Das Leben des Damianos Episode 4
Fick geschichten Lesben Lesbish Sex Geschichten Sexgeschichte bei der Arbeit

Das Leben des Damianos Episode 4

Weiter gehts im antiken Griechenland.

Episode 4

„Herr, der Giatrós ist hier und würde euch gerne sehen,“

Ich zog meine Hand von Nikolaos Oberschenkel und deutete dem Diener das der Giatrós eintreten konnte. Nikolaos erhob sich vom Bett und setzte sich mir gegenüber hin und lächelte mich sanft an. Der Giatrós nahm seine Untersuchungen vor strich meine Wunden mit neuer Heilsalbe ein und verband mir meine Wunden neu und verlies mich danach wieder mit den Worten das ich ruhig liegen bleiben solle und mich so wenig als möglich bewegen solle damit mein Rücken heilen könne. Der Giatrós verließ danach meinen Raum und ich konnte ihn mit meinem Vater sprechen hören.

„Damianos kann ich mit dir sprechen, bitte?“

„Aber natürlich Nikolaos, sprich nur frei heraus, nur keine falsche Scham.“

Nikolaos kam näher und nahm wieder auf dem Bett neben mir Platz.

„Damianos ich weiß nicht wie ich das sagen soll aber was erwartest du von mir?“

„Was meinst du Nikolaos? Was soll ich von dir erwarten?“

„Nun du siehst mich immer so komisch an du streichelst meinen Oberschenkel und du bist immer so gut zu mir. Das müsstest du alles nicht tun, deswegen frage ich mich was du von mir erwartet.“

„Jetzt hör mir einmal zu Nikolaos. Ich erwarte von dir rein gar nichts. Ja es stimmt ich bin fasziniert von dir und deiner Erscheinung. Aber ich erwarte rein gar nichts von dir. Ja ich bin dem Männern zugetan aber da ich nicht weiß ob dies bei dir auch der Fall ist erwarte ich nichts, rein gar nichts das dir zuwider wäre. Ich wäre absolut froh darüber das ist sicher.“

Nikolaos sah mir tief in die Augen und ich konnte klar erkennen dass er über meine Worte nachdachte. Ich senkte meinen Kopf resignierend auf mein Kissen sinken.

Eine gefühlte Ewigkeit sagte Nikolaos nichts bevor er wieder seine Worte an mich richtete.

„Damianos, bitte habt Nachsicht mit mir. Ja ich finde auch dich faszinierend aber ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Bei uns in Lavronia ist die Liebe unter Männern nicht verboten allerdings nur unter den gleichen Ständen. Ihr jedoch seid ein Aristokrat und ich bin ein niederer, deshalb weiß ich nicht wie dies funktionieren soll.“

Meinen Kopf hebend, richtete ich meine folgenden Worte mit ruhiger aber bestimmender Stimme an ihn.

„Hör mir zu Nikolaos, wie ich dir schon einmal sagte, wir hier in Athen sind alle gleich. Ja ich bin Aristokrat und ja auch das du Bauer bist sagtest du mir. Wenn du dich jedoch entschließen solltest dich auf mich einzulassen müsstest du wenn du es nicht wollen würdest nicht mehr deiner Tätigkeit als Bauer nachgehen. Ich habe genug um für uns beide zu sorgen und dir würde es an nichts mangeln.“

Nikolaos legte einen Finger auf meine Lippen und versiegelte diesen damit.

„Damianos nicht, das will ich nicht. Wenn ich mich dazu entschließen sollte deiner Bitte nachzukommen, möchte ich nicht dass du für mich aufkommst. Wenn ich mit dir zusammen bin will ich für mich selbst Sorgen können. Ich weiß zwar das ich als einfacher Bauer nicht mit dir gemeinsam leben könnte aber wenn dann wäre ich bereit jeder Arbeit was auch immer sie sei nachzugehen. Ich habe aber nichts gelernt und kenne nur mein Handwerk der Landwirtschaft.“

Bevor ich ihm meine Antwort geben konnte nickte ich ihm zu.

„Deine Worte ehren dich und zeigen dass du ein ehrenwerter Mann bist. Ich werde darüber mit meinem Vater sprechen, unsere Familie geniest einiges an Ansehen in Athen. Wenn es dein Wunsch ist dann werden wir etwas finden das du tun kannst.“

Kaum hatte ich meine Worte beendet sah ich ein leichtes funkeln in seinen Augen. Nikolaos kam mit seinem Kopf näher und drückte seine Lippen sanft auf die meinigen und ich ließ ihn gewähren und genoss jede Sekunde des Kusses. Ich spürte seine Zunge an meinen Lippen und öffnete sie für ihn und unsere Zungen führten einen Tanz der Liebe auf. Schier endlos küssten wir uns und trennten uns erst als unsere Luft sich dem Ende neigte.

„Ohh Nikolaos, wenn dies ein Traum ist dann würde ich mir wünschen das er nie zu Ende geht.“

„Nein dies ist kein Traum Damianos auch mir hat dieser Kuss viel bedeutet, aber bitte gebt mir Zeit über alles nachzudenken.“

„Du bekommst alle Zeit der Welt die du brauchst um darüber nachzudenken. Ich hoffe nur und bete zu den Göttern das du dich für mich entscheidest.“

Ich strich wieder sanft über seinen Oberschenkel und Nikolaos mir über meine Wange.

„Bitte sei so gut, sage meinem Vater dass ich gedenke ihn zu sprechen.“

„Wie du wünscht Damianos“

Er erhob sich nicht ohne nochmal sanft über meine Wange zu streichen und verließ meinen Raum.
Es muss geschätzt eine viertel Stunde vergangen sein als mein Vater zu mir kam.

„Du wolltest mich sprechen Damianos.“

„Ja Vater bitte sei so gut und setz dich zu mir.“

Mein Vater kam näher und setzte sich auf den Stuhl der mir am nächsten stand und blickte mich an.

„Vater ich muss dir etwas mitteilen, eventuell gefällt dir nicht was ich dir nun zu sagen habe.“

Mein Vater machte eine abwehrende Handbewegung.

„Was Damianos, was willst du mir sagen das du diesen Nikolaos liebst?“

Ich blickte nun entsetzt in die Augen meines Vaters welcher nun lauthals lachte.

„Damianos mein Sohn dachtest du wirklich dies sei mir und deiner Mutter verborgen geblieben? Du hast seit deiner Ankunft nur noch Augen für ihn, die Blicke die du ihm zuwirfst sagen es nicht nur nein sie schreien es heraus. Also bitte spare dir deine Worte dein Körper hat uns bereits alles verraten.“

Ich senkte ertappt meinen Kopf und lies ihn auf meinem Unterarm ruhen.

„Es tut mir Leid Vater.“

„Damianos, nichts muss dir leidtun, du liebst diesen Mann und ich hoffe er empfindet für dich dasselbe wie du für ihn.“

„Nun Vater das weiß ich noch nicht so richtig, ja er sagte er empfindet etwas für mich aber er erbat sich Bedenkzeit da er der Meinung ist das er nicht standesgemäß für mich ist und er nur Bauer sei.“

Mein Vater lächelte milde.

„Nun Damianos da hat er nicht so Unrecht, das weißt du aber selber das muss er dir nicht sagen.“
„Ja ich weiß Vater und das ist mein Problem. Ich habe ihm angeboten das ich für ihn sorgen würde aber dies hat er kategorisch abgelehnt.“

„Dies ehrt ihn Damianos, verurteile ihn dafür nicht.“

„Ich würde ihn dafür niemals verurteilen Vater und das habe ich ihm auch so gesagt.“

„Gut, mein Sohn du willst mich also Fragen ob ich jemanden kenne der ihm eine standesgemäße Arbeit anbieten könnte?“

Ich nickte ihm bejahend zu.

„Gut dann werde ich tun um was du mich bittest, Allerdings habe auch ich etwas mit dir zu besprechen und mittlerweile weiß ich das dir das folgende nicht gefallen wird.“

Ich blickte nun verwirrt in sein Gesicht.

„Nur keine Angst Damianos, nichts so schlimmes allerdings horch mir erst bis zu Ende zu danach kannst du sprechen.“

„Wie ihr wünscht Vater ich werde zuhören.“

Mein Vater setzte sich aufrecht hin und legte seine Hände in seinen Schoß.

„Also, wie du weist hat unsere Familie ein sehr hohes Ansehen in Athen und durch deine letzten Taten hast du daran selbst einen großen Anteil. Es bleibt daher nicht aus das der Ruf von anderen ehrenwerten Häusern laut wird die eine Vermählung fordern.“

Ich blickte nun völlig entsetzt in meines Vaters Gesicht.

„Aber Vater.“

„Damianos lass mich aussprechen, danach kannst du mir alles sagen.“

Ich nickte und er wandte sich wieder dem sprechen zu
.
„Also weiter, mir wurden von einigen ehrenwerten Häusern Angebote vorgelegt wo die Väter wollen dass du ihre Töchter zur Frau nimmst. Ich weiß schon lange dass du eher dem männlichen Geschlecht zugewandt bist. Dies hast du falls du es versucht hättest auch schlecht verborgen.“

Meine Augen weiteten sich etwas und ich ließ errötet meinen Kopf ins Kissen sinken.

„Nun kannst du sprechen mein Sohn.“

Mein Vater klopfte mir sanft auf meinen Kopf.

„Vater was soll ich jetzt sagen, du kennst meine Neigungen wie könnte ich da eine Frau aus den ehrenwerten Häusern zur Frau nehmen. Ja sicher ich kann sie ehelichen aber mir gibt die körperliche Liebe mit einer Frau nichts und ich kann somit nicht meiner Pflicht ihr ein Kind zu schenken nicht nachkommen. Dies würde unserem Ansehen in Athen schaden, dies wiederum möchte ich nicht.“

Mein Vater tätschelte mir sanft den Kopf und sprach dann wieder an mich gewandt.

„Denkst du wirklich das hätte ich nicht bedacht mein lieber. Ich habe mit Archon (Hohes Mitglied der Volksversammlung) Antoniou gesprochen und er hat die Lösung für unser kleines Problem.“

Ich blickte nun völlig verwirrt in meines Vaters Antlitz.

„Nun sieh mich nicht so an, ich sage dir ja welche Lösung mir der Archon vorschlug. Seine Tochter Selene würde er uns anbieten damit du sie zur Frau nimmst. Bevor du jetzt gleich Niemals schreist lass mich sprechen. Selene ist fast wie du allerdings kann sie nichts mit deinem Geschlecht anfangen sie steht auch nur auf das ihrige. Der Vorschlag des Archons und der meinige wäre das ihr beiden euch erstmal kennenlernt und euch befreundet. Wenn dann auch nur ein Funken Freundschaft zwischen euch besteht würden wir euch bitten euch zu verbinden. Da ihr beide eurem jeweiligen Geschlecht zugetan seid könnten eure jeweiligen lieben als Tarnung in eurem Haus als Diener leben. Also was sagst du dazu Damianos.“

Ich blickte nun völlig ratlos meinen Vater an und wusste nun wirklich nicht was ich darauf erwidern sollte.

„Vater, was soll ich jetzt sagen. Eigentlich haben du und der Archon ja schon entschieden. Welche Lösung allerdings habt ihr beide für das Problem das sich ergibt da wir dann keine Kinder haben werden, Wenn ihr es wünscht werde ich Selene gerne treffen und sehen ob eine Freundschaft möglich ist. Ich kann dir nichts versprechen und es wird noch einige Zeit vergehen bis ich sie treffen kann, wie du sicher weißt hat mir den Giatrós verboten meine Bettstatt zu verlassen.“

„Ja mein Sohn dies ist mir bekannt und auch für das Problem mit den Kindern werden wir eine Lösung finden, erstmal erhole dich und werde wieder gesund. Alles andere wird die Zeit uns zeigen. Der Archon und ich möchten euch beide zu nichts zwingen aber es wäre für beide Familien die vorteilhafteste Lösung.“

„Ja Vater wie gesagt ich werde sie treffen und wir werden sehen ob wir einander überhaupt mögen danach wird über alles andere entschieden.“

„Gut, mehr verlange ich erstmal nicht mein Sohn, ich werde mit dem Archon sprechen. Wir werden alles arrangieren.“

Mein Vater erhob sich und im Hinausgehen wendete er sich noch kurz um.

„Ich werde dir deinen. Nikolaos jetzt wieder schicken.“

Mein Vater hatte meinen Raum verlassen ich lag ausgestreckt auf meinem Bett und wusste nicht wie ich reagieren sollte auf das gehörte. Ich schrie so laut ich konnte in meinen Polster und hasste mich schon wieder für die Zusage meinem Vater gegenüber.

„Ohh, ihr Götter, womit habe ich es verdient das ihr solch böse Spiele mit mir spielt. Womit habe ich es verdient das ihr mich so hast und mich so bestraft.“

Schrie ich schon fast in den Raum.

„Wer spielt böse Spiele mit dir Damianos und was haben die Götter damit zu tun?“

Ich fuhr mit dem Kopf erschrocken in Richtung des Eingangs und konnte dort Nikolaos erkennen.

„Ach nichts Nikolaos, ist schon gut.“

„Damianos bitte rede mit mir das dir etwas auf dem Herzen liegt das sieht einer der kein Augenlicht hat.“

Ich atmete schwer aus und bat ihn sich zu mir zu setzen.

„Ach Nikolaos mein Vater hätte nichts gegen unsere Verbindung allerdings teilte er mir auch gleich mit was er und Archon Antoniou für mich und meine Zukunft geplant haben. Ich soll des Archons Tochter zur Frau nehmen da sie ebenfalls nur ihrem Geschlecht zugetan, ist dies so meinten beide, wäre für uns das beste Arrangement das wir finden könnten. Deswegen sagte ich gerade das die Götter mit mir böse spiele spielen.“

Nikolaos sah mich an und streichelte mir wieder über die Wange.

„Ach Damianos so schlimm ist dies nun auch wieder nicht, ja ich verstehe deinen Zweifel aber eure beiden Väter lieben euch und versuchen euch und ihren Häusern Schmach zu ersparen. Gib der Sache eine Chance. Vielleicht und ich sage bewusst vielleicht haben wir beide dann wirklich eine Chance.“

Ich schnellte mit meinen Kopf herum und sah ihn fassungslos an.

„Heißt das den etwa?“

Nikolaos lächelte und sprach weiter.

„Nein Damianos das heißt es nicht, ich bitte dich gib mir Zeit ich kann dies nicht so schnell entscheiden.“

Meinen Kopf ließ ich auf mein Kissen fallen und brachte nur heraus

„Ohh ihr Götter ihr liebt es wirklich mich zu foltern. Erst die letzten Tage und jetzt das hier.“

Nikolaos lachte und gab mir einen Kuss auf die Wange.

„Verzweifelt nicht Tagmatarches, vielleicht erhören die Götter ja eure Gebete.“

Die Tage nahmen ihren Lauf und Nikolaos ruhte in der Nacht immer neben mir und verbrachte auch die Tage immer an meiner Seite aber er lies mich warten und außer mal ein Kuss auf die Wange oder Stirn konnte ich nicht erreichen. Der Giatrós suchte mich jeden Tag auf wechselte meine Verbände und war mit dem Heilungsverlauf sehr zufrieden. Knapp 3 Wochen nach dem der Barbar mich geprügelt hatte durfte ich meine Bettstatt wieder vorsichtig verlassen. Mein Rücken war zwar immer noch voller Wundschorf aber dieser befand sich bereits in Abheilung. Nikolaos kümmerte sich rührend um mich er las mir jeden Wunsch von den Lippen ab. Der Tag des Treffens mit Selene kam immer näher den unsere beiden Väter hatten ein Treffen arrangiert und so kam ich um selbiges nicht herum. Nikolaos begleitete mich zum Treffen und gab sich dabei als einer meiner Diener aus.

Ich saß also nun mit Selene im Arboretum und wir tranken einen gewürzten Wein und unterhielten uns. Hinter uns im Arboretum ebenfalls im Schatten sitzen waren Nikolaos und wie ich später erfuhr Kyra die Gefährtin von Selene und unterhielten sich ebenfalls. Wir beide unterhielten uns über alle möglichen Dinge und ich musste ihr auch über meine Gefangenschaft und meine Wunden erzählen. Sie wollte dann auch meinen Rücken sehen und sie war entsetzt über das was sie sah und kreidebleich.

„Nun meine liebe Selene wenn wir uns dem Plan unserer Väter fügen dann musst du leider damit leben das mein Rücken so entstellt ist. Der Giatrós meinte zwar das er verheilen wird aber die Narben werden vermutlich immer zu sehen sein.“

Selene nippte an ihrem Becher bevor sie sich an mich wandte.

„ Damianos erstens müssen wir nicht sofort über den Plan entscheiden aber selbst wenn wir dieses Spiel zum Wohle der Familien mitspielen braucht ihr euch wegen eures Rückens nicht zu schämen. Ich bin nicht davor zurück geschreckt, sondern wegen den Schmerzen und der Erniedrigung die ihr erdulden musstet. Auch wenn meine Worte vielleicht dumm klingen mögen ihr habt diese eure Wunden als sichtbares Zeichen das ihr ohne zu zögern euer Leben für unsere Freiheit gegeben hättet. Ihr braucht euch für diese Mahle nicht zu schämen.“

„Ich danke euch für eure netten Worte Selene.“

Von hinter uns kam ab und an lachen und immer wenn wir uns umblickten unterhielten sich Nikolaos und Kyra prächtig, die beiden verstanden sich auf Anhieb.

„Nun Selene ich glaube die beiden verstehen sich sehr gut, kommen wir beide also nun dazu wo wir besprechen sollten wie dies nun alles funktionieren soll.“

Nun Damianos ich mag dich wirklich, nicht aus Liebe aber ich mag dich als Freund und ich könnte mir durchaus vorstellen das wir diese Pose durchziehen. Ja ich würde mein Bett mit Kyra teilen und du deines mit Nikolaos, nur in der Öffentlichkeit würden wir zusammen das glückliche Paar spielen.“

Als sie diese Worte sprach verließ mich mein fröhliches Gemüt und in meine Augen kehrte Traurigkeit zurück.

„Was habt ihr Damianos habe ich etwas Falsches gesagt oder getan?“

„Nein Selene es liegt nicht an euch es liegt an mir, ich weiß leider noch nicht ob Nikolaos mein Gefährte sein möchte.“

Ich erzählte nun Selene alles ganz genau und dann legte sie mir die Hand auf die Schulter.

„Ach Damianos seid nicht so traurig vertraut mir wenn ich euch sage das Nikolaos euch liebt, er wird sicher euer Gefährte. Bereits als wir beide uns begrüßten fiel mir sein Blick auf als wir einander umarmten, wenn er gekonnt hätte dann hätte er mich geohrfeigt. In seinen Augen konnte ich die pure Eifersucht erkennen.“

„Seid ihr euch dessen sicher meine liebe Selene?“

„Ja Damianos da bin ich mir völlig sicher aber um komplett auf Nummer sicher zu gehen, werde ich mich nun auf ein paar Minuten mit Kyra zurückziehen und werde versuchen herauszufinden ob er ihr gegenüber etwas erwähnt hat.“

„Ich danke dir Selene für diese Freundlichkeit.“

Selene stand auf und ging Richtung Haus und rief Kyra zu sich und so entschwanden beide.
Nikolaos trat an mich heran und wir unterhielten uns bis zur Rückkehr der beiden über belangloses und ich vermied jegliche Zärtlichkeit meinerseits, ihm gegenüber. Ich vermied bewusst jeglichen körperlichen Kontakt erstens um ihn nicht zu bedrängen und zweitens um vielleicht seine bestehende Eifersucht zu schüren. Selene und Kyra kehrten zurück und Nikolaos zog sich wieder zu Kyra zurück um Selene und mich nicht zu stören.

„Nun, was habt ihr erfahren Selene sprecht schnell.“

Selene lachte nur und legte offensichtlich für alle ihre Hand auf mein Knie und strich mir sanft über mein Gesicht. Ich blickte sie verwirrt an und verstand nun überhaupt nichts mehr, aber dies sollte sich alsbald ändern.

„Nur mit der Ruhe Damianos, gebt Nikolaos Zeit damit er sieht auf was ihm Kyra gerade aufmerksam macht.“

Hinter mir vernahm ich nun nur ein husten und unruhiges Getrappel von Beinen.

„Nun wie ich sehe hat es gewirkt mein lieber, er ist auf das extremste eifersüchtig wenn ihr jetzt seinen Blick sehen könntet, ihr wüsstet was ich meine, blickt euch aber nicht um. Ich habe mit Kyra gesprochen und sie sagte mir das er nur in den höchsten Tönen von dir spricht und sie meinte auch in seinen Augen ist reine Liebe zu sehen wenn er von euch spricht. Wir beide denken das er mit Sicherheit euer Gefährte werden wird.“

„Ich danke euch Selene für diese Worte, ich erhoffe dies so inständig. Ich will mehr als ab und an einmal einen Kuss, ich will ihn ganz.“

„Das werdet ihr Damianos aber drängt ihn nicht, lasst ihn den nächsten Schritt machen und nehmt meinen Rat an den ich euch nun gebe. Redet heute sooft als möglich von mir, wie gut euch der Tag gefallen hat, wie sehr ihr die Zeit genossen habt.“

„Nun gut Selene dies will ich tun, wenngleich ich nicht verstehe was ihr damit bezwecken wollt.“

„Ihr Männer, immer die Helden und Herren des Hauses aber ihr werdet die Wege der Liebe nie verstehen, vertraut mir einfach.“

Wir verabschiedeten uns nun nach Stunden von den beiden und schlenderten über die Agora (Marktplatz und Versammlungsort) in Richtung nach Hause und unterhielten uns nur über belangloses. Wir erreichten unser Heim und kehrten in unseren Raum zurück und ich setzte mich nahe dem Fenster hin und sinnierte etwas über den Tag. Nikolaos packte mich an der Schulter.

„Hallo hörst du mich nicht Damianos oder ignorierst du mich?“

„Was, entschuldige ich war in Gedanken.“

„Ja das habe ich gemerkt ich habe dich bereits mehrmals angesprochen. Ich fragte ob du auch etwas trinken möchtest.“

„Danke nein ich möchte vorerst nichts. Setz dich doch zu mir lass uns ein wenig plaudern.“

Nikolaos nahm knapp neben mir Platz und ich versuchte den Körperkontakt zu unterlassen.

„Nun was denkst du über dieses erste Treffen Nikolaos.“

„Och ich mag Kyra, ich hatte heute meinen Spaß mit ihr und sie schwärmte so von Athen von Selene, sie ist einfach eine liebe freundliche Frau.“

Ich nickte ihm zu obwohl ich keine 3 Worte mit Kyra gewechselt hatte und nun war es an mir den Worten Selenes Glauben zu schenken und ihr zu vertrauen.

„Wem sagst du das ich habe mich heute auch wunderbar mit Selene amüsiert, sie ist eine absolut liebe Person. Also wenn ich sie noch öfters treffe dann kann ich mir schon gut vorstellen dass der Plan meines Vaters aufgehen könnte. Naja und wer weiß vielleicht schaffen wir es auch über kurz oder lang wirklich ein Kind zu bekommen“ schwärmte ich in den höchsten Tönen von Selene und diesem Tag.

Nikolaos erhob sich wortlos von seinem Platz und marschierte im Zimmer auf und ab und würdigte mich keines Blickes mehr, hatte ich es mir nun endgültig mit ihm verdorben.

„Alles in Ordnung Nikolaos?“

„Ja, ja alles bestens na wenn das so ist dann ist doch alles super Damianos dann ist eure Ehre und die Erbfolge ja gesichert. Es freut mich für dich das du diese Frau so magst und ich wünsche dir viel Glück.“

Er warf mir dies nun eiskalt entgegen und ich war zumindest ein wenig über seine Worte geschockt.

„Nikolaos was ist los, rede mit mir du hast doch irgendetwas.“

„Nein nichts alles ist gut, alles ist so wie es sein muss Damianos.“

Nun platzte mir der Kragen und ich erhob meine Stimme was für mich schon ungewöhnlich ist.

„NIKOLAOS, LÜG MICH NICHT AN. Was ist los.“

Nikolaos schnellte mit seinem Körper herum und blickte mich mit großen verweinten Augen an.

„Was los ist, du willst wissen was los ist. Ich hasse dieses Weib alleine wie sie sich heute an dich herangeworfen hat ekelt mich an. Hier ein streicheln am Knie da eine schnelle Berührung an der Wange, immer diese Getuschel zwischen euch beiden. Ihr habt euch teilweise benommen wie ein frisch verliebtes Pärchen. Ich hasse sie einfach.“

Nikolaos ließ sich aufs Bett fallen und vergrub sein Gesicht im Kissen. Mit einer Reaktion hatte ich gerechnet allerdings dachte ich nicht dass diese so heftig sein würde.

„Nikolaos das muss aber so sein wir müssen dies in Zukunft auch für die Gesellschaft machen wenn wir Gäste haben oder in der Öffentlichkeit. Wo ist dabei das Problem?“

Er hob seinen Kopf und blickte nun starr in meine Augen.

„Das Problem, du willst wirklich wissen wo das Problem ist? Ist das jetzt wirklich dein Ernst Damianos?“

„Ja, ich werde aus dir echt nicht mehr klug Nikolaos. Einerseits lässt du mich seit Wochen warten auf deine Antwort aber das ist in Ordnung denn ich versprach dir Zeit zu geben und dann sowas du flippst total aus weil ich meiner Pflicht nachkomme und den Anschein eines für die Gesellschafft normalen Lebens führe. Ich kann nicht mehr Nikolaos diese Ungewissheit macht mich fertig.“

Nikolaos lachte nun und ich verstand ihn beim besten Willen nicht mehr.

„Ach der edle Damianos kann nicht mehr, sie einer an. Ich fahre nahezu aus meiner Haut weil ich dieses Weib am liebsten umbringen würde aber klar du kannst nicht mehr. Du willst eine Antwort Damianos, du willst die Antwort also hier und jetzt weil du ja schon so lange darauf wartest.“

„Nikolaos bitte, beruhige dich erstmal.“

„Nein ich will mich jetzt nicht beruhigen, wir sind doch gleich wie du so gerne sagst also habe ich mein Recht mich aufzuregen genauso wie du.“

„Ja, Nikolaos das hast du aber rede nun endlich mit mir. Wenn du sagst nein du willst nichts von mir, dann werde ich das akzeptieren. Ich weiß ich sagte du bekommst die Zeit die du verlangst aber diese Ungewissheit ertrage ich nicht länger.“

„Gut wie du willst, also soll ich dir die Antwort gleich hier und jetzt ohne Umschweife geben?“

„Auch auf die Gefahr hin dass ich jetzt etwas höre das ich nicht will, ich bitte dich sage es mir.“

Ich schloss meine Augen um ihm bei seiner Verkündung nicht in die Augen sehen zu müssen. Es war mit einem Mal ganz ruhig im Raum und man hätte eine Stecknadel fallen hören können, während ich auf seine Entscheidung wartete. Ich zitterte am ganzen Körper.

Mit einem mal spüre ich Hände an meinem Körper die mich nach unten ziehen und ich spüre die Lippen von Nikolaos auf den meinigen und seine Zunge verlangt Einlass in meinen Mund und ich bin nicht gewillt mich zu wehren. Unsere beiden Zungen führen einen Kampf um die Vorherrschaft aus welcher wohl unentschieden endet. Nikolaos löst seine Hände von meinem Kopf und ich löse mich von ihm und blicke ihn an.

„Reicht dir das als Antwort Damianos?“

Leichtsenkte ich meinen Kopf und sage ganz leise.

„Heißt das etwa das wir….“

Zu mehr komme ich nicht da mich Nikolaos unterbricht.

„Ohh ihr Götter wieso tut ihr das, ihr schlagt diesen Mann mit Schönheit und dann schlagt ihr in auch gleichzeitig mit Dummheit. JA Damianos ich sage JA, ich will dein Gefährte sein. War dir das jetzt deutlich genug du Hornochse.“

So hier endet erstmal die Geschichte für heute Kommentare sind gerne gesehen

Einen Kommentar hinzufügen

Klicken Sie hier, um einen Kommentar abzugeben