eine neue Kollektion zusammen zu stellen. Am meisten interessierte ihn jedoch die Auswahl der Dessous und sexy Outfits. Da er den Körper seiner Liebsten abgöttisch lieb, sieht er diesen natürlich auch sehr gern, sehr schön umhüllt. Klar hat sie schon eine reiche Auswahl an erotischen Stücken. Er mag es wenn sie immer mal wieder neue Teile hat und das eine mit dem anderen kombiniert.
Lexi ist eine sehr weibliche Frau, mit Rundungen und Kurven, da wo sie bei einer
Frau sein müssen. Bei ihrer Größe von eins fünfundsechzig trägt sie die Kleidergröße sechsunddreißig.
Ihre Körbchengröße ist eine wundervolle fünfundsiebzig G, was Alex im übrigen sehr zu schätzen weiß. Für ihn hat sie absolut eine Modelfigur und er ist sehr stolz eine so fantastisch geformte Frau die Seine nennen zu dürfen.
Hin und wieder ist er schon auch ein wenig neidisch und seine feminine Seite schreit ,Ungerechtigkeit‘,und ja irgendetwas in ihm wünscht sich manchmal genau wie sie sich so schön anziehen zu können und so herrlich dem Kleiderrausch zu fröhnen.
So ging die Zeit hin und Lexi’s Wunschliste wurde immer länger und länger.
Wie ein kleines Kind freute sie sich über jedes Teil das ihr ins Auge stach, sie beschrieb mir wie das eine zum anderen Teil passen würde und wie man das auch mit diesem und jenem kombinieren könnte. So allmählich wurde mir schwindelig bei den Mengen und so beiläufig merkte ich an das sie dann wohl von ihren alten Sachen etwas ausrangieren müsse wenn sie noch Platz haben wolle alles in ihren Schränken unterbringen zu können.
Für einen kurzen Moment wurde sie still und schien zu überlegen wie sie auf meinen Hinweis reagieren sollte. „Na da wird sich schon was ergeben. Im Zweifelsfall gebe ich was in den Secondhandshop. Aber es wäre sehr schade um die Sachen. Irgendwie hänge ich doch sehr an meinen Klamotten. Wenn ich
eine Freundin hätte wäre das überhaupt kein Problem, da könnte ich ihr was zukommen lassen. Du magst ja schließlich auch jedes Stück davon!“.
Tja und damit traf sie den Nagel auf den Kopf, denn eines war mal klar, Lexi hatte tatsächlich keine Fehlkäufe in ihrem Kleiderschrank, sie war absolut Stilsicher. „Ach Schatz, wenn gar nichts anderes hilft und ich mich von nichts trennen kann, müssen wir halt gleich noch einen neuen Schrank kaufen, oder noch besser, wir machen aus deinem Hobbyraum ein Ankleidezimmer. Was hältst du davon?“. Mit leuchtenden Augen und einem schelmischen Grinsen schaut sie zu mir und fügt an: „Das ist doch die Lösung überhaupt!“.
Nun bin ich etwas perplex; mein Hobbyraum? ,Oh Mann, was wird das hier noch heute?‘, denke ich so bei mir. Laut sage ich: „Lass uns erst mal deine Shoppingtour hier abschließen, dann werden wir sehen was weiter wird.“.
Ich beuge mich zu ihr und gebe ihr einen liebevollen Kuss.
Somit wenden wir uns wieder den Katalogen zu und weiter geht die wilde Einkaufsfahrt. Dieses und Jenes Teil kommen noch auf ihre Liste drauf.
Und immer fragt sie wie mir das alles gefällt. Manchmal meint sie so nebenbei
das das auch mir gut stehen würde und wir das dann als Partnerlook kaufen könnten. Da ich in solchen Dingen nicht so ein Profi bin sage ich immer: „aber das ist doch Damenbekleidung.“,diesen Einwand lässt sie jedoch nicht gelten, „wir leben doch nicht mehr im Mittelalter“ sagt sie nur, „außerdem liebe ich es wenn du schön angezogen bist.“. Dabei lächelt sie mich hintergründig an.

Nach einer weiteren guten Stunde des Stöberns in den von ihr gesammelten Katalogen,sind wir dann doch ein wenig erschöpft, Lexi schlägt vor erst einmal eine kurze Pause einzulegen und uns kurz auszuruhen. Indem sie das sagt hängt sie auch schon an meinem Hals und bestürmt mich regelrecht mit Küssen.
Mit ihren Händen durchwühlt sie meine Haare , streicht mit ihren Fingernägeln dann zärtlich an meinem Nacken entlang. In einem Fort ist sie unterwegs mir Entspannung zu verschaffen und meine Erregung hochzutreiben.
So unvermittelt wie sie mit den Zärtlichkeiten begonnen hatte, so abrupt beendet sie diese auch. Sie springt auf und ruft dabei: „Da fällt mir ja gerade noch was ein. Ich habe doch heute einen Katalog bekommen in dem auch schöne Sachen für den Mann drinnen sind. Warte kurz den hol‘ ich noch. Du sollst ja schließlich auch was davon haben. Ich kenne zwar das Versandhaus nicht, irgendwas mit spezial- trade, oder so, es soll was für die schönen Stunden zu zweit sein. Und, naja, für mich haben wir ja schon ausgesucht, da ist es nur fair wenn wir für dich auch noch was hübsches finden, oder?“.
Und schwupps ist sie schon auf dem Weg besagten Katalog hervorzukramen.
Augenblicke später ist sie zurück, in ihren Händen jenen Katalog, noch eingeschweißt in Folie. Sie legt ihn auf den Tisch, das Cover zeigt eine Frau die vor einem Unterkörper kniet, mit einem Maßband in der Hand. Der Unterkörper ist bekleidet mit High Heels, Feinstrumpfhose und Kleid oder Rock. Die Titelüberschrift lautet: ,10 Jahre Special- Trade‘
Ich schaue Lexi etwas verwirrt an. Sie ihrerseits ist auch „überrascht“, aber ich kann deutlich in ihrem Gesicht die Neugier ablesen was es nun genau mit diesem Katalog auf sich hat. Kurzentschlossen reißt sie die Folie auf und entnimmt das Heft. „Na dann lass uns mal schauen was es hier so gibt,“.
Das Cover stellte sich nur als Deckblatt heraus, das eigentliche Cover
war dann die Abbildung eines Mannes , welcher in hübscher Lingerie, geschminkt, mit offensichtlich femininer Perücke und ,Brüsten!‘ in den Körbchen eines BH posierte. Nun war meine Überraschung vollkommen.
Meiner Lexi ging es da aber genauso, jedoch und das verwirrte mich ein wenig,
meinte ich ein Leuchten in ihren Augen zu erkennen. Und auch das sie sich versonnen mit der Zunge über ihre Lippen fuhr entging mir nicht.
„Was sollen wir jetzt damit?“, fragte ich meine Liebste. „Da finden wir nun wirklich nichts für mich drinnen, ich bin ja schließlich kein Transvestit.“, war das Erste was mir zu sagen einfiel. Es entstand eine kurze Pause, in der Lexi wohl nachdachte, wie paralysiert betrachtete sie das vor ihr liegende Bild.
Unbewusst streichelte sie über das vor ihr liegende Hochglanzpapier.
Dann räusperte sie sich, straffte ihren Oberkörper sah mich direkt an und in die Augen, dann sagte sie mit leicht belegter Stimme: „Wieso nicht, das sind doch auf den ersten Blick wunderbare Aussichten,“, damit begann sie ohne hinzusehen die erste Seite aufzuschlagen. Kurzer Blick darauf, Inhaltsangaben kurzes Begrüßungswort, weiterblättern und erste Artikelseite mit Korsagen .
„Hmm“ist die erste Reaktion als sie die Seite betrachtet. Ich bin komplett
überfordert und weiß nicht so recht was ich von meiner Frau halten soll.
,Was will sie jetzt eigentlich.Gerade noch war sie wild darauf auch für mich war nettes auszusuchen und nun starrt sie wie gebannt in dieses Heft wo Männer Damenunterwäsche präsentieren und dabei auch noch versuchen wie
Frauen auszusehen‘. „Ach ja wie hübsch“: ist das nächste was von ihr kommt.
Gerade hat sie die nächste Seite aufgeschlagen auf der die Herren sich in BH und Höschen zeigen. „Du, Alex sieh‘ dir das mal an , das steht ihr aber richtig gut, da kann man ja neidisch werden wenn man sieht wie die das vorführt.“.
Dabei stößt sie mich leicht in die Rippen. Ich komme wieder zu mir, werfe einen kurzen Blick auf die Abbildung . Mit dem Ausruf von Überraschung stellt sie fest: „Mensch Alex das sind ja echte Brüste, nun guck doch mal das sieht echt danach aus. Ist ja geil!“. Meine Liebste scheint sich gar nicht wieder einzukriegen, so fasziniert ist sie von dem was sie sieht.
Mir wird das langsam ein wenig zu bunt und so sage ich: „Hey mein Schatz eigentlich wolltest du noch ein paar nette Sachen für mich aussuchen und nicht
in die Transvestitenboutique.“.
Nun muss ich dazu noch mal ganz kurz einwerfen das meine liebste Alexandra
eine durchaus resolute Person ist, die, wenn sie meint etwas vorgeschrieben zu bekommen, heftig reagieren kann und sich dann ordentlich dagegen auflehnt.
So auch jetzt.
Empört über meine Bemerkung dreht sie ihren Kopf zu mir, mit wütendem
Blick erwidert sie: „So, Transenboutique nennst du das? Weißt du eigentlich
wieviele Männer es gibt die im falschen Geschlecht leben müssen? Und weißt du wieviele Frauen sich wünschen würden wenn ihre Partner ein wenig mehr ihre feminine Seite leben würden? Nichts weißt du!“. Sie beginnt sich in Rage zu reden: „Du tust das als Verkleidung ab, aber in Wirklichkeit ist das für viele
die einzige Möglichkeit sich Ernst genommen zu fühlen und ungehemmt sich einkleiden zu können.“. Betreten schaue ich meinen Schatz an und verstehe im Moment gar nichts mehr: „Willst du damit sagen das dir das gefällt?“, ist das einzige was ich zu sagen weiß. Lexi hebt ihre Hand und lässt sie durch mein Haar gleiten, streicht über meine Wange und weiter zu meinem Hals, dann fährt sie mit dem Zeigefinger zu meinem Mund und streift damit über meine Lippen,
dann sagt sie mit leiser Stimme: „Mein Schatz du weißt ja gar nicht was für wunderbar weibliche Züge du hast und noch dazu hast du keinen Schimmer wie sehr und wie lange ich mir schon wünsche das du sie ausleben würdest. Du bist
der Mann den ich schon immer haben wollte, ich liebe dich so unendlich. Und doch würde ich mir wünschen du wärst noch viel, viel mehr. Als Frau bin ich sehr sehr glücklich mit dir, als Frau will ich trotzdem noch mehr von dir. Du bist mein männlicher Partner und Liebhaber, aber leider nicht meine Freundin
und Partnerin. Du bist eben nur die Hälfte von dir und ich will dich ganz!“.

Dieses Bekenntnis meiner Geliebten machte mich sprachlos. Ein immens lautes Rauschen machte sich in meinem Kopf breit, so laut das ich ,wenn ich in dem Moment gedacht hätte, dieses nicht vernommen hätte. Ich war wie betäubt.
Das einzige das ich wahrnahm waren die immer noch zärtlichen Streicheleinheiten die sie mir schenkte. Mit diesen war sie inzwischen bei meiner Brust angelangt. Dort war es jedoch nicht das gewohnte Streichen,sondern es war ein sanftes Kneten, so als würde ich ihren Busen liebkosen. Lexi stürzte mich von einer Irritation in die Nächste.
Wirklich zum Nachdenken ließ sie mich nicht kommen. Sie überrollte mich regelrecht. UND ICH LIEß MICH ÜBERROLLEN!

***

In den folgenden zwei Wochen begann Lexi damit Ihre(n) Liebsten sehr behutsam auf sein neues Leben vorzubereiten. Tag für Tag erbat sie sich von ihm eine halbe Stunde Zeit um mit ihm seine Garderobe durchzugehen.
Alle Kleidungsstücke die ihr zu maskulin anmuteten erbat sie von ihm sie entsorgen zu dürfen. Da Alex seine Frau liebt stimmte er allen ihren Wünschen zu und kam ihren Bitten nach. Zumal sie mit den Waffen einer Frau sehr virtuos umging, will heißen ihn so ganz nebenbei auf sexuellen Entzug setzte.
So reduzierte sich seine Ausstattung erheblich, bis zu dem Punkt an dem er feststellte so überhaupt nicht mehr ausreichend wechseln zu können.
Es war also soweit das er zu Lexi sagte: „Liebling so langsam gehen mir meine
Kleidungsstücke aus. Wir müssen dringendst was Neues besorgen.“.
Alexandras Gesichtsausdruck blieb bei seinem Anliegen sphinxenhaft, nichts ließ ihn erkennen wie sie darüber dachte. Vordergründig tat sie Regungslos, in ihr drinnen jedoch jubilierte es. Endlich war es soweit! Sie konnte beginnen ihren Schatz nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu formen. Das von ihr angestrebte Druckmittel war nun vorhanden.
Nochmal hob Alexander an seiner Frau seinen Wunsch nach neuen Kleidern mitteilen zu wollen.
Sie fuhr ihm in die Parade und stieß hervor: „Alexander, als ich mit dir vor zwei Wochen Sachen aussuchen wollte, hattest du Einwände gegen meine Wünsche, und jetzt,…“; sie machte eine Pause und fuhr dann fort:“…, jetzt sollen auf einmal neue Klamotten her. Weißt du noch was du willst?“.
In den Moment hinein, in dem Alex versuchte zu verarbeiten was sie ihm da gerade an den Kopf warf, fügte sie noch an: „Naja, wenn ich aussuchen darf und du ausnahmsweise mal nicht ständig nörgelst, könnten wir ja nochmal durch meine Kataloge durchschauen.“. Dieser Ausbruch und seine komplette
Verwirrung, auf Grund dessen lies ihn sozusagen die Waffen strecken und er sagte nur: „Ja, okay mein Schatz. Wie du meinst. Ich wollte doch nur…“.

Sie lies ihn seinen Satz gar nicht erst beenden und fuhr dazwischen: „Oh gut,
dann hole ich mal alles und wir können sofort anfangen.“.
Sie machte auf dem Absatz kehrt, ließ Alex stehen und ging die Kataloge holen.
Innerst kürzester Zeit war Lexi mit dem Stapel Katalogen zurück, legte sie auf dem Tisch ab und strahlte ihren Liebsten an. „So und ich will nicht, das du wieder so eine Show abziehst. Eigentlich bin ich ja immer noch stocksauer über dein Verhalten, aber ich sehe auch ein das du nunmal neue Sachen brauchst…,“
sie macht eine bedeutungsvolle Pause und fährt fort: „…es müssen aber verdammt nochmal auch solche sein die dir stehen, die dich gut aussehen lassen und vor allen Dingen, die mir an dir gefallen!“. Während sie Alex das alles nocheinmal klar macht, schiebt sie sich im Hinsetzen ganz nah an ihren Liebsten, sieht ihm tief in die Augen und haucht ihm einen Kuss auf die Wange.
„So,jetzt lass‘ uns anfangen.“. Alex denkt bei sich:,Oh mein Gott, was ist nur in sie gefahren. Das nimmt ja in letzter Zeit hysterische Züge an, dieser Spleen mich neu einkleiden zu wollen.‘. Laut sagt er: „Gut, dann also mal los.“.

Lexi weiß natürlich das sie Alex jetzt volle Breitseite mit ihren Vorstellungen
konfrontieren muss und so blättert sie in einem namhaften großen Versandhauskatalog zielstrebig zu den Dessous und bleibt auf der ersten Seite mit Lingerie. Um Alex an den Anblick zu gewöhnen lässt sie eine Pause entstehen indem sie sagt: „Ich hole uns noch eben etwas zu trinken, denn wir werden wohl etwas länger brauchen.“, sagt es und entschwindet nochmal in die Küche von wo sie Sekt und Saft zur Stärkung und- das ist ihr Ansinnen – zur Auflockerung herbeischafft.

Alex wurde es natürlich schon recht mulmig zu Mute. Die letzten beiden Wochen hatte er ja Zeit sich Gedanken zu machen, was seine Liebste von und mit ihm wollte. Woher kam nur plötzlich dieses Verlangen von Lexi ihn in Damenunterwäsche stecken zu wollen. Noch nie hatte er die kleinste Neigung bei ihr dahingehend beobachtet. Es war ihm völlig schleierhaft.
Zuerst war er innerlich kompett auf Ablehnung gebürstet, es war absolut unvorstellbar für ihn. In den letzten zwei Wochen hatte er allerdings genügend
Zeit gehabt darüber nachzudenken. Er kam für sich zu dem Schluss, um des lieben Friedens Willen und weil er seine Frau ja schließlich liebt,ihr diesen Spaß zu lassen und erst einmal bei dem Spiel mitzumachen. Außerdem konnte das ja auch ihr etwas eingefahrenes und ruhiger gewordenes Liebesleben bereichern. Trotzdem blieb ihm die Sache doch noch etwas befremdlich.

Lexi kehrte zurück, kredenzte die Getränke und ließ sich sodann an der Seite ihres Mannes nieder. Mit einem hörbaren erwartungsvollen Ausatmen , strich sie ihrem Liebling beiläufig durchs Haar und meinte von ungefähr.
„Manchmal beneide ich dich um deine schönen Haare, da ließe sich so viel mehr draus machen.“. Alex schaute ihr ins Gesicht und dachte sich: ,Was ist das nun wieder?‘ ; beließ es aber dabei.
„ So mein Schatz, dann lass uns mal mit der Auswahl beginnen.“: sagte es und
nahm einen anderen Katalog, als den zuvor aufgeschlagenen zur Hand und blätterte ihn auf. Alex schaute jedoch noch ein wenig die aufgeschlagenen Seiten des ersten Kataloges mit den Dessous an,er konnte nicht sagen das ihm die Teile nicht gefallen hätten und bei all den offenen Anspielungen seiner Liebsten kam er nicht umhin sich vorzustellen wie diese Sachen wohl an IHM aussehen würden. Sein Kopfkino begann langsam anzulaufen.
Lexi bemerkte das sehr wohl und innerlich triumphierte sie. Ihr schien es als würde sie ihrem Ziel nun näher kommen.
„Sieh mal, mein Schatz. Hier ist ein wunderschönes Top aus Satin, das könnte ich mir sehr gut an dir vorstellen. Deine Schultern kämen darin sehr gut zur Geltung. Wenn wir dazu noch eine passende Legging finden, hättest du schonmal ein erstes passendes Outfit. Was meinst du?“.Er wirft einen Blick auf die von Lexi gezeigten Sachen und kommt nicht umhin festzustellen das das Outfit äußerst hübsch ist.“Ja, das sieht gut aus.“,ist seine kurze Antwort.
„Gut, dann wird das genommen, dann lass uns mal weiter schauen. Was würde dir selbst denn gefallen. Zeig mal was, wenn mir das auch zusagt, dann kommt das auch dazu.“. Was Lexi nicht wissen kann ist, das Alex ein Faible für glänzende und glatte Materialien hat, Sachen aus Lack, Leder Polyurethan, Gummi und Latex erregen in ungemein, machen ihn an und lassen ihn geil werden. Da er das bisher gegenüber Lexi nie eingestanden hat, sieht er nun eine Chance das für sich zu nutzen. Und was soll’s ob es nun weibliche Sachen sind, die sind sowieso hübscher und haben mehr Raffinesse.Also sucht er erstmal in diesem Katalog, ob es sowas gibt. Er blättert durch die Seiten hindurch und hat tatsächlich auch schon einige Stücke entdeckt. Zu seiner Frau sagt er: „Zu dem Top würde diese Glanzleggin doch besser passen als die erste die du im Auge hattest, was meinst du?“.Lexi, die natürlich nicht ahnt worauf das hinauslaufen wird, ist erfreut das Alex nun beginnt aufzutauen und scheinbar die Sache anfängt anzunehmen. „Oh ja, natürlich. Das sieht absolut besser aus und wirkt auch sexy. Die nehmen wir.“. Innerlich jubelt Alex, so kann es doch weiter gehen. Irgendwie macht sich in ihm ein wohlig warmes Gefühl breit und mit noch mehr Enthusiasmus stöbert er weiter.
Als nächstes findet er ein schönes Kleid das Polyurethan beschichtet ist, es ist schwarz, hat dreiviertellange Arme und ist fließend und locker am Körper fallend. In der Länge reicht es bis kurz über die Knie. Dazu könnte man schöne lurexglänzende Strümpfe tragen. In seinen Gedanken sieht er sich schon
diese heißen Klamotten tragen und innerlich fragt er sich warum er eigentlich so einen Aufstand machen wollte als Lexi ihm vorschlug feminine Sachen zu kaufen.

Mit zunehmender Freude beobachtet Lexi ihren Schatz und kann es nicht fassen wie schnell sich da bei ihm ein Schalter umgelegt hat. Sie fragt sich nun weshalb sie sooo lange gewartet hat mit ihrer Initiative Alex nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu formen.Wobei, nach ihren Bedürfnissen?

*****

Alexandra entdeckte schon mit frühen vier Jahren das sie ihren Sandkastenfreund Alexander ganz doll lieb hat. Immer und überall wo es mög-lich war und sich ergab war sie an seiner Seite, er war ihre Luft zum Atmen ,ihr Wasser zum Trinken, ihr Ein und Alles. Kurz er war und ist die Liebe ihres Lebens.
Nur entwickelte sich im Laufe der Zeit ein riesengroßes und unüberwindbares Problem für Alexandra. Als sie in die Pubertät kam und ihre Sexualität begann
zu erwachen stellte sie fest das sie sich sexuell überhaupt nicht zu Jungen hingezogen fühlt, ganz im Gegenteil lag ihre Orientierung zu hundert Prozent
bei Mädchen. Nun kann man sich vorstellen wie verrückt sich das für Alex alles
angefühlt haben muß. Da sie aber auch ein sehr pragmatisch veranlagter Mensch ist, sah sie garnicht ein das sie auf eines von beidem, Liebe oder Sex
verzichten sollte. Und so beschloss sie für sich ganz einfach ihren Alexander
nach ihren Bedürfnissen zu formen.Wobei, nach ihren Bedürfnissen?
Auch für Alexander war schon sehr früh klar das er nur Alexandra liebt.
Nicht nur das sie schon immer ein Team waren und durch Dick und Dünn gingen, nein auch seine Gefühle für sie wurden, je älter sie beide wurden, immer stärker und tiefer.
Da Lexi aber auch der führende und leitende Part in ihrer Beziehung war
fiel es ihr leicht ihren Schatz so zu lenken das er sich ihren Wünschen gegenüber offen und bereit zeigte. Besonders als sie in das Alter kamen sich auch körperlich zu nähern und kennenzulernen übernahm sie ganz bestimmt die Führung. Ja, Alex konnte natürlich auch seine Triebe ausleben und Lexi „genoss“ auch diese Art Sex, aber zum überwiegenden Teil lebten sie eine lesbische Partnerschaft im Bett. Und, Alexander vermisste nichts in ihrer sexuellen Beziehung. Oft genug ließ er Lexi wissen das ihre Liebesbeziehung viel reicher und zärtlicher ist als die ,die seine Kumpels und Kollegen wohl zu haben schienen. Aus den Erzählungen unter Männern hörte er heraus das es bei den meissten nur darum ging, „Die Alte“ abzuschießen und selbst zu kommen. Naja und natürlich wieviele man flachgelegt hat.
Alex widerte das schon immer an und im Innersten wusste er das er mit seiner Lexi das ganz große Los gezogen hatte und irgendwie war es bei ihm sowieso anders. Er wusste zwar nicht was da anders war, aber es war so.

Er liebte oft die gleichen Dinge wie Lexi. Er war gefühlsmäßig auch eher der weiche Typ. Er liebte komischerweise so Sachen wie Mode, Kunst, Design etc. .
Halt Dinge bei denen man landläufig sagt, Frauensachen. Ihn störte das nicht.
Auch ohne die Einflussnahme von Alexandra war er ein femininer Typ.
Man könnte sagen Alexandra wusste schon als ganz junges Mädchen das Alexander ihre Frau ist und über die Jahre wurde es ihr immer mehr zur Gewissheit das Alex im falschen Körper zur Welt gekommen ist und sie ihm nur klar machen musste sich selbst zu erkennen. Aber, das brauchte Zeit, welche sie ihm bis heute gewährt hatte. Nun aber war es soweit, den letzten Anstoss zu geben, das auch ihm selbst die Augen auf gingen.Und das bringt uns zurück zum heutigen Tag. Denn es ging um Alexanders Bedürfnisse!

*****

Immer begeisterter ging es nun zur Sache. Fast könnte man sagen die beiden versanken regelrecht in einem Kaufrausch. Je mehr Stücke zusammenkamen umso klarer wurde Lexi das sie auf dem richtigen Weg war; und; sie stellte fest das ihr Geliebter wohl einen kleinen Fetisch hat, denn es war unübersehbar das Lack, Leder, PVC und Latex auf Alex eine mächtige Faszination ausübten.
,Na das muss sich doch nutzen lassen um die ganze Sache zu beschleunigen‘,
dachte sie so bei sich und fasste den Entschluss schon einmal vorsichtig anzutesten wie hoch wohl die Bereitschaft ist, das Alex für ihre Transformation
zugänglich ist.
Also nimmt sie jenen Katalog von „Special Trade“zur Hand den sie angefordert hatte und in dem es um besondere Accessoires geht, die den Mann zur Frau machen.
Sie blätterte so obenhin über die ersten Seiten und hielt mal hier und mal da kurz inne um sich das eine oder andere Kleidungsstück etwas länger anzusehen. Sie wies mal auf den Rock oder jene Bluse und fragte Alex ob ihr das gefiele um dann aber zielgerichtet zu jenen Seiten zu navigieren die für sie die richtigen, wichtigen und ausschlaggebenden waren. Nämlich jene die dazu dienten ein weibliches Erscheinungsbild zu unterstützen. Also Brusteinlagen für BH’s, Vaginaslips, Push up’s und einiges andere mehr.
Wie überrascht stieß sie auf einmal einen spitzen Giggser aus.“Huch,was ist das denn!“,tat sie überrascht um Alex Aufmerksamkeit zu erregen. „Sowas habe ich ja noch nie gesehen, schau mal Alex.“. Ganz lieb schnurrend sagte sie zu Alex: „Hmmm, solche Brüste sind ja mal richtig scharf, genau die richtige Größe. Wenn die in einem schicken BH stecken, Mann sähe das geil aus.“,
dabei schweifte ihr Blick zu Alex, und ihr tief in die Augen.

***

Alexander kam garnicht mehr aus dem Wundern heraus, was ist nur mit seiner
Alexandra auf einmal los?
Ja, sicher sie hat schon manchmal etwas überdrehte Einfälle und ist auch recht
impulsiv, aber das jetzt gerade ist schon der Hammer.
Das wir Seelenverwandt sind weiß Alex ja schon ewig, schließlich liebe ich Lexi schon so lange ich denken kann, aber wieso drückt sie jetzt auf einmal diesen Knopf in meinem Innersten. Woher weiß sie von dieser Neigung in mir,
die ich mir selbst nicht eingestehen kann und die doch so intensiv ist.
Nicht das ich sie schon irgendwann einmal ausgelebt hätte, nein ich habe sie ja nicht einmal zugelassen sie wirklich zu denken. Und nun kommt sie daher und
knallt mir meinen tiefst verborgenen Traum um die Ohren.
Ich taumele zwischen Jubel und Zweifel. Will sie mich testen um mich dann, wenn ich es eingestehe fertig zu machen, mir mangelnde Männlichkeit vorzuwerfen? Schließlich bin ich ja auch nicht gerade der Oberrammler, eher mag ich es meinen Schatz auf sehr feminine Art zu verwöhnen.
Lexi ist auch da eher die Chefin im Ring,aber genau so liebe ich es ja auch.
Ich denke ich werde erst einmal vorsichtig dieses Spiel mitspielen um herauszubekommen was sie bezweckt. Auf jeden Fall werde ich ein wenig Spaß haben und endlich einmal diese Seite in mir ausprobieren können ohne meinen Schatz vielleicht zu verletzen. Auf einmal fällt mir das Gespräch wieder ein ,
welches wir vor etwa zwei Wochen hatten. Bei der ersten Katalogschau. Wie war das, ähh, ja, meine weibliche Seite und so. Schlagartig die Erkenntnis! Ja klar, nix mit testen.
Lexi will meine Weiblichkeit, sie will und ich will auch!!!

*****

„Lexi, sag‘ mal , findest du wirklich das mir all diese Sachen stehen würden?
Das sähe doch alles sehr verkleidet aus. Also so tuntig und nicht wirklich fraulich. Das würde ich nicht wollen.“.
Alex sieht, als er das fragt ein breites Lächeln auf Lexi’s Gesicht.
„Aber Schatz, das muss doch gar nicht so sein. Schau mal, wir machen das schon. Mit ordentlich geschminktem Gesicht, schön zurecht gemachten Haaren und den entsprechenden Accessoires wirst du einfach hinreißend aussehen, glaube mir.“. In Alex scheint sich innerlich eine Knebelung zu lösen,
es ist als ob Lexi ihm einen Felsen von der Brust gerollt hätte. Er fühlt sich als ob er von einer bis dahin ihm unbekannten Last erlöst wurde. In seinem Gesicht ist eine unbeschreibliche Erlösung abzulesen.
Und wie es erst in Alexandra aussieht. Eine wahre Jubelorgie durchfährt sie.
,Endlich,endlich. Ich bekomme meine Alex, so wie ich sie mir schon so lange erträumt habe, und das auch noch freiwillig und von ganzem Herzen.‘.
Laut sagt sie : „Du, mein Herz. Weißt du eigentlich wie unbeschreiblich glücklich du mich gerade machst? Ich kann dir nicht mit Worten sagen, was es mir bedeutet das du endlich zu dir selbst findest und das du bereit bist mit mir zusammen dein eigentliches, dein innerstes Ich zu leben.
Ich liebe dich so unendlich, so un-, unendlich und ….,“. Tränen kullern ihr in diesem Moment aus den Augen und ihr versagt die Stimme.
Sie fällt Alex um den Hals und klammert sich ganz fest an ihn/sie.
Alex ist von der Intensität ihrer Reaktion vollkommen überrascht, zumal er ja selbst noch mit seiner Selbsterkenntnis zu kämpfen hat, aber eines weiß er nun ganz genau. Lexi war, ist und wird immer der Mensch sein der sie ganz genau kennt, besser als er sich selbst. ,Himmel bin ich ein glücklicher Mensch‘; denkt er so bei sich. Oder sollte ich lieber sagen, glückliche Frau, denkt sie bei sich, sagen?‘.
Wie Lexi so in Alex Armen liegt duchströmt auch sie dieses überbordende Glücksgefühl. Sie haucht ihm ins Ohr:“Alex, lass uns ein neues Leben beginnen, sei meine Frau so wie ich deine bin, ja?“. An ihrer Wange spürt sie wie Alex zustimmend mit dem Kopf nickt. Leise hört sie ihn hauchen: „Ja mein Herz, ich werde deine Frau sein, wie du die meine bist.“.

ENDE

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