Die Schule und die Rocker 13
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Die Schule und die Rocker 13

von Andrew_K

Eskels Schwestern

„Es gibt keinen Geburtstagsfick?“
„Warum sollte es den geben?“

Max sah Aksanna abwartend an. Sie war nun zum dritten Mal zu ihm gekommen und fragte, wann sie denn nun die Herren treffen würde und wann die Veranstaltung von statten gehen würde. Und Max hatte das jedes mal aufs neue mit den Worten verschoben, dass alle beschäftigt seien.

„Aber es ist doch Tradition.“
„Nur weil etwas angeblich eine Tradition ist, muss es nicht unbedingt durchgeführt werden. Es sind derzeit fast 100 Schülerinnen auf der Schule. Von denen sind ein gutes drittel noch nie mit einem Mann intim gewesen, weil sie einfach Glück hatten. Wenn die achtzehn werden, will ich nicht, dass sie aus Tradition von einem von uns entjungfert werden.“

Aksanna schaute verlegen drein.

„Also darf ich keine Party feiern?“
„Natürlich darfst du eine Party feiern. Natürlich darfst du auch Sex auf der Party haben, mit wem auch immer. Aber nicht so, wie es bisher geschah, dass das Geburtstagskind schlag 11 Uhr, wenn die kleinen aus der Tür sind, einen Schwanz in ihrer Muschi spürt. Mit der Tradition ist es ab sofort vorbei. Du bist achtzehn. Damit darfst du jeder Zeit und mit wem du willst sexuelle Aktivitäten teilen. Es brauch keine Startveranstaltung dafür.“
„Ich hatte auf dich und Sasa gehofft“, sagte Aksanna leise.
„Aber gefragt hast du uns auch nicht.“
„Ich dachte, dass ihr das dann einfach macht.“
„Du denkst, ich ficke einfach jeden, wenn er sich mir anbietet?“

Askanna wusste es nicht. Eigentlich wusste sie gar nichts mehr. Alles war plötzlich anderes. Sie hatte sich darauf gefreut, mit einer Art Ritual in den Kreis derer aufgenommen zu werden, die sich dem Sex mit jedem hingeben durften und jetzt?

„Und wenn ich ins Bordell gehe?“
„Dann ist es so.“
„Ich hatte mich darauf gefreut, dass es wie so eine Art Reifeprüfung wird.“
„Wenn es deine freie Entscheidung ist, dass es so ablaufen soll, dann soll es so sein. Dann musst du allerdings Ines fragen.“
„Warum Ines?“
„Weil sie mich freigibt.“
„Wofür freigibt?“
„Für den Sex mit euch und du wirst Melanie fragen, ob sie Sasa teilt.“
„Die sind doch nur lose zusammen.“
„Okay, du möchtest also im Keller deine Geburtstagsfeier veranstalten und dabei ordentlich Sex haben. Wenn es geht mit mir und Sasa. Dann organisier mal.“
„Jetzt doch?“
„Aber wehe ich lese etwas von Tradition.“
„Danke Max.“

Max sah Aksanna Kopf schüttelnd hinterher, als sie aus dem Zimmer stürmte.

„Das hast du echt super hinbekommen, dass mit der Tradition brechen“, sagte Freja und drehte sich mit dem Stuhl um, in dem sie sich versteckt hatte.
„Sollte ich es deiner Meinung nach verbieten? Zu welchem Zweck? Es scheint für sie wichtig und bedeutend zu gleich zu sein. Es wäre, als wenn ich dein Spiel mit Leonie abbrechen würde. Oder ich verlange ab sofort einen gesitteten Dresscode in der Schule. Dann müsstest du dich davon verabschieden, morgens nur im schwarzen Slip zum Frühstück aufzutauchen.“

Freja verzog das Gesicht.

„Als wenn du auf den Anblick freiwillig verzichten würdest.“
„Für das Wohl der Schule, wenn ich dazu gezwungen wäre, dann würde ich es tun.“
„Du würdest auf die ganzen kleinen Tittchen und wackelnden blanken Hintern verzichten.“
„Ich hab Ines, was will ich mit euren?“
Freja lachte: „Max, du bist merkwürdig. Du hast einen eigenen Haarem aus jungen willigen Weibern, die alle mehr oder weniger wegen Sex, den sie haben wollten und teilweise auch bekommen haben, nur anders, in deine Fänge gerieten und du versteifst dich auf eine einzige.“
„Das nennt man Liebe, solltest du mal ausprobieren.“

Freja sah nachdenklich aus. Sie spielte an ihrem Hemd herum und kaute dann an ihrem Finger herum.

„Das ist merkwürdig, dass du das erwähnst. Ich glaube tatsächlich, dass ich mich gerade in Leonie verliebe.“
„Das ist doch schön.“
„Gar nichts ist schön. Wie soll ich jemanden schlagen, züchtigen und dominieren, wenn ich ihn am liebsten an mich ziehen und abknutschen würde. Das wird dann zu einer unmöglichen Aufgabe. Und wie soll ich ihr dann noch etwas abverlangen, was ihr unter umständen Schaden zufügt. Wenn sie z.B. Kontakt zu ihrem letzten Meister aufnimmt.“
„Ach dass ist der Grund, warum Leonie alleine unten im Pranger hängt und du seit einer halben Stunde meinen Sessel besetzt.“
„Ja, dass auch. Und ich habe etwas anderes heraus bekommen, von dem ich dir erzählen muss. Die beiden Freundinnen von ihr sind nicht die ersten, die sie an ihren Meister vermittelt hat. Sie ist dem schon seit drei Jahren hörig.“
„Okay und?“
„Sie kennt jemanden aus dem Dream-Team, die sich aber nicht an sie erinnern kann. Sie sagt glücklicher Weise, weil aus der Familie, aus der sie sie befreit hat, erging es ihr damals nicht besser.“

Max wurde hellhörig.

„Wen aus dem Dream-Team kennt Leonie?“
„Eskel.“
„Leonie kennt Eskel? Wir haben bei ihr nie herausbekommen, wer sie wirklich ist, bzw. ob Eskel ihr richtiger Name ist.“
„Sie heißt Eskel Sahin, sie ist die zweitälteste Tochter von 13 weiteren Töchtern von Gökhan Sahin. Er hat auch Leonie als erstes unterworfen. Der hat sie danach an seinen Großmeister weitergereicht, um seine Töchter zu schonen. Aber es scheint, als seien seine Töchter ab einem bestimmten Alter alle an den Großmeister als eine Art Tribut weiter gereicht worden. Wofür der Tribut notwendig war, konnte Leonie nicht sagen. Max. Leonie hat sehr große Schuld auf sich geladen und das wird ihr gerade bewusst. Ich weiß nicht, ob ich der richtige bin, ihr da beizustehen.“
„Freja, Leonie sucht vor allem jemanden, der ihr Halt gibt. Warum du das tust, ob um deine Lust an der Beherrschung eines anderen zu befriedigen oder weil du sie lieb hast, was spielt das für eine Rolle?“
„Aber ich kann sie doch nicht bestrafen für ihre Dummheit der Vergangenheit.“
„Nein, aber du kannst ihr klar machen, dass du sie für neue Dummheiten bestrafen wirst, z.B. Wenn sie nicht alles dafür tut, dass wir die Typen aus dem Verkehr ziehen. Ich habe es grade nicht im Kopf, von wo stammt Leonie ursprünglich?“
„Sie hat mit ihrer Familie in Mannheim gelebt, bevor sie sich von da abgesetzt hat und in ein verlassenes Gebäude in der Nähe von Hattersheim zog. Dort lernte sie dann Eskel kennen und deren Familie, bei der sie auch eine Zeit lang lebte. Danach wurde sie in Offenbach untergebracht, wo in der Nähe scheinbar auch der Großmeister lebt. Von dort stammen ursprünglich Maria und Jasmin.“
„Wie ist sie an die herangekommen?“
„Sie wurde ganz normal zur Schule geschickt. Unter einem neuen Namen. Angeblich Diplomatentochter, da werden nicht so viele Fragen gestellt.“

Max sah Freja an.

„Du hast jetzt in zwei Wochen über vier unserer Schülerinnen mehr in Erfahrung gebracht, als ich mit den Lehrern und Natascha mit den Rockern in den letzten drei Monaten seit dem ihr hier seit. Und du denkst, dass du nicht hilfreich bist.“

Freja wurde rot.

„Das ist doch nichts.“
„Doch, genau das ist das, was wir brauchen. Wir brauchen Informationen und wie es scheint, vertrauen sie die eher jemanden in ihrem Alter und aus ihrer Situation an, als uns Lehrern. Und aus diesem Grund möchte ich, dass du weiter machst.“
„Ich soll euer Spion sein?“
„Wenn du es so ausdrückst ja. Aber ich würde es eher Mittelsfrau nennen. Wir wollen das Wissen nicht zu ihrem Schaden und unserer Bereicherung. Wir wollen helfen und wir wollen andere davor bewahren, euer Schicksal zu teilen.“
„Also ich bin mit meinem Schicksal derzeit voll zufrieden.“
„Eingesperrt in einem Internat in der Mitte von nichts im Westerwald ist das, was du dir erträumt hast?“
„In Mitten von Menschen sein, die mich nehmen, wie ich bin? Ja ich denke, genau das habe ich mir erträumt. Aber ich weiß, was du meinst. Aber meine Mutter ist ganz froh drum, mich die meiste Zeit aus den Füßen zu haben, wie sie das immer so treffend ausdrückte. Und das aus mir bei meiner schulischen Faulheit eine Putzfrau wird, dass kommt auch gerne mal rüber. Mit dem Hintergrund ein wesentliche Verbesserung. Und für meinen Vater war ich schon immer eine Schande. Er wollte einen Sohn. Einen, der seine ach so tolle Anwaltskanzel übernimmt. Henderson und Sohn klingt doch wesentlich besser als Henderson und Tochter.“
„Das tut mir Leid.“
„Max, das muss es nicht. Ich danke dir dafür, dass ihr euch so einsetzt. Wenn ich dafür meine Kameradinnen aushorchen muss, dann ist das ein kleiner Preis.“

Eine Woche später saß Natascha wieder mal mit Henry in einem Auto, diesmal vor einer Teppichhandlung in Hattersheim.

„Und hier lebt der Typ, der seine eigenen Kinder verkauft?“ fragte Natascha.
„Nur seine Töchter, seine Söhne behält er. Davon hat er nochmal drei.“
„Ich kann nicht verstehen, wie man so etwas machen kann. Sein eigenes Fleisch und Blut.“
„Sie haben ein anderes Wertesystem, dass bekommen wir doch alle Nase lang erzählt“, sagte Henry.
„Trotzdem. Die eigenen Kinder?“
„Für ihn scheinen Mädchen nur eine Belastung zu sein. Also ist es egal, was mit ihnen passiert.“
„Gut das Eskel sich nicht mehr an ihn erinnert.“
„Das könnte zurück kommen, wenn wir ihre Schwestern finden“, stellte Natascha fest.
„Und was genau wollen wir hier?“
„Wir haben uns auf einen Shishaabend eingeladen.“
„Wir beide? Warum gehst du nicht mit Johannes hier her?“, fragte Henry.
„Einer muss doch auf unsere Kleine aufpassen.“
„Hast du eine Ahnung, was darin passiert?“
„Ich denke“, sinnierte Natascha „es wird geraucht, etwas gegessen, dabei werden halb nackte Mädchen mit dem Bauch wackeln und es wird orientalische Klänge von der Platte geben. Und das alles auf ganz vielen Orientalischen Teppichen.“
„Aber eine genaue Ahnung hast du nicht.“
„Da keiner darüber redet, nein.“
„Okay. Dann wollen wir mal.“

Die beiden stiegen aus und näherten sich der Tür. Henry etwas voraus, Natascha halb dahinter. Vor der Tür stand ein Typ, der ein nur etwas weniger breites Kreuz wie Henry hatte. Er musterte die Eintrittskarte, die Henry vorzeigte und anschließend Natascha.
„Es ist unüblich, dass eigene Programm mitzubringen.“
„Ich verlasse das Haus nie ohne meine kleine zweiohrige Wärmflasche. Ich werde nicht jünger.“
„Wie sie meinen. Die Garderoben befinden sich auf der rechten Seite, ihre Wärmflasche wird sich auch dort entkleiden müssen.“
Henry schaute in Nataschas starres Gesicht und nickte. Dann gingen beide hinein. Gott sei dank war die Umkleide leer, sodass sie sich absprechen konnten.
„Wärmflasche?“
„Mir ist auf die Schnelle nichts anderes eingefallen“, Henry grinste. „Zumindest darf ich jetzt die Chefin nackt sehen.“
„Das macht dir Freude, dass kann ich mir vorstellen. Aber ich hoffe, dass hier unser Logo noch nicht all zu bekannt ist, sonst fliegen wir sofort auf.“
„Naja, zwischen meinen vielen Tattoos fällt das kaum auf und wenn du dich neben mir auf den Bauch legst, dann ist es nicht so auffällig. Bis dahin kann ich es mit der Hand größten Teils abdecken.“

So taten sie es. Nackt betraten die beiden einen großen runden Raum, der komplett mit Teppichen bedeckt war. An den Seiten waren erhöhte Bereiche, wo viel Kissen und kleine Tische standen. Zu einem begaben sie sich nun hin. Bisher waren nur zwei andere Herren da, die sie aufmerksam musterten, aber sich dann wieder eher gelangweilt ihren Shishas zuwendeten.
Henry setze sich im Schneidersitz in die Kissen und legte sich Nataschas Kopf in den Schoß, direkt neben sein Glied, was noch wenig beeindruckt herum lag. Zu sehr war Henrys Aufmerksamkeit auf die Menschen im Raum gerichtet, als dass er sich des jungen geilen Körpers seiner Chefin bewusst war. Weiter Gäste folgten und auch der Gastgeber ließ sich mal kurz blicken, um dann wieder hinter einem Vorhang zu verschwinden. Als letztes betrat ein großer Mann in den 50ern den Raum, der sich aus durchdringend grünen Augen unter den Gästen umsah, bevor er sich auf einen Platz genau gegen über von Henry und Natascha setze. Als Natascha ihn sah, versteifte sie sich so, dass auch Henry es merkte. Er hob sie zu sich hoch und setze sie sich auf den Schoss und massierte ihren Hintern. Sie ließ es mit einer versteinerten Mine mit sich machen.

„Du kennst ihn?“ fragte er, ohne sie anzusehen.
„Das ist er“, flüsterte Natascha mit einem zittern in der Stimme.
„Wer?“
„Der Mann, der mich vor zehn Jahren als erster genommen hat.“
„Bist du dir sicher?“
„Ich werde sein Gesicht und seine Augen nie vergessen, dass ist hundert prozentig er.“
„Schaffst du es, dich trotzdem zusammen zu reizen?“

Natascha wusste es nicht, sie war gerade einfach zu aufgewühlt. Sie griff zwischen sich und Henry und begann Gedankenverloren mit seiner Eichel zu spielen, was natürlich nicht ohne Wirkung blieb. Es dauerte nicht lange, bis er stand. Eine kurze Bewegung und sie saß auf ihm. Erst da wurde sie sich wieder bewusst, wo sie war, was sie tat und mit wem.

„Entschuldigung Henry.“
„Du entschuldigst dich dafür, dass ich dich ficken darf?“
„Ja, nein, ich weiß nicht. Es ist so eine Art Automatismus. Ich dachte eigentlich, dass Max ihn gebrochen hätte. Ich habe mich geirrt.“
„Willst du es zu Ende bringen?“
„Nein, eigentlich nicht.“
„Willst du ihm in die Augen sehen?“
„Nein, auch nicht.“
„Dann bleib so sitzen, ich habe dich doch als Wärmflasche verkauft. Jetzt tust du genau das, wofür du da bist.“

Henry sagte das ernst und in keinster Weise anzüglich. Er musterte nun seinerseits den Mann, der Natascha das, was er wusste, angetan hatte. Er sah einen Typen, den er in einer Bank in der Chefetage vermutete hätte. Die Kollegen seiner Tochter waren solche Typen. Typen, die das Geld ihrer Anleger verzockten und denen anschließend erklärten, dass sie selber schuld seien und das der Markt eben so ist. Er mochte die Typen nicht. Den Kerl schon mal gar nicht. Er prägte sich das Gesicht in allen Einzelheiten ein.

Scheinbar war es so, dass alle an diesem Abend auf das Erscheinen dieses Mannes gewartete hatten, der Gastgeber macht auch vor diesem deutlich mehr den Bückling, als vor allen anderen seiner Gäste. Er klatsche in die Hände und schon stoben zehn nur mit kleinen golden Kettchen und einem Gesichtsschleier bekleidete Mädchen in den Raum. In ihren Händen trugen sie Tabletts mit Tee und Gebäck, die sie unter den Gästen verteilten. Als sie bei Henry waren, sah der in deren Augen Angst, die er nicht zuordnen konnte. Es schien so, als würden sie heute etwas erwarten, was für sie unangenehm werden konnte.

Als sie wieder aus dem Zimmer waren, kam der Gastgeber erneut und ihm folgten zwei Muskelberge mit einem Teppich auf der Schulter.

„Sehr verehrte Bieter. Ich danke ihnen, dass sie so zahlreich zur diesjährigen Auktion erschienen sind. Wir haben für sie wieder die Perlen des vorderen und hinteren Orient zusammen gestellt, die wir ihnen mit Stolz präsentieren. Als erstes bieten wir ein schönes Stück aus Nepal.“

Die beiden Herren legten den Teppich ab und entrollten ihn. Darin befand sich ein gefesseltes nepalesisch aussehendes Mädchen, dass sich verschüchtert und verwirrt umschaute. Die Muskelberge zerrten es auf die Beine und führten es im Kreis herum. Grobe Männerhände grapschten nach ihr. Öffneten ihren Mund, um sich die Zähne anzusehen. Fassten an ihre kleine Nippel, um ihre Festigkeit zu prüfen, oder fuhren zwischen ihre Beine, um ihre Unversehrtheit zu bestätigen.

All dies ließ die Kleine zitternd mit sich machen, als wäre es nicht das erste mal, dass so etwas mit ihr gemacht wurde. Als sie wieder in der Mitte des Raumes war, begann die Versteigerung. In Hunderterschritten wurde nach oben geboten. Henry beteiligte sich erst einmal nicht daran, bis der Preis für die Kleine bei 12300 Dollar stand und nur noch zwei Bieter im Rennen waren.

„15.000“
„15.000 für die Hells Angels sind geboten, wer bietet mehr?“
„Was tust du“, fragte Natascha. „Wir haben kein Geld dabei.“
„Das hat hier keiner, die sind alle nackt.“
„Und zum dritten, verkauft an den MC. Möchten sie sie eingepackt oder nehmen sie sie so mit?“
„Ich nehme sie so mit.“

Die Muskelberge schleiften das Kind zu Natascha und Henry hin und schubsten sie hinter ihnen in die Kissen. Dort ging sie in eine Art Ausgangsstellung, die Natascha von Leonie und Freja kannte. Na toll, dachte Natascha. Da wird Max ja seine Freude dran haben. Auch wenn er es bei Leonie und Freja durchgehen ließ, weil er Leonie brauchte, hasste er es wie die Pest. Wenn Henry noch mehr dieses Angebotes kaufte, würde er einen ganzen Schwung solcher Mädchen bekommen, die zudem kein Wort Deutsch sprachen.

Das Angebot ging weiter. Es wurden Teppiche aus der Türkei, aus dem Iran, mehrere aus Indien und aus Thailand in den Raum getragen und ihren Inhalt an den Meistbietenden versteigert. Henry folgte dabei einem Muster, dass Natascha schnell erkannte. Er kaufte nur Mädchen, die fast keine Titten und daher noch sehr Kindlich aussahen. Und die damit auch den Töchtern des Hausherren ähnlich sahen.

Das schien auch der Grünäugige zu bemerken und begann die Preise für diese Mädchen hoch zu treiben. Darauf ließ sich Henry jedoch nicht ein und stieg bei 20.000 aus.

„Das übersteigt den Marktwert“, sagte er. „Nur wenn die deutsch könnten, wäre da mehr zu holen. Aber wenn die in Kauderwelsch jammern, bringt das nicht viel.“

Zustimmendes Gemurmel erfüllte den Raum und senkte im Nachgang die Preise erheblich, was Henry eine schwarzes dürres Mädchen mit ungewöhnlich großen Titten für nur 5700 Dollar einbrachte, wo er eigentlich nur halbherzig mitgeboten hatte, damit ihm nicht langweilig wurde. Inzwischen saß Natascha hinter im und untersuchte die Mädchen eingehend. Alle wiesen sie Schäden von Misshandlungen auf. Zudem fand sie bei allen Mädchen in der linken Achsel eine eintätowierte Zahl im 10.000 Bereich. Die sich daraus ergebende Konsequenz erschreckte sie zunehmend. Sie waren hier auf den ersten Menschenhändlerring gestoßen und sie verschifften die Mädchen durch die ganze Welt. Ob sie so etwas gewachsen waren?

Die Auktion schien dem Höhepunkt entgegen zu gehen. Denn nun wurden die Mädchen des Händlers alle in die Mitte des Raumes geführt. Schüchtern an einander festhaltend standen sie zitternd da und harrten auf das, was passieren sollte.

„Wie sie alle wissen, wird das die letzte Auktion in diesem Haus sein. Ich werde dieses Jahr in den Ruhestand gehen. Aus diesem Grund muss ich nun meinen Haarem veräußern. Ich biete ihn nur als Komplettpaket an. Einzelne Lose werde ich nicht auslösen. Das Startgebot liegt hier auf Grunde der Teilweise schon benutzen Ware bei 25.000 Dollar. Meine Herren, es darf geboten werden.“
„50.000“, sagte Henry.
„75.000“, sagte der Mann mit den Grünen Augen. „War mir klar, dass sie auf diese Ware aus sind.“
„100.000. Und wenn dem so ist? Sie können natürlich den Preis nach oben drücken. Wenn sie sich aber verzocken, kann es sehr teuer für sie werden.“
„125.000. Wir werden ja sehen, wann ich beginne mich zu verzocken.“
„250.000. Wollen doch mal sehen, wo ihr Max ist.“

Der Mann mit den grünen Augen zögerte. Das hier war kein Poker. Das Blatt lag für alle offen auf dem Tisch. Nur die Mienen der Männer verrieten, ob es weiter ging oder nicht. Es gab keine Möglichkeit, mit einem All-In den Gegner zu bluffen. Und Henrys Gesicht zeigte nichts. Und das Gesicht seiner Gefährtin grinste sogar. Und das störte den Mann am meisten.

„1.000.000.“
„1.000.100.“
„Ach habe ich ihr Limit erreicht? Werden sie vorsichtig?“
„Testen sie es doch.“
„1.500.000“
„1.500.100“
„2.000.000“
„2.000.100“

Dem Grünäugigen ging das mit den 100 auf den Geist, warum bot der Biker nicht mehr richtig. Warum diese Erhöhung um 100, als wenn es ihn nicht interessieren würde, was es wirklich kostete. Wurde er gerade von dem Biker nach oben getrieben? In seinem eigenen Laden? Jetzt grinste er auch noch.

„5.000.000“, sagte er daraufhin.
„Jetzt wollen sie es aber wissen. Denken sie, dass Spiel kann man so gewinnen?“
„Das ist kein Spiel!“
„Nicht? Okay“, Henry grinste nun auch. „Dann schauen wir mal. 25.000.000 Dollar für diese 10 Mädchen.“

Der Mann schaute Henry entgeistert an. Das sprengte den marktüblichen Preis um ein vielfaches. Das wussten alle in diesem Raum. Wenn er jetzt bot und der Biker stieg aus, würde er vor allen das Gesicht verlieren. Wenn er jetzt ausstieg, war es zwar eine Schmach, aber der Biker gab das zehnfach des Wertes dieser Mädchen her. Er winkte ab.

„Ich nehme die Ware sofort mit. Wo soll ich die Bezahlung hinschicken?“
„Christian wird uns Lynchen“, sagte Natascha von hinten.
„So lange er mit dem Geld auftaucht ist mir das egal.“




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