Katja und ihr Vater
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Katja und ihr Vater

Katja und ihr Vater

Teil 1

Vorbemerkung:

Ich habe schon vor einigen Jahren unter dem „Nick“ „sirarchibald“ drei Geschichten bei „literotica“ veröffentlicht und zwar:

1. Katja und ihr Vater (beginnend mit dem 15.10.2009)
2. Die Geschichte der V. (beginnend mit dem 09.02.2011)
3. Harald: Eine Familienchronik (beginnend mit dem 06.02.2012)

Ich will die ersten beiden Geschichten hier auf „ xhamster“ noch einmal posten. Der User Fulimat hat mich der Mühe enthoben die 3. Geschichte hier zu veröffentlichen, weil er es schon getan hat. Immerhin hat er mein copyright nicht aus der Geschichte entfernt.

Nun kann jemand auf die Idee kommen, daß ich „abgekupfert“ hätte. Nein, habe ich nicht!
Es ist anerkannte Tatsache, daß Schreibstil, Wortwahl, Satzstellung und -bau usw. so unverkennbar sind wie ein Fingerabdruck. Wer nun meine neuen „Posts“ mit den alten vergleicht, wird unzweifelhaft zu dem Ergebnis kommen, daß diese Geschichten von mir sind.

Herausstechendstes Merkmal ist insoweit wohl, daß ich immer auch versuche eine ansprechende Geschichte um meine Protagonisten herum aufzubauen und ihre Lebensumstände zu sc***dern.
Ich wollte mich auch hier „sirarchibald“ nennen.

Bei der Eingabe dieses Names habe ich wohl einen Fehler gemacht und es ist „sirarchbald“ draus geworden. Shit happens.

Und nun viel Spaß bei Lesen meiner „alten“ Geschichten.
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Schon in sehr jungen Jahren wußte ich eines ganz genau:

Mein Vater mochte mich nicht; ja, wahrscheinlich haßte er mich sogar.

Ich kannte auch den Grund dafür. Als Kleinkind war ich an Scharlach erkrankt und hatte meine Mutter, die diese Krankheit als Kind nicht gehabt hatte, infiziert. Bei ihr wirkte sich die Krankheit sehr viel schlimmer aus. Sie mußte mit starken Medikamenten behandelt werden. Viel zu spät erkannte der Arzt, daß meine Ma gegen einen Inhaltsstoff des ihr verabreichten Medikaments allergisch war. Wenige Tage später fiel sie ins Koma und starb, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben, kurz darauf. Und dafür machte Vater mich wohl immer noch verantwortlich. Aber es war doch nicht meine Schuld gewesen, oder?

Wie auch immer; daß mein Vater mich deshalb ablehnte, war eine unumstößliche Tatsache für mich.

Ich dagegen, ich liebte ich meinen Vater; hatte ihn in seiner ganzen Brummigkeit und trotz der Tatsache, daß er selten ein Wort mit mir sprach, schon immer geliebt.

Kaum, daß er mich jemals in die Arme genommen, mich jemals gestreichelt, mir je einen Kuß gegeben hätte. Meine ‚Kleinmädchensorgen‘ mußte ich mit mir selbst abmachen, es sei denn, daß ich eine Freundin fand, bei der ich mich aussprechen konnte. Papa schien überhaupt nicht zu merken, daß ich genauso litt, wie er. Sicher, ihm fehlte die Frau; mir aber die Mutter. Und nicht nur das, mir fehlte zusätzlich die Liebe meines Vaters.

Wie ich meine Mitschülerinnen beneidete. Gelb vor Neid konnte ich werden, wenn sie mir von ihren Vätern erzählten. Schmusen durften sie mit ihnen, am Sonntagmorgen zu ihnen ins warme Bett krabbeln, das so herrlich roch und sich in ihre Arme kuscheln. Sie durften alles, was mir nicht erlaubt wurde.

Was sollte ich nur tun? Wenn ich nur gewußt hätte, wie es mir hätte gelingen können, seine Zuneigung zu erringen. Ich würde alles getan, alles gegeben haben, was ich hatte, um von ihm geliebt zu werden.

Ach, wenn er mich doch nur einmal in die Arme genommen hätte. Er hätte mich zum glücklichsten Menschen der Welt gemacht. Vor Freude wäre ich gehüpft und gesprungen.

Nicht, daß ich nicht versucht hatte, seinen Panzer aus Gefühllosigkeit und Gleichgültigkeit zu durchbrechen. Es hatte alles nichts genutzt.

Wenn er abends von der Arbeit kam, aß er, was ich ihm vorsetzte. Ja, ich habe schon sehr früh angefangen, für meinen Vater zu kochen. Nein, verlangt hatte er es nicht von mir. Irgendwann hatte ich damit angefangen, weil ich glaubte und gehofft hatte, ihm damit eine Freude zu machen.

Das war mir letztlich auch gelungen. Meine bescheidenen Kochkünste hatten mir schließlich doch ein wenig Anerkennung eingebracht. Er vergaß nie, das Ergebnis meiner diesbezüglichen Bemühungen zu loben. Damit aber hatte es sich dann auch schon. Nach dem Essen zog Papa sich meistens in sein Zimmer zurück. Kaum mal, daß er sich in unserem Wohnzimmer aufhielt; immer hockte er in seinem Zimmer, das ich nicht betreten durfte, das er selbst in Ordnung hielt und das er abschloß, wenn er das Haus verließ.

Er war irgendwie ein komischer Mann. Solange er in oder an unserem Häuschen herumwerkelte, Rasen mähte, die Blumen pflegte, Wäsche wusch oder bügelte oder tat, was sonst alles noch so in einem Haushalt an Arbeit anfällt, war er auf eine seltsame Art fröhlich und ausgeglichen. Wenn aber alles erledigt war, wenn es Abend wurde, dann fiel irgendeine Klappe herunter, hinter der er sich verschanzte.

Wir bekamen selten oder nie Besuch. Ich erinnerte mich ganz schwach, daß es früher anders gewesen war. Papa aber hatte in seiner abweisenden Art fast alle Menschen vergrault. Die Eltern meiner Mutter hatte ich nie gesehen. Sie waren gegen die Heirat gewesen und hatten sich von ihrer Tochter getrennt. Darüber hinaus gaben sie paradoxerweise meinem Vater die Schuld am frühen Tod meiner Mutter. Daß sie mich nicht sehen wollten, war nur konsequent. Auch das Verhältnis meines Vaters zu seinen eigenen Eltern war eher getrübt. Wenn wir sie ein-, zweimal im Jahr für jeweils wenige Stunden sahen, dann war das Soll schon fast übererfüllt. Auch ich mochte diese Großeltern nicht. Nicht die Großmutter mit der ewig keifenden Stimme und nicht den verschlossenen, mürrischen alten Mann an ihrer Seite. So kam es, daß wir fast immer allein waren.

Andererseits machte mein Vater mir aber kaum Vorschriften. Er hatte nichts dagegen, daß ich allein ausging oder auch mal über Nacht bei einer Freundin blieb. Nur zu Hause eben, da war nie etwas los.

Es war nicht zu übersehen: Mein Papa vergrub sich in seinem Kummer, er trauerte noch immer und ich war der Grund dafür.

Ich wurde fünfzehn und sechzehn und mein ganzes Leben bestand darin, daß ich zur Schule ging, meine Schularbeiten machte und nebenher einige Hausfrauenpflichten erfüllte.

Zu meinem sechzehnten hatte Papa mir Geld geschenkt. Hatte ich an meinen Geburtstagen sonst immer kleine Geschenke vorgefunden, Spielsachen zunächst, dann auch schon mal Kleidung, einen hübschen Pullover, Jeans und auch schon mal eine Bluse, gab es diesmal ‚nur‘ Geld. Viel Geld zwar, aber eben nur Geld.

Ich sei alt genug, hatte Pa gemeint, mir selbst etwas zu kaufen. Er wisse nicht, was ein junges Mädchen so brauche und was ihm gefalle, und von Mode habe er schon überhaupt keine Ahnung.

Ich gab das Geld -fünfhundert Euro hatte Papa mir geschenkt- restlos für neue Jeans, einen Pulli, neue Schuhe, zwei Röcke, eine Bluse und ein wenig neue Unterwäsche aus. Ich mochte schon damals schöne Unterwäsche, fühlte die kühle Seidigkeit der neuen, so geschmeidig fließenden Stoffe gern auf meiner Haut.

Mein ‚Sechzehnter‘ lag schon etwa drei Monate zurück, als Pa mir eines Abends eröffnete, daß er für drei Tage geschäftlich verreisen müsse. Ob ich es mir zutraue, so lange allein zu bleiben, oder ob ich mitkommen wolle.

Ich wäre natürlich sehr gern mit ihm mitgefahren, befürchtete aber, daß ich Schwierigkeiten in der Schule bekommen würde. Auf der anderen Seite hatte die Aussicht, für drei Tage allein sein zu können, auch etwas für sich. Nach einiger Überlegung entschied ich mich dafür, zu Hause zu bleiben. Dabei hatte ich aber auch einen Hintergedanken.

Einige Wochen zuvor hatte ich beim Aufräumen in einer der Kramschubladen, die es in jedem Haushalt gibt, einen Schlüssel gefunden. In dem Augenblick, in dem ich ihn in die Hand genommen hatte, wußte ich, in welches Schloß er passen würde. Und so war es auch; ich konnte mit ihm Papas Zimmer aufschließen. So gesehen kam mir seine Abwesenheit gerade recht. Würde ich doch -endlich- einen Blick in ‚sein‘ Zimmer werfen können.

Als ich am Nachmittag aus der Schule kam, konnte ich meine Neugier nicht mehr bezähmen. Noch bevor ich etwas aß, öffnete ich mit zitternden Fingern die Tür zu Papas Zimmer. Ich weiß nicht, was ich zu finden geglaubt hatte. Es war aber auch egal. Verwundert war ich nur, daß auf den ersten Blick so gar nichts Geheimnisvolles zu sehen war. Ich fand ein normal eingerichtetes Zimmer vor.

Auf dem Schreibtisch allerdings stand das Bild einer Frau. Einer wunderschönen, jungen Frau.

Meine Mutter!

Nie hatte mein Vater mir ein Bild von ihr gezeigt. Und nun sah ich sie zum ersten Mal bewußt. Wie schön sie gewesen war, so schlank, so feingliedrig. Wie sie lächelte! Ihre Augen, wie sie strahlten. Diese feine, schlanke Nase und die sanft geschwungenen Lippen. Sie erinnerte mich an jemanden. An wen nur?

Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Das war ich! Meine Mutter war ich; ich war meine Mutter. Eine jüngere Ausgabe zwar, aber ich sah sonst keinen Unterschied. Mit klopfendem Herzen suchte ich weiter; suchte nach einem Bild, das meine Mutter in meinem Alter zeigte. Ich fand eines, fand ein ganzes Album voller Bilder.

Mit dem Album in meinen schweißig-feuchten Händen lief ich hinauf in mein Zimmer. Dort betrachtete ich Bild für Bild. Ich fand keinen Unterschied, auch unter einer Lupe nicht. Selbst auf Bildern, die meine Mutter im Bikini zeigten, war kein Unterschied zu sehen. Sogar das kleine Muttermal, halb unter der rechten Achselhöhle verborgen, fand ich am Körper meiner Mutter wieder.

Ich hatte denselben ausgeprägten Hügel unter meinem Höschen, wie meine Mutter und auch bei ihr waren die Beine ganz oben nicht geschlossen. Ich betrachtete mich voll erregter Neugier im Spiegel und sah, daß selbst die äußere Form meiner Schamlippen unter meinem knappen Höschen die gleiche war.

Nur mein Haar war anders. Einen Ton dunkler zwar nur, aber Mutter hatte es anders getragen.

Trotz allem verstand ich nicht, weshalb ich dieses Zimmer nie betreten durfte. Was war in ihm so besonderes zu sehen? Sollte ich die Bilder meiner Mutter nicht sehen? Hatte Pa sie deshalb so versteckt?

Kaum hatte ich mir selbst diese Frage gestellt, als eine Stimme in meinem Gehirn aufbrach:

„Dumme Gans, weil es schon ausreicht, wenn Vater dich ansieht. Warum soll er sich Bilder ansehen, wenn du deiner Mutter wie aus dem Gesicht geschnitten bist? Soll er sich auch noch damit abquälen Mutters Bilder zu betrachten, nur, um dann feststellen zu müssen, daß du genauso aussiehst, wie sie, als sie noch lebte? Er hat Mutter geliebt. So sehr, daß er noch heute um sie trauert und keine andere Frau kennenlernen will. Er hat Mutter verloren und seit Jahren sieht er dich und sieht dich deiner Mutter immer ähnlicher werden. Und jedesmal, wenn er dir ins Gesicht sieht, wird ihm bewußt, was er verloren hat.“

Plötzlich schossen Tränen aus meinem Gesicht. Tränen des Verstehens und Mitleidens. Tränen aber auch der eigenen Qual. Und Wut, Zorn, seltsam, auch Haß! Warum mußte ich so aussehen, wie sie? Alles, was mir widerfahren war, die ganze freudlose Kindheit, all die Liebe, die ich mir vergeblich gewünscht hatte; all das war mir verlorengegangen, vorenthalten worden, weil ich so aussah, wie meine Mutter.

In einem kurzzeitigen Anfall von Wahnsinn fühlte ich mich versucht, in die Küche zu laufen, um mir dort mit dem scharfen Brotmesser eine Wunde im Gesicht beizubringen. Eine Wunde, die die Ähnlichkeit zwischen Mutter und mir zerstören würde. Doch genauso schnell, wie die Idee gekommen war, verging sie auch wieder. Was hätte das genutzt? Dann hätte ich mir auch meine Brüste und sonst noch was abschneiden müssen. Denn es war ja nicht nur mein Gesicht, das dem meiner Mutter entsprach.

Wie in Trance verstaute ich alles wieder an seinem Platz. Ein Bild allerdings nahm ich an mich. Es würde nicht auffallen, wenn es nicht mehr in dem Album war, in dem es lose herumgelegen hatte. Das Foto zeigte meine Mutter von sehr Nahem und in einem Alter von etwa achtzehn oder neunzehn Jahren.

In jener Nacht schlief ich schlecht. Immer wieder wurde ich wach, fühlte selbst im Schlaf noch, daß ich mich wie ein Brummkreisel um die eigene Achse drehte. Warm war mir, so warm. Ich schwitzte am ganzen Körper. Wenn ich auf der Seite lag, fühlte ich Schweißtropfen seitlich über meine Brüste nach unten rinnen, das Bettlaken netzen und in ihm versickern. Besonders schlimm war es zwischen meinen Beinen. Die Hitze, die dort strahlte, versengte meine Oberschenkel, sodaß ich sie weit öffnete. Der dumpfe Druck, den ich dort fühlte und ein seltsames, scharfes Brennen; es ließ nicht nach. Erst, als ich die Bettdecke von mir warf, fand ich einigermaßen Ruhe.

In meinem Hirn aber fuhren die Gedanken Karussel.

Am Morgen wachte ich wie gerädert auf. Mein Kopf schmerzte und meine Augen brannten vor Müdigkeit. Ich hatte so sehr geschwitzt, daß mein Betthöschen im Schritt feucht war. Woher nur kam dieser strenge und doch irgendwie erregende Duft, der mir in die Nase stieg?

Ich machte mir weiter keine Gedanken darüber. Vielmehr wurde mein Denken von dem Entschluß bestimmt, zu dem ich im Laufe der langen Nacht gekommen war:

Ich würde meinem Vater die Frau sein, die er verloren, die er in all den Jahren nicht vergessen hatte, die er immer noch liebte. Wenn ich war, wie sie, wenn ich für ihn wusch, kochte, putzte, dann würde er mich lieben; dann endlich mich in sein Herz schließen, dann würde er mich beim morgendlichen Auseinandergehen küssen, wie andere Väter ihre Töchter auch. Dann endlich würde er sich freuen, mich abends wiederzusehen, sich mit mir unterhalten. Ein neues, ein schöneres Leben würde beginnen.

Es begann auch, das neue Leben. Nur, das es mich zunehmend ratloser machte.

Ohne viel zu fragen übernahm ich nun sämtliche Hausarbeiten, half meinem Vater im Garten, wusch und bügelte Wäsche, kochte, putzte, hatte hier und da eine kleine Überraschung für ihn parat und doch: Es änderte sich nichts.

Scheinbar jedenfalls; denn wenn ich genau hinsah, dann blieb, was ich tat, nicht ohne Reaktion.

Oft, wenn ich mich unvermutet umdrehte, sah ich Vaters Blicke auf mir ruhen. Ich konnte aber nicht sagen, daß diese Blicke mir gefielen. Zuerst einmal gefiel mir nicht, daß seine Augen immer förmlich von mir wegzuckten, so, als fühle er sich bei verbotenem Tun ertappt. Ich freute mich doch darüber, wenn er mich ansah. Bewies er damit doch, daß er Interesse an mir hatte.

Das andere, was mir nicht behagte, war der Ausdruck der Verlorenheit in seinem Gesicht und die Trauer und die Wehmut in seinen Blicken. Uralt sahen seine Augen in solchen Augenblicken aus, uralt! Und hätte nicht ganz hinten in ihnen ein nur winziges Fünkchen geglommen, hätten sie wie tot ausgesehen.

Und irgendwann wurde mir schmerzlich bewußt, daß dieser Mann, mein Vater, wenn auch noch nicht ganz, so doch seelisch mindestens halbtot war. Nur der Körper lebte noch; dieser starke, schlanke, sehnige, noch so junge Körper mit der uralten Seele.

Eifersucht packte mich; Eifersucht auf meine Mutter. Noch immer liebte Vater sie so sehr, daß für mich nichts blieb. Und: War es nicht ein Traum, so geliebt zu werden, wie sie, so ausschließlich und ohne Wenn und Aber? Ob ich je einen Mann finden würde, der mich so liebte, wie mein Vater meine Mutter?

Was hatte sie an sich gehabt, was mit ihm getan, daß er sie nach diesen elf langen Jahren, die nunmehr vergangen waren, immer noch liebte; so liebte, daß alles andere nebensächlich für ihn war, selbst die Liebe seiner Tochter?

Nicht lange danach wußte ich es, oder ahnte es doch zumindest.

Jene Nacht, die, die dem Tag folgte, an dem ich das Bild meiner Mutter ‚entwendet‘ hatte, war auch in anderer Beziehung der Beginn eines neuen Lebens gewesen.

An jenem Morgen, an dem ich diesen seltsamen, stechenden Geruch wahrgenommen hatte, der meinem Bett entströmt war, hatte ich mich schnell geduscht. Ein paar Tage später war mein Höschen morgens wieder feucht im Schritt und wieder roch ich diesen eigenartigen Duft. Auch dabei dachte ich mir noch nichts. Als es jedoch wieder und wieder geschah und ich bemerkte, daß manchmal schon einer jener stechenden Männerblicke auf die Stelle, wo sich meine Beine trafen, genügte, um meinen Puls zu beschleunigen und ich auch dann jenes eigenartige Brennen und Jucken zwischen meinen Beinen spürte, wurde ich zwangsläufig aufmerksam.

Es geschah wenig später in einem Kaufhaus, in dem ich mir eine neue Jeans kaufen wollte.

Fünf oder sechs Jeans hatte ich schon anprobiert, doch keine paßte. Alle waren zu weit gewesen; jedenfalls dort, wo ich sie möglichst eng mochte. Warum ich es mochte, daß meine Jeans an gewissen Stellen sehr eng waren, ich wußte es nicht. Es war einfach so.

Die ‚Levis‘, die ich dann anprobierte, traf auf Anhieb meinen Geschmack. Sie saß um Hüften und Po so eng, daß ich kaum in sie hineinschlüpfen konnte und als ich im Spiegel mein Hinterteil sah, unter dem sich der Saum meines Höschens abzeichnete, war ich schon halb zufrieden.

Als ich mich jedoch von vorn betrachtete, hakte etwas in mir aus. Es war einfach phantastisch, zu sehen, wie die Naht in meinen Schoß einschnitt; und zu fühlen, den Druck zu spüren, den sie auf den kleinen, empfindlichen Knopf zwischen meinen Beinen ausübte, war noch viel phantastischer. Und wie das aussah: Rechts und links der Naht zeichneten sich die Schamlippen ab; ganz deutlich und nicht zu übersehen, ebenso nicht, wie der darüber sich vorwölbende Dreieckshügel.

Wie es kam, hätte ich nicht zu sagen gewußt, aber: Alles in mir gierte nach einer Reaktion Außenstehender. Deshalb verließ ich die Umkleidekabine und stellte mich vor den großen Standspiegel im Verkaufsraum. Ich bekam zu sehen, was ich wollte; weit aufgerissene, glänzende, unverschämt auf meinen Schoß starrende Augen nämlich.

Zwei junge Männer, so um die zwanzig, stierten mich aus wenigen Metern Abstand an. Sie stießen einander an, so, als wolle der eine den anderen auf mich aufmerksam machen. Ihre Augen schienen aus den Höhlen quellen zu wollen und ihre Münder standen vor Überraschung weit offen. Das gefiel mir. Die unverhohlen erregten Blicke taten mir wohl, schmeichelten mir. Diese beiden jungen Männer, sie nahmen Notiz von mir. Für sie war ich ein lebendiges Wesen aus Fleisch und Blut.

Doch die unverhohlene Bewunderung war noch nicht alles; ich bekam auch etwas zu hören. Etwas, das mein Blut augenblicklich in überschäumende Wallung versetzte:

„Guck‘ dir das an,“ sagte der eine zum anderen, „da kann man ja alles sehen… Mann, ist das’n Weib… ’ne Fotze… verdammt, hat die ’ne Fotze….“

Es hörte sich irgendwie gemein an und obszön. Zugleich aber auch anerkennend und ungeheuer erregend. Eine Fotze! Das, was sich zwischen meinen Beinen abzeichnete, war eine… meine Fotze, etwas, womit ich Männer beeindrucken konnte. Mein Dreieckshügel und meine Schamlippen, alles zusammen: Meine Fotze!

Das Wort explodierte in meinem Kopf und zugleich fühlte ich es zwischen meinen Schenkeln brennen, als liefe flüssiges Feuer aus mir heraus. In meinem Schädel begannen Feuerräder sich zu drehen und Leuchtkugeln zu zerplatzen. Ich schwankte zurück in meine Umkleidekabine. Als ich den Vorhang wieder ganz vorschob, berührte mein Unterarm meine Brust. Ein elektrischer Schlag durchzuckte meinen Körper und es war mir, als führen sprühende Funken zwischen meine Beine.

Mit Mühe gelang es mir, die Jeans über meine Hüften zu streifen. Ohne, daß ich es wollte, zog ich mein Höschen mit hinab. Ich sah es und begriff es doch kaum: Ich war nicht feucht, ich war naß! Im Zwickel meines Slips war kein trockener Faden mehr. Ich schwamm in meiner eigenen Nässe. Gott sei Dank war noch nichts in die Jeans geraten. Nun aber fühlte ich die Nässe aus mir hervorsickern; sie lief mir an den Beinen hinunter!

Und noch etwas geschah! Ich schaffte es gerade noch, mir die Jeans von den Beinen zu ziehen, dann aber zwang mich irgendwas, mir zwischen die Schenkel zu fassen.

Mit dem Rücken gegen die Wand gelehnt, schwer atmend, keuchend geradezu, sah ich mir im Spiegel zu; sah meiner Hand zu, die in meine Spalte glitt, dorthin, wo sie bisher nur mit einem Waschlappen gewesen war. Ich sah die andere Hand hinaufgleiten, den Pullover hochschieben, sich unter den BH zwängen und eine Brust umfassen. Was nur zwang mich, meinen Daumen über die verhärtete Spitze rubbeln zu lassen, wieder und wieder? Und weshalb teilte sich diese Berührung meinem Schoß mit, in dem nun Tausende von Ameisen kribbelten?

Ich hörte mich stöhnen, ahnte, wußte, daß man es außerhalb der Kabine hören konnte und doch gelang es mir nicht, es zu unterdrücken. Im Gegenteil, es war mir, als verdoppelten sich die Gefühle zwischen meinen Beinen mit jedem Phon um das mein Stöhnen lauter wurde.

Ich sah in meine eigenen glasig-verhangenen Augen und erschrak fast vor der wilden Glut, die in ihnen brannte. Und wieder sah ich meine Hand, die nun vorstieß und zurück, vor und zurück durch meinen Schritt, durch meine ‚Fotze‘ glitschte.

In sah den Vorhang sich bewegen und zwei, nein vier Augen hinter ihm funkeln.

Ich konnte nicht aufhören, mit dem, was ich tat und wollte es wohl auch gar nicht. Ich spürte meinen Kopf sich zur Seite drehen, hin, zu diesen Augen, die mich beobachteten.

Ich fühlte meine Lippen und meinen Mund sich verzerren und aus den Augenwinkeln sah ich im Spiegel, daß ich so etwas wie ein Lächeln produzierte. Die beiden hochroten Köpfe verschwanden und ich bedauerte es. Wie es mich erregt hatte, das Wissen, daß man mir zugesehen hatte!
Doch gleich darauf schlüpfte erst der eine der jungen Männer und dann der andere, die mich eben schon angestarrt hatten, zu mir in die Kabine. Mir stockte der Atem und doch konnte ich nicht einhalten, mich nicht bedecken und auch nicht flüchten.

„Mach‘ weiter,“ flüsterte der eine, „mach‘ weiter…. du geile Fotze…. hast es nötig, was? So nötig, daß….. daß du im Kaufhaus wichsen mußt, oder…..?“

„Ich weiß doch nicht, was das ist,“ jammerte ich leise, „glaubt mir, ich…. ich tue das zum ersten Mal… es…. es kam eben gerade….. eben, als ich euch über mich reden hörte, über mich… ganz plötzlich…. es hat mich einfach überfallen…“

„Mann,“ stieß der eine den anderen an, „ist sowas zu glauben? Da haben wir ja einen ganz heißen Feger erwischt….“ Und zu mir gewandt:

„Hör‘ nicht auf….. tu‘ so, als wenn wir gar nicht da wären… wichs‘ dich…. sei geil… gib dich deinen Gefühlen hin und… und laß‘ uns zusehen… willst du? Mach’… tu’s…“

Ich nickte nur, konnte mehr nicht tun und machte weiter…. wichste mich…. Welch ein Wort!

Ich sah die beiden an ihren Hosen herumfummeln und verschluckte mich angesichts dessen, was aus ihnen zum Vorschein kam, fast.

Steife, harte Knüppel waren es, um die sich nervige Fäuste schlossen und die sich ähnlich bewegten wie meine Hand. Ich sah in die Gesichter der beiden jungen Männer und wußte, daß es in meinem nicht anders aussah.

Schneller, immer schneller rieb ich in meinem Schritt und immer schneller bewegten sich die Hände der Jungen. Fasziniert sah ich auf die Hände und auf die blaurot geschwollenen Spitzen ihrer Glieder, die mir immer noch näher zu kommen schienen.

„Ist das geil…. aaahhhh… aachchcc…. ist das geil….. ficken…. ich möchte ficken,“ brach es aus dem einen hervor und der andere jammerte:

„Mein Schwanz…. mein Schwanz… er platzt gleich… gleich geht’s mir ab… so geil…. ich komme…..“

Noch weiter reckten die Jungen ihre Unterleiber nach vorn und der meine wölbte sich ihnen entgegen. Wie in Zeitlupe und in Großaufnahme sah ich die kleinen Schlitze auf der Kuppen der Schwänze sich öffnen, aufblähen und es weißlich daraus hervorzucken.

Etwas unendlich Heißes traf mich, zersprühte auf meinem Bauch, ließ mich, als ich es auf meiner Haut spürte, tief in meinem Inneren verkrampfen, mehr und immer mehr und immer stärker. Der Krampf ließ mich haltlos in die Knie brechen, mit dem Rücken an der Wand herunterrutschen.

Die Beine zu schließen war mir unmöglich. Weit, weit offen hockte ich mit ungläubigem Gesicht da, auf die speienden Schwänze starrend, die nicht aufhörten, das weißliche Zeug zu verspritzen, das mir nun ins Gesicht, auf die Haare, die Augenlider, die Nase, die Wangen spritzte; auf die Lippen und in meinen weit offenstehenden keuchenden Mund sogar.

„Ich werd‘ verrückt,“ wimmerte der kleinere der beiden, „ich werd‘ verrückt…. siehst du das…. Micha…. siehst du das… sie schluckt es…. unseren Samen… und ihre Zunge… wie sie damit spielt… im Gesicht… sie hat unseren Saft im Gesicht.“

Und während ich zwangsläufig den Geschmack dessen kostete, was die Jungen mir ins Gesicht und in den Mund gespritzt hatten, verkrampfte sich mein Unterleib noch einmal, explodierten die Sterne, die ich sah, trat ein zweiter Schwall heißer, seimiger Flüssigkeit aus mir heraus, lief über meine Finger; von dort auf den Boden der Kabine tropfend.

Als ich wieder zu mir kam, war ich allein, hörte vor der Kabine die nervösen Stimmen der beiden Jungen, die die besorgte Verkäuferin zu beruhigen versuchten, die mein Stöhnen gehört haben mußte.

„Ist alles in Ordnung mit Ihnen?“ hörte ich ihre fragende Stimme den Vorhang durchdringen, „oder haben diese Burschen Sie belästigt?“

„Nein, nein, alles in Ordnung,“ beeilte ich mich, zu versichern, denn nichts konnte ich weniger gebrauchen, als die neugierigen Blicke der Verkäuferin.

„Geht schon mal vor, Micha,“ erinnerte ich mich an den Namen des einen, „ich komme gleich nach, muß nur noch meine Jeans anziehen.“

So schnell ich konnte, richtete ich mich her, wischte die letzten Spuren des -wie hatten die Jungen gesagt?- Samens aus meinem Gesicht und verließ nur Augenblicke später die Kabine. Im Vorübergehen warf ich der mißtrauisch äugenden Verkäuferin die Jeans zu.

„Zu klein,“ grinste ich und verschwand; irgendwie das Gefühl der klebrigen Nässe auf meinem Bauch genießend.

In der engen Straßenbahn, die ich für den Heimweg benutzte, roch nicht nur ich das Aroma, das meiner Kleidung geradezu entströmte. Die beiden sehr dicht neben mir stehenden Männer rochen und identifizierten das Aroma anscheinend auch und während der eine sich entrüstet abwandte, fühlte ich den anderen sich noch näher an mich drängen, wobei ich seine Nasenflügel heftig vibrieren sah.

Zuletzt stand der Mann so dicht neben mir, daß ich das, was in seiner Hose hart geworden war, deutlich an meinem Schenkel fühlte. Nein, ich wich nicht aus, eher drängte auch ich mich näher an ihn, bewegte meinerseits meinen Körper an ihm, hörte ihn leise stöhnen, wandte den Kopf zu Seite, sah in sein angespanntes, mühsam die Contenance wahrendes Gesicht, sah wenig später die Augen sich verschleiern und wußte, daß er seinen Saft, seinen Samen, in seine Hose spritzte.

Ich sah auf seine eheberingte Rechte, die die Haltestange umkrampfte und mußte bei dem Gedanken, wie der Mann seiner Frau seine nasse Hose erklären würde, leicht lächeln. Denn, daß sich im Stoff seiner Beinkleider ein nicht zu übersehender Fleck ausbreitete, das konnte er nicht verbergen.

»Du Hure,« zischte der Mann mir zu, »du verdammte, kleine Hure, was hast du mir mir angestellt?«

Das war seltsam. Lust hatte ich ihm verschafft. Ich hatte ihn nicht eingeladen oder aufgefordert, sich an mir zu reiben, hatte nur zugelassen, daß er sich höchste Lust verschaffte und nun beschimpfte er mich.

Ich lächelte. Mochte er schimpfen, es machte mir nichts. Warum nur aber nahm ich seine Worte als Kompliment?

Als ich nach Hause kam, war Papa -Gott sei Dank- noch nicht da. Zweifellos hätte auch er gerochen, was mich wie eine Aura umgab. In meinem Zimmer riß ich mir die Sachen vom Leib und je mehr ich mich entblößte, umso erregender stieg er mir in die Nase, mein ureigenster Geruch und mit ihm vermischt das Aroma, das der Samen der beiden Jungen auf meinem Körper hinterlassen hatte.

Zwischen meinen Beinen war noch immer Überschwemmung; sogar meine Jeans waren schon in Mitleidenschaft gezogen worden. Mein Höschen aber, nun, es ist nicht zu beschreiben, wie naß es war und welcher Duft ihm entströmte.

Ich hatte schon soviel Ungereimtes getan, daß ich mich nicht wunderte, als ich es unter mein Kopfkissen steckte, anstatt es in die schmutzige Wäsche zu geben. Nackt, wie ich war, schlüpfte ich ins Bad, fast bedauernd, daß ich mich duschen mußte.

Abends, allein in meinem Zimmer, das ich zum erstenmal in meinem Leben abschloß -nicht auszudenken, wenn mein Vater mich überraschte- legte ich mich nackt auf mein Bett. Jede Einzelheit diese Nachmittags ließ ich vor meinem geistigen Auge Revue passieren. Soviel hatte ich erlebt und gelernt; über mich, meinen Körper und über Männer.

Eine Fotze hatte ich zwischen meinen Beinen, keine Scheide oder Vagina, und ihr Anblick machte die Männer rasend, besonders, wenn ich sie sehen ließ, wie ich mich dort berührte. Und Männer, sie hatten Schwänze, keine ‚Pillermänner‘ oder etwas ähnlich Blödes. Und das Gefühl in mir, das mich hatte ausrasten lassen, nannte man Geilheit! Ooohhhh, wie geil war ich gewesen, als ich die Jungen wichsen und spritzen sah. Wie hatte ich das Gefühl ihres heißen Samens auf meiner Haut genossen und seinen Geschmack. Der reinste Wahnsinn!

Wie hatte der Mann in der Straßenbahn mich genannt? Eine Hure?

Ja, eine Hure wollte ich sein, ein kleine, geile Hure, wenn ich immer empfinden durfte, was ich empfunden hatte.

Ich glitt vom Bett hinunter, vor den großen Spiegel, der auf der mittleren Tür meines Kleiderschrankes angebracht war. Weit, ganz weit spreizte ich meine Beine; konnte aber immer noch nicht genug sehen. Deshalb holte ich die Lampe vom Tisch, stellte sie so, daß ihr Schein meinen Schritt ausleuchtete und begann, mich zu untersuchen, versuchte, das Geheimnis meines Körpers zu ergründen.

Natürlich gelang mir das nicht. Der Anblick meiner Finger aber machte mich halb verrückt vor Lust. Der Anblick meiner eigenen Finger, die hierhin glitten und dorthin, die mich selbst streichelten und auch mal kniffen, die mal drückten und quetschten, dann aber wieder sanft durch meinen zunehmend nasser werdenden Schoß glitten, sich ganz tief hinunterwagten, bis dorthin, wo die Schamlippen endeten und noch ein Stück darüber hinaus, die schließlich sogar mein hinteres Loch berührten, was mir gut gefiel; der Anblick meiner mit mir selbst spielenden Finger und die Gefühle, die sie hervorriefen, brachten mich schon wieder halb um den Verstand.

Wie ich roch, wußte ich, ebenso, wie ich wußte, wie männlicher Saft schmeckte. Wie mochte ich selbst wohl schmecken? Eine Frage, die nicht lange unbeantwortet blieb. Und während ich mit einer Hand streichelnd und reibend an meiner Fotze spielte, schleckte ich die Finger der anderen mit breiter Zunge ab. Ich mochte mich, mochte den Geschmack, der meinen Fingern anhaftete.

Nur wenig später beugte ich mich zurück, riß das Höschen, das ich nachmittags getragen hatte, unter dem Kopfkissen hervor, legte seinen Zwickel über Mund und Nase, in meinem eigenen, erregenden Duft und in dem der Männer ertrinkend. Das Gefühl, des noch feuchten Stoffes auf meiner Haut und das Aroma, das dem Stoff entströmte, ließ meinen Kopf abermals explodieren und zerriß meinen Leib in einem zuckenden Höhepunkt.

Danach gelang es mir nur mühsam, mich aufzurappeln, mich ins Bett zu legen und mich zuzudecken. Rasch schlief ich ein, träumte von Männerschwänzen, die meine Haut berührten. Überall; im Gesicht, an meinen Brüsten, auf dem Bauch, dort besonders und sogar an meinem Po. Sie drangen sogar auf geheimnisvolle Weise in mich ein; in meinen Mund, irgendwo zwischen meinen Beinen, dort, wo die Nässe aus mir hervorquoll und nicht sogar in mein hinteres Loch? Ich wußte, daß ich träumte und doch fühlte ich wieder den heißen, kochenden Samen auf meine Haut gischten.

Am Morgen wachte ich vor der Zeit auf; gut gelaunt und trotz der heftigen Träume seltsam frisch.

Sinnend lag ich im Bett, wissend, daß ich süchtig war. Süchtig nach all dem, was ich am Tag zuvor erlebt hatte und noch einiges mehr, von dem ich noch nichts wußte, aber intuitiv ahnte, daß es auf mich zukommen würde.

Zum erstenmal seit langer, langer Zeit zufrieden mit mir und dem Leben, bereitete ich pfeifend und trällernd das Frühstück für Papa und mich zu. Meine gute Laune war offensichtlich ansteckend, denn ich sah meinen Vater mich beobachten und ja, er lächelte sogar ein wenig; still und verhalten zwar, aber doch unübersehbar.

Wie schön draußen die Sonne schien und wie lustig die Vögel sangen, wie warm die Luft war und wie weich der Wind.

Ich ging nicht, ich hüpfte zur Haltestelle, wo ich auf den Bus warten mußte. Noch war ich allein und als ich in einiger Entfernung die ersten Mitschüler kommen sah, mußte ich mir mit Gewalt in die Zügel greifen. Was hätten sie gedacht, wenn ich getan hätte, wonach mir zumute war? Wenn ich sie alle umarmt und geküßt hätte?

Die Zeit in der Schule -wann hatte sie das je getan?- verging wie im Fluge. Nur die Pausen, sie waren viel zu kurz. Das traurige, in sich gekehrte Mädchen, das in den Pausen immer abseits gestanden und sich an den allgemeinen Blödeleien nie beteiligt hatte, gab es nicht mehr. Gleichwohl hielt ich mich zurück. Umso besser konnte ich beobachten, unauffällig die Hosen der Jungen mustern, besonders die der älteren und mir vorstellen, wie es darunter aussehen mochte. Wie groß, wie dick, dünn oder lang mochten die Schwänze wohl sein, die sich unter den Jeans und anderen Hosen verbargen? Ob sie auch an sich herumspielten, bis der Samen aus ihnen herausspritzte? Ob sie auch solche Wörter, wie: ‚geil‘, ‚Schwanz‘ und ‚Fotze‘, ‚ficken‘ und ‚wichsen‘ kannten und aussprachen?

Wieder fühlte ich das nun schon so vertraute Ziehen in meinem Schoß, fühlte es feucht werden zwischen meinen Beinen. Gut nur, daß der Unterricht endete, bevor ich zu feucht wurde.

Allein zu Haus gab ich mich mit Freuden dem Spiel meiner eigenen Finger hin, dem Spiel, das ich ab sofort zu meinem Lieblingsspiel erhob.

Kein Tag verging mehr, ohne daß ich nicht mindestens zweimal gewichst hätte. Mindestens einmal morgens vorm Aufstehen und einmal abends vorm Einschlafen besorgte ich es mir. Was machte es mir noch aus, daß mein Vater mich nicht anerkannte und nicht beachtete? Ich hatte an mir selber genug und fand darüber hinaus auch noch woanders meinen Spaß.

In den engen Straßenbahnen zum Beispiel oder in Kaufhäusern!

Wie geil es war auf den überfüllten Rolltreppen fremden Männern an die Hose zu fassen, zu fühlen, was sich darunter befand, die Schwänze sich aufrichten zu spüren.

Wie unterschiedlich die Männer reagierten. Die einen zuckten zurück, die anderen drängten sich meiner suchenden, fummelnden Hand entgegen, genossen den kurzen, unverhofften Augenblick heimlicher Sexualität. Einige brachten sogar den Mut auf, sich suchend umzusehen. Und wieder andere griffen nach meiner Hand, preßten sie noch fester an sich.

Einer griff sogar selbst zu, brachte mich im Gedränge der Straßenbahn zu einem Orgasmus.

Blitzschnell, noch bevor ich mich zurückziehen konnte, hatte der Mann mit beiden Händen zugefaßt. Mit einer Hand hielt er die meine fest, die andere folgte dem Arm, bis er mich hatte.

Nein, Angst empfand ich nicht. Mir stand immer noch eine Möglichkeit offen, die die Männer, die ich berührte, nicht hatten. Wem würde geglaubt werden, wenn einer der Männer ‚Theater‘ machte? Würde man glauben, daß ich, ein junges, unschuldiges Mädchen, die Männer anfaßte? Würde man nicht eher glauben, daß es genau umgekehrt war, daß die Männer sich mir unsittlich genähert hatten?

Den Mann aber, der mich nun tatsächlich beim Wickel hatte, würde ich alles tun lassen. Ich war heiß und hatte ungeheuren Spaß an der Sache.

Er hielt mich also fest und als er wußte, daß ich es war, die ihm an die Hose gelangt hatte, näherte er sich meinem Gesicht. Schon dachte ich, er wollte mich küssen, als sein Kopf zur Seite glitt.

»Du kleine, geile Sau,« hörte ich ihn flüstern, »kleine, geile Hure. Es törnt dich wohl an, wildfremden Männern an die Hose zu gehen, was? Du geilst dich daran auf, nicht? Komm‘, laß‘ mich fühlen, ob du feucht bist, ob deine Fotze naß ist.«

Wie gelähmt -seine geflüsterten Worte hatten meinen Willen ausgeschaltet- blieb ich stehen, ließ mir gefallen, was er tat.

Ich trug einen langen Mantel; offen. Des Mannes Hand glitt von der Seite unter ihn. Der Stoff des Mantels verbarg seine zupackende Hand, die ich nun auf meinem Hintern spürte. Die Hitze, die sie ausstrahlte, war beinahe unerträglich. Wenn er doch…

Und kaum hatte ich gedanklich formuliert, was ich mir wünschte, fühlte ich seine Hand auch schon tiefer gleiten. Hinunter zum Saum meines kurzen Rockes, den er anlüftete und unter dem die Finger langsam höher krochen. Ja, jetzt hatte er meine rechte Pobacke zu fassen, suchte nach dem Beinabschluß meines Höschens, fand ihn, glitt darunter.

Gleich darauf fühlte ich seine Fingerspitzen sich in mein Pofalte drängen. Es überlief mich heiß und kalt.

Würde er? Er würde doch nicht etwa? Doch da geschah es schon. Sein Mittelfinger arbeitete sich zielstrebig vor, wußte, wonach er tasten mußte, hatte gleich darauf gefunden, was seine Berührung so sehnsüchtig erwartete, daß ich nicht anders konnte, als meine Beine weit auseinanderzustellen.

Längst hatten meine Finger zu spielen aufgehört; längst war ich -zumindest im Augenblick- der Hand, den suchenden Fingern dieses erfahrenen Mannes ausgeliefert, der wußte, wie sehr Worte aufwühlen können.

»Du geiles Stückchen Fleisch,« hechelte er in mein Ohr, »Du magst dort befummelt werden, was? Du magst es, wenn man dir am Arschloch spielt, ne?«

Niemand außer mir selbst hatte mich dort bisher berührt und doch gierte ich nach der obszönen Berührung und es war mir egal, ob man mich…. uns, beobachtete; fast wünschte ich es mir sogar, stellte mir vor, wie erregend es sein mußte, wenn andere zusahen.

Auf die Frage des Mannes hatte ich fast mechnanisch genickt. Ja, ich mochte es, ihn an meinem hinteren Loch, an meinem Arschloch zu fühlen.

»Was spürst du?« keuchte er mir ins Ohr, »los, sag’s mir. Was fühlst du?«

Ich wandte mich ihm zu, sah in seine Augen, in deren Schwärze ich versank, wie in einem See. Und so, wie ich andere Pärchen einander unverständliche Worte hatte zuflüstern hören, lehnte ich mich an ihn und raunte:

»Ich fühle deine Finger in meiner Pospalte und…. und einen, der jetzt dort eindringt. Ooohhh…. dduuuuu… wie ich das mag…. ich habe nicht gewußt…. wie sehr ich das mag…. du bist der erste, den ich das tun lasse….«

»Wirklich….. ich bin der erste….?«

»Ganz bestimmt….. ich schwör’s…«

»Und…. ist es schön für dich?«

»Wahnsinnig…. ich…. ich bin so geil… ich laufe aus… meine Fotze…..sie schwimmt weg… fühl‘ doch nur…«

Und ich fühlte seine Finger tiefer gleiten und nach vorn und ich hörte den schnappenden Atemzug, als er meine Nässe ertastete.

»Laß‘ uns aussteigen…. magst du?«

Wieder konnte ich nur nicken, begierig zu erfahren, was dieser Mann mit mir anstellen würde.

Bei der nächsten Haltestelle verließen wir die Straßenbahn. Überrascht stellte ich fest, daß ich mindestens drei Stationen zu weit gefahren war und daß wir uns in einer relativ unbewohnten Gegend befanden.

Nein, ich verspürte immer noch keine Angst. Wovor sollte ich Angst haben? Der Mann würde nichts tun, zu dem ich nicht bereit war, denn: Ich war zu ‚Allem‘ bereit.

Ficken, nein, ficken würde ich mich nicht lassen. Das wollte ich mir noch aufsparen. Für wen, das wußte ich nicht; aber außer Ficken gab es ja noch eine Menge mehr, was man tun konnte.

Der Mann führte mich hinter ein dichtes Gehölz, das uns gegen Sicht von der Straße schützte, daß heißt, mehr ihn, als mich. Ich war so in Hitze, daß ich es ganz öffentlich hätte treiben mögen. So heiß war ich, war mir, daß ich die Kühle des Herbstabends nicht bemerkte.

Noch bevor der Unbekannte mich aufforderte, hatte ich meinen Mantel von den Schultern gleiten lassen. Nur mit meinem kurzen Rock, einem sehr engen Pullover und einem Nichts von Höschen bekleidet, stand ich erwartungsvoll vor ihm. Von irgendwoher kam ein bißchen Licht und in diesem sah ich den Mann seinen Hosenstall öffnen. Er gab nicht eher Ruhe, bis er seinen langen, harten Schwanz nach draußen gezerrt hatte.

Gleich… gleich würde er zu wichsen beginnen und um ihn dazu zu animieren, hob ich meinen Rock an, klemmte den Saum in den Bund und ließ ihn zwischen meine gespreizten Schenkel sehen.

Die kalte Nachtluft umfächelte die zarte Haut meiner Oberschenkel. Erschauernd fühlte ich die Nässe in meinem Höschen sich abkühlen, die Kälte durchschlagen. Ein unangenehmes Gefühl, das mich veranlaßte, mich meines Höschens schneller zu entledigen, als ich es vorgehabt hatte. Unschlüssig, was ich damit tun sollte, hielt ich es in der Hand.

»Gib es mir,« heiserte der Mann, »komm‘ schon…. gib es mir…«

»Was willst Du damit?« fragte ich, ahnend, was er wollte, ihn aber bewußt reizend, »mein Höschen…. es ist naß und…. und es riecht nach mir…. findest…. findest du das nicht eklig?«

»Nein…. überhaupt nicht,« beteuerte mein Liebhaber, »ich…. ich mag es, wenn ein Höschen nach Fotze riecht… laß‘ mich dran riechen…«

Woher, woher nur wußte ich, was ihn auf Touren brachte?

»Ist…. ist es nicht pervers,« neckte und lockte ich ihn zugleich, »an einem Höschen riechen zu wollen, das… das nach nasser Fotze riecht und nach Pippi…. ich…. ich habe mich den ganzen Tag nicht mehr waschen können….«

»Das macht mir nichts… glaub‘ mir…. das macht mir nichts.. komm‘, gib’s mir endlich… laß es mich riechen…. laß‘ mich riechen, wie geil deine Fotze duftet…..«

Ich gab ihm das Höschen und zu beobachten, wie er es sich vor die Nase hielt, sein aufgeregtes Schnüffeln zu hören, peitschte meine Lust höher und höher und trotz meiner eigenen unbändigen Erregung wurde mir zum ersten Mal bewußt, welche Macht eine Frau über einen Mann haben kann. Doch ich erkannte auch, welch gefährliches Spiel ich da trieb und daß ich nie zu weit gehen durfte.

Im Moment aber trieb mich die Wollust, die der Anblick des onanierenden Mannes in mir hervorrief, dazu, mir selbst zwischen die Beine zu greifen. Aahhhh, wie wohl es tat, die eigenen, streichelnden Finger zu spüren. Ich vergaß alle Gefahr; alles in mir drängte nach der höchsten Lust, dem erlösenden Lustkrampf.

Aber noch war es nicht soweit, noch hatte der Mann eine Überraschung für mich parat. Von einem Moment auf den anderen klärten sich seine Augen, strahlten in einem Feuer reiner Lust.

»Ich möchte dich lecken,« stöhnte er, »ich möchte deine Fotze lecken… kennst du das… hat dich schon mal einer geleckt?«

Nein, ich wußte nicht, was das war. Woher auch? Aber ich konnte denken. Lecken…. mit der Zunge leckt man. Bedeutete das, daß er mit der Zunge…? Lustvolle Schwäche ließ mich in die Knie brechen.

»Tu’s,« hörte ich mich selbst flüstern, »tu’s…. leck‘ meine Fotze..«

Er kam näher, kniete sich nun auch hin, umfaßte meinen Rücken, während seine Lippen mir immer näher kamen. Schon fühlte ich seine Zunge in meinen Mund eindringen. Es war der erste richtige Kuß, den ich empfing und er schwächte mich noch mehr. Willenlos ließ ich mich, geführt von seinen Händen, nach hinten sinken. Mochte er tun, was er wollte, ich gehörte ihm. Schon fühlte ich meine Schultern den Boden berühren.

Ein, zwei überraschende Griffe. Ich fühlte ihn meinen Unterleib hochstemmen, meine Beine auseinanderzerren und wieder herablassen. Weiterhin auf meinen Schultern liegend, merkte ich, daß er meine Schenkel auf seine Schultern hob.

Näher, immer näher kam mir sein Kopf. Schon spürte ich seinen heißen, stoßweisen Atem an meinen Schenkeln. Dann eine Berührung, die mich aufschreien ließ. Etwas Hartes und doch unendlich Weiches und Nachgiebiges drang zwischen meine Schamlippen.

Seine Zunge! schrie es in meinem Hirn, das ist seine Zunge…. du fühlst seine Zunge…. seine Zunge leckt an deiner Fotze….

Hypersensibel fühlte ich die Zunge durch meinen Schritt gleiten. Mal breit und weich, alles zugleich berührend, mal spitz und stoßend. Mal betupfte sie meinen Kitzler, ein andermal schlabberte sie längelang durch meinen Schoß, glitt tiefer, immer tiefer, traf das kleine, noch verschlossene Loch, schlug dann wieder den Rückweg ein. Ich hörte mich schreien und stöhnen zugleich und spürte den kochenden Atem des Mannes.

Welche Lust seine Zunge mir bereitete, welch geile Lust! Ich spürte es aus mir herauslaufen und fühlte die Zunge, die meine Nässe trank, fühlte sie zurückfahren zu der sprudelnden Quelle. Heiße Lippen hefteten sich auf meine unteren Lippen, sie zur Gänze umfangend. Sie nuckelten und der Mund saugte. Aaaahhh, wie er saugte. Und seine Zähne, sie kauten an meiner Klit, trieben meine Extase höher und höher.

Diese Zunge, diese Lippen, was taten sie? Wozu trieben sie mich? Weshalb fühlte ich diese Leere in mir? Weshalb fühlte ich mich so entsetzlich leer und unausgefüllt?

Mein rechter Daumen, der den Weg in meinen Mund fand und an dem ich wie ein Säugling herumnuckelte, konnte das Gefühl der Leere in mir nur kurzfristig überdecken. Was nur, was fehlte mir?

Die Erinnerung an meinen Traum kehrte zurück. An jenen Traum, den ich in jener Nacht gehabt hatte, als alles begann. Männerschwänze waren in mich eingedrungen; in alle Öffnungen. Drei waren es, die ich hatte, und eine davon war mein Mund. Mein Mund, der an meinem Daumen sog, wissend, daß nicht genug war, was er fühlte.

»Ich auch…. ich auch…,« keuchte ich, »ich will dich auch lecken… bitte… bitte… komm‘ zu mir… ich will dich auch lecken…. will wissen, wie es ist….«

Ohne, daß diese wahnsinnigmachende Zunge den Kontakt zu mir verlor, spürte ich die Bewegungen des Mannes, fühlte, dass er meine Schenkel von seinen Schultern rutschen ließ. Er kroch um mich herum. Immer näher kam sein Becken meinem Kopf und mit ihm sein weit aus seiner Hose herausstehender, harter Schwanz. Ich tastete danach, umfaßte die hart angespannten, nach oben ragenden Hinterbacken, zog den Mann näher an mich heran. Zentimeter noch, dann würde ich ihn berühren können. Dann hatte ich ihn.
Wie ohne eigenes Zutun schoß meine Zunge vor, traf auf die dunkelrot gefärbte Kuppe, wischte darüber hinweg. Noch näher kam mir der Schwanz. Wenn ich jetzt meinen Kopf nach vorn bewegte, würde ich ihn in den Mund nehmen können.

Und mein Kopf bewegte sich nach vorn und die geöffneten Lippen meines Mundes stülpten sich über die Schwanzspitze, sogen an, was sich zwischen sie drängte.

Der Lustschrei des Mannes drang von unten in meinen Leib ein, mein Innerstes in geiler Lust versengend. Es war so einfach, so verblüffend einfach, das mir riesig vorkommende Glied des Mannes in mich hineinzusaugen. Ein Lolli! Nichts weiter, als ein großer, runder Lolli war es, an dem ich saugte, als gelte es mein Leben. Tiefer, immer tiefer sog ich den Gegenstand meiner Begierde in mich hinein, fühlte die harte und doch so unendlich weiche Kuppe an meinem Gaumen anstoßen. Das…. der…. er, er schmeckte….. wie geil der Schwanz schmeckte…. und welchen Genuß mir die Zunge, die unermüdlich durch meinen Schritt schnellte, bereitete.

Ich mußte aussprechen, hinausschreien, was ich fühlte, stieß deshalb den rhythmisch in mich eindringenden Schwanz zurück, umfaßte ihn dafür wichsend und mit beiden Händen, leckte nur noch über die Eichel, während ich schrie:

»Ja… jjaahhha… oohh…. leck‘ mich…. leck‘ meine Fotze… meine Fotze…. und.. und meine Klit…. ooaahhh… jjjaahhhh.. das.. das ist gut…. aahhh… jjaaaa…. schön…. komm‘ tiefer…. leck‘ mich tiefer…«

Und der Mann wußte, was ich meinte, wollte. Seine Zunge überwand die Barriere zwischen Scheide und Pospalte, wischte über den Damm hinweg, drang in die Pofalte ein und gleich darauf fühlte ich sie meine Rosette betupfen.

»Ahhh…. du tust es…. du leckst an meinem Arsch… an meinem Arschloch…. aahh…. aaaaccchchhh… jjjahhhh….«

Und wieder schlang ich das Glied des Unbekannten in mich hinein, fühlte es sich aufblähen, die Kuppe noch dicker werden und wußte, daß es gleich passieren würde. Nur ein wenig noch saugen, mit hohlen Wangen saugen und der Saft würde in meinen Mund spritzen.

Das Bewußtsein, daß es bald geschehen würde und die Zunge, die in meinem Schritt wühlte und die mir einen nie gekannten Genuß bereitete, ließen mich die letzte Schwelle überschreiten. Ich fühlte das mir mittlerweile wohlbekannte Ziehen in meinem Schoß und den Krampf, der alle Muskeln dort unten verhärtete. In dem Moment, als die glutende Gischt des männlichen Samens kaskadenartig in meinen Mund peitschte, überschritt ich die Climax. Ich spürte die Hände des Mannes meine Schenkel umfangen, so, wie auch ich seinen bebenden Unterleib umklammerte und so, wie er seinen Saft in meinen Mund spritzte, entließ ich den meinen in seinen. So, wie sein Mund an meiner Fotze sog, sog ich an seinem Schwanz, bis er seinen Nektar in unaufhörlichen Schüben in meinen schließlich weit sich öffnenden, stöhnenden, schreienden Mund entließ…..

Und noch in höchster Lust überfiel mich plötzlich das heulende Elend. Schluchzend krallte ich mich in die Schenkel des vor mir liegenden Mannes. Nichts anderes vor Augen, als die traurigen Augen, das heillos zerrissene Gesicht meines Vaters.

Von einem Extrem ins andere fallend, fühlte ich, noch während Tränen über meine Wangen rannen, ein stoßartiges, wahnsinnig-kreischendes, stilles Gelächter meinen Leib erschüttern. Mochte der Unbekannte denken, was er wollte. Mochte er glauben, daß ich mich noch im Orgasmus wand, oder daß er eine Verrückte vor sich hatte, es war mir gleichgültig, denn nichts anderes sah ich vor mir, als meinen Pa, der ein Mann war. Ein Mann mit einem dicken, harten Schwanz, dessen Hoden bersten mußten, der seit nunmehr fast einem Dutzend Jahren keine Frau mehr angefaßt hatte. Was hatte ich gewollt? Ihm Mutti, ihm die Frau ersetzen, indem ich für ihn buk und wusch und putzte? Herrgott, wie blöd‘ war ich denn? Wie dumm?

Wortlos löste ich mich von dem Mann, an dem ich nun jedes Interesse verloren hatte. Wortlos zog ich mein Höschen und meinen Mantel an, wandte mich ab, ging davon, achtete nicht mehr auf seine Fragen, gab ihm keine Antwort. Nein, ich wollte ihn nicht wiedersehen und legte auch keinen Wert auf seine Begleitung.

Als er merkte, daß keines seiner Worte mehr bei mir verfing, trollte er sich.

»Dann eben nicht, du kleine Hurenfotze,« schnappte er im Weggehen.

Warum nur, warum müssen Männer zu Beleidigungen Zuflucht nehmen, wenn sie merken, daß sie nicht mehr erwünscht sind? Dieser hier, er hatte doch sein Vergnügen gehabt; Warum war er so undankbar?

Tief in Gedanken ging ich die Straße entlang; die drei Stationen zurück, die ich in mir nun unbegreiflich scheinender Erregung zu weit gefahren war. Zwanzig Minuten später öffnete ich die Haustür. Kaum, daß ich das Haus betreten hatte, sah ich in das sorgenvoll zerfurchte Gesicht meines Vaters.

„»Katja…. was ist….? Wo warst du? Ist alles in Ordnung mit dir? Ich habe mir Sorgen gemacht.«

Zum erstenmal in meinem Leben hörte ich solche Worte aus seinem Mund und zum erstenmal sah ich diese angstvollen Augen. Wie unendlich gut das tat. Wie ich meinen Papa dafür liebte!

Aufschluchzend warf ich mich in seine Arme. In Arme, die mich liebevoll umschlossen. Seine Hände spürte ich, warme, streichelnde Hände, die allen Kummer, alle Nöte von mir nahmen. Wie gut es tat, sie zu fühlen und die Wärme, die sie ausstrahlten.

»Liebeskummer?« fragte Papa und ich nickte. Mochte er denken, was er wollte.

Wie sollte ich ihm erklären, was ich fühlte? Wie ihm sagen, wie sehr er mich dauerte, daß er es war, dem mein Kummer, mein Liebeskummer galt?

Denn eines war mir in diesen kurzen und doch so unendlich langen Minuten des Fußmarsches klar geworden: Ich liebte meinen Pa. Ich liebte ihn, der meiner Mutter über so lange Zeit die Treue gehalten hatte. Ich liebte ihn. Ja, selbstverständlich als Tochter, mehr aber noch als Frau. Seine Frau wollte ich sein, werden.

Nicht nur, indem ich für sein leibliches Wohl sorgte, wie ich bis dahin geglaubt hatte, daß es genügen würde. Seine Frau wollte ich werden, seine richtige Frau. Die Frau, mit der er schlief, die ihm Lust bereitete, die er ficken konnte, wann immer er wollte und die jeden seiner Wünsche in geiler Lust erfüllte. Nur noch diese Gedanken im Kopf drängte ich mich immer dichter an ihn, fühlte beglückt seine Wärme und seine Nähe.

Wenn er mich doch nur anfassen wollte, richtig anfassen. Warum hörten seine Hände in Höhe meiner Taille auf, mich zu streicheln? Warum ließ er sie nicht tiefer gleiten?

Oh, würden seine Finger doch nur einmal meinen Hintern anfassen. Und sein Mund, der meinem Hals so nah war und doch so weit entfernt, warum küßte er mich nicht? Ohh, wie ich die Berührung seiner Lippen an meinem Hals ersehnte. Doch er machte keine Anstalten, sich mir noch weiter zu nähern.

Dann aber durchzuckte es mich. An meinem Schamhügel, mit dem ich mich eng an Vater angeschmiegt hatte, fühlte ich ein sich verstärkendes Zucken, ein leises, klopfendes Pochen.

Er wächst…. er wird steif, schrie es in meinem Hirn, deines Vaters Schwanz wird steif… hart und steif… gleich.. gleich..

Ich hörte den Klang meines eigenen Stöhnens und wurde unvermittelt in die Wirklichkeit zurückgerissen, als die Hände, die mich eben noch getröstet hatten, wegstießen. Pa wandte sich um und verschwand fluchtartig im Wohnzimmer und gleich darauf hörte ich die Tür zu seinem Zimmer ins Schloß fallen.

Ich hatte ihm nur einen kurzen Augenblick lang ins Gesicht sehen können, doch dieser Blick hatte ausgereicht, um zu erkennen, daß jede Farbe aus seinem Gesicht gewichen war und daß seine Augen in nie gesehenem Feuer geglüht hatten, zugleich aber von Panik erfüllt gewesen waren.

Ich selbst stand nahezu bewegungsunfähig im Flur, fühlte wieder diese köstliche Schwäche in mir, die mich schwanken machte, die meinen Hals austrocknete und mich abermals in mein Höschen nässen ließ. Ich spürte Sekret aus mir herausrinnen. Mein Höschen, noch feucht vom Spiel im Freien, konnte die Flut nicht fassen, ließ durch und schon fühlte ich den heißen Seim an meinen Schenkeln hinabrinnen.

Noch mitten im Flur stehend faßte ich unter meinen Rock, verstrich die ölige Flüssigkeit auf der Haut meiner Beine, griff höher, hinein in die feuchte, dumpfe Hitze meines nur leicht behaarten Schosses und schüttelte mich augenblicklich in einem wahnsinnigen, keuchenden Orgasmus.

Ich weiß nicht, wie lange es dauerte, bis ich wieder zu mir kam. Das nächste, was ich realisierte, war, daß ich überall dort, wo ich mich berührt hatte, förmlich klebte und daß der Geruch meiner Geilheit den Flur ausfüllte.

Erst das eiskalte Wasser, das ich nach der heißen, reinigenden Dusche über meinen Körper laufen ließ, brachte mich ganz auf den Boden der Tatsachen zurück.

Jetzt, im Nachhinein betrachtet, war ich froh, daß es -noch- nicht zum Letzten gekommen war. Ich wußte genau, daß, wenn es passiert wäre, es eine einmalige Sache geblieben wäre. Dad hätte -was er sicher wohl auch getan hätte- sich mit der ‚Entschuldigung‘ zurückziehen können, daß er dem Augenblick erlegen war und er würde seine ‚Schwäche‘ wahrscheinlich mir angelastet haben.

Nein, wenn ich wollte, daß es dauerte -und das wollte ich- dann mußte ich es auf subtilere Art tun. Wenn ich mein Ziel erreichen wollte, mußte ich Zeit aufwenden. Zeit, die ich aber gut nutzen würde.

Und ich nutzte meine Zeit und die Blöße, die sich mein Pa unbeabsichtigt gegeben hatte.

Zunächst begann ich auf ganz ‚hinterhältige‘ Art meinen Vater darauf zu stoßen, daß eine Frau, eine geile, sinnliche Frau in seiner unmittelbaren Nähe lebte.

Hatte ich meine Leibwäsche sonst immer im Keller, auf dem Boden oder an der frischen Luft trocknen lassen, so hingen meine Seidendessous nun öfter auch im Badezimmer. Ja, ich hatte mich für’s ‚Untendrunter‘ neu eingekleidet. Hatte Wäsche in jeder nur möglichen Ausführung und Farbe, von unschuldigem Weiß bis hin zu frivolem Rot und sündhaftem Schwarz gekauft. Normale Slips, Tangas, Frenchs, dazu BH’s mit Voll- und Halbschalen, auch zwei Korseletts und zu allem jeweils passende Strapse.

Ab und an, nicht so oft, daß es zu sehr auffiel, ‚vergaß‘ ich auch schon mal ein getragenes Höschen im Bad. Ebenso vergaß ich hin und wieder das Badezimmer abzuschließen, in dem ich aktionsbereit und nackt oft längere Zeit wartete. Wenn sich dann die Tür öffnete, stand ich am Waschbecken, mir ‚zufällig‘ gerade den Waschlappen zwischen die gespreizten Beine klatschend. Statt mich aber in solchen Überraschungsmomenten erschreckt abzuwenden, dem perplexen Gesicht meinen Rücken zuzuwenden, drehte ich mich in genau die andere Richtung, zeigte, was ich zu bieten hatte.

Ich weiß nicht, wie lange es dauerte, bis ich bemerkte, daß meine Bemühungen erste Erfolge zeitigten. Zunächst fiel es mir nur im Unterbewußtsein auf, drang dann aber doch allmählich nach ‚oben‘ durch. Ich machte die Probe auf’s Exempel und tatsächlich, mein Verdacht bestätigte sich.

Als ich das nächste Mal ein Höschen ‚vergaß‘, merkte ich mir die genaue Lage. Als ich später nachsah, lag es nicht mehr so, wie ich es hingelegt hatte. Ein gewaltiger Stich jagte in diesem Moment durch meine Brust. Zumindest hatte Dad mein Höschen berührt, es in der Hand gehalten. Die Vorstellung aber, er könne seine Nase tief in es hineingesteckt, meinen Duft geatmet haben, ließ mich erschauern.

Ich beließ es aber nicht bei den gesc***derten Aktivitäten. Nachdem er nun einmal den Fehler gemacht hatte, mich in die Arme zu nehmen, nutzte ich nun jede Gelegenheit aus, ihn zu berühren. Wenn er abends heimkam, tobte ich in kurzen, schwingenden Röcken, die zu tragen ich mir angewöhnt hatte, gutgelaunt die Treppe hinunter. Meine Arme um seinen Hals schlingend, begrüßte ich ihn meistens mit einem Kuß auf die Wange. Daß er dabei auch immer die Straffheit, ja, die Härte meiner Brüste fühlen mußte, war eine Sache, die ich weder verhindern konnte noch wollte.

Nach einigen Wochen schien es mir, daß ich auch mit dieser Taktik Erfolg hatte. War mein Pa zunächst nämlich noch spürbar gehemmt, wenn ich mich an ihn hängte, erlahmte seine Abwehr nun mehr und mehr. Fast schien es mir, als warte er nun förmlich auf meine Begrüßungen und auch seine Hände packten nun fester zu.

Übrigens, daß ich mir angewöhnte, Röcke zu tragen, statt meiner geliebten, knappen Jeans, hatte zweierlei Gründe:

Zum einen konnte ich es nicht mehr wagen, Jeans zu tragen ohne, daß ich Slipeinlagen im Höschen trug.

Oft und oft fragte ich mich, ob ich die Sinnlichkeit, die zunehmend Besitz von mir ergriff, von meiner Mutter geerbt hatte. Viele sinnliche Wahrnehmungen nämlich -und davon gab es genug- hatten die fatale Folge, mich zumindest feucht werden zu lassen. Es konnte ein Werbefoto sein oder der Geruch eines Parfüms, das Hören bestimmter Laute, oder auch die Blicke, die Jungen und Männer mir zuwarfen. Manchmal traf ein solcher Reiz, mochte er bei anderen auch keinen sexuellen Bezug haben, tief in meinem Inneren auf eine Nervenbahn, die dann aufglühte und mich in Brand setzte.

Es war einigemale geschehen, daß ich, ohne etwas dagegen tun zu können, so feucht wurde, daß sich sogar meine Jeans im Schritt dunkel färbten. Nicht, daß ich etwas dagegen gehabt hätte; ganz im Gegenteil. Aber ganz so deutlich mußte nach außen hin nun doch nicht sichtbar sein, in welchem Zustand ich mich befand.

In solchen Augenblicken wäre ich jedem, oder doch fast jedem Mann gefolgt. Man(n) hätte mich nur anzusprechen brauchen.

War ich deshalb nymphoman?

War es nymphoman, daß ich mich an meiner eigenen Erregung berauschen konnte? Ich mochte es, mag es immer noch, mehr noch eigentlich als früher, wenn ich zwischen den Beinen feucht bin. Ich mag es auch, wenn mein Höschen feucht ist und sich zwischen die Schamlippen zieht. Ich mag es viel zu sehr, um mich mittels einer Slipeinlage dieses sinnlichen Reizes zu berauben.

Höschen, unter einem Rock getragen, können so feucht sein, wie sie wollen; niemand kann es sehen. Das war der eine Grund.

Zum anderen gab mir das Tragen von Röcken, insbesondere von kurzen, weit schwingenden, die Möglichkeit, meinem Dad etwas von mir zu zeigen.

Ich war mir bewußt, daß ich, wenn ich die steile Treppe hinunterkam, viel von mir zeigte. Ebenso, wie ich auch sonst keine Gelegenheit ausließ, mich zur Schau zu stellen.

Wir verbrachten nun die Abende in zunehmender Häufigkeit gemeinsam, saßen im Wohnzimmer, sahen fern oder plauderten miteinander. Ja, wir taten, was es vorher nie gegeben hatte; wir redeten miteinander. Und was ist einfacher, als in einem Sessel zu sitzen und dabei den Rock hochrutschen zu lassen? Ich gab meinem Dad bewußt eine Menge zu sehen und war sicher, daß er sah, was er sehen sollte, auch, wenn ich es mir verkniff, ihn dabei zu beobachten. Allein das Bewußtsein, daß er, wenn er wollte, so ziemlich alles von mir sehen konnte, brachte mich jedesmal in Hitze.

Ich fragte mich, welchem Teil meiner Eltern ich diese Sinnlichkeit zu ‚verdanken‘ hatte. Und ich kam zu folgendem Ergebnis: Hatte ich meine Hitzigkeit ausschließlich von meiner Mutter geerbt, dann wäre mein Pa nicht mein Pa. Denn was hätte meine Mutter in diesem Fall mit ihm anfangen können?

Je mehr ich darüber nachdachte, umso sicherer wurde ich, daß sich in mir die Lüsternheit von zwei Menschen vereinigt hatte und wenn ich davon auch nur die Hälfte meinem Vater verdankte, dann war diese Hälfte immer noch ganz schön ‚happig‘. Denn: Je älter ich wurde, desto ‚schlimmer‘ wurde es mit mir. Manchmal mußte ich mir auf die Zähne beißen, daß es knirschte, oder in die Faust, damit ich die heißen Schauer, die immer wieder unvermutet durch meinen Leib rasten, unbeschadet überstand.

In anderer Hinsicht waren wir mittlerweile so weit, daß ich meinem Vater mein Begrüßungs- oder Verabschiedungsküßchen auf den Mund geben konnte. Noch wagte ich es nicht, meine Zunge mit ins Spiel zu bringen oder den Mund zu öffnen. Ich war aber sicher, daß es bis dahin nicht mehr allzu weit war.

Drei Tage vor meinem ‚Siebzehnten‘ stellte ich freudig erregt fest, daß das Höschen, das ich mal wieder ‚vergessen‘ hatte, fehlte. Am Morgen des übernächsten Tages fand ich es in der Wäsche wieder. Wer es dahin getan hatte, nun, darüber gab es keinen Zweifel und auch nicht darüber, wann es geschehen war. Am Abend zuvor hatte es sich jedenfalls noch nicht dort befunden.

Zwei Tage lang

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