Der Professor
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Der Professor

Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten. Ein laues Lüftchen ging im Park und wehte der jungen Frau um die nackten Beine. Die schöne Rothaarige saß mit einem Buch auf der Parkbank und war so tief in ihre Lektüre vertieft, dass sie den Parkbesucher nicht bemerkte, der sich ihr bedächtig näherte. Erst, als der Mann neben der Bank stand und der Schatten seines Körpers auf ihr Buch fiel, sah die junge Frau auf und blickte in das freundliche Gesicht eines älteren Mannes.
Professor Von |parfieber.de|
„Guten Tag … Ist neben Ihnen noch ein Platz frei?”
Die Rothaarige musterte den Mann. Er hatte graue Haare und trug einen ebenso ergrauten Vollbart. Eine Brille saß auf seiner Nase. Er trug einen Anzug, hatte seine Krawatte etwas gelockert. Für die vorherrschenden Temperaturen war er unpassend gekleidet. Der Mann wirkte sympathisch und die junge Frau sah keinen Grund, ihm den Platz neben ihr zu verwehren.

„Ja, bitte … hier ist noch frei.”

Sie nicke zur Seite und stellte ihre Handtasche neben sich auf den Boden. Sie schlug ein Bein über das andere und strich ihren Rock glatt, der oberhalb ihrer Knie endete. Sie liebte es, die warmen Sonnenstrahlen auf den nackten Beinen zu spüren. Dank langer und schöner Beine konnte sie es sich leisten, diese zu zeigen, und für einen Augenblick glaubte sie zu erkennen, wie der Blick des alten Mannes neugierig über ihr Fahrgestell wanderte. Der Mann nahm Platz und achtete darauf, ihr nicht zu nahe zu kommen. Die Rothaarige konzentrierte sich wieder auf ihr Buch, warf aber hin und wieder verstohlene Blicke auf ihren Sitznachbarn, der weitestgehend geradeaus blickte und die Aktivitäten der übrigen Parkbesucher verfolgte.

„Ist es nicht herrlich, wenn die Sonne scheint und ein laues Lüftchen weht?”, fragte er plötzlich, ohne seinen Blick auf die junge Studentin zu richten. Diese nahm den Blick von ihrem Buch und nickte eifrig. „Ja, stimmt … Ich komme gerne in den Park, um zu entspannen und die Sonne zu genießen.”

Ihre Blicke trafen sich. Er lächelte freundlich und sie erwiderte die Geste. Sie schätzte ihn auf über 60. Sicherlich war er bereits Rentner und vertrieb sich die Zeit mit langen Spaziergängen. Er wirkte gepflegt und seriös. Seine Kleidung nährte die Annahme. Der Mann sah sie lächelnd an. „Ich finde gut, dass sich junge Leute wie Sie noch die Zeit nehmen, ein gutes Buch zu genießen und nicht der allgemeinen Hektik des Alltags verfallen.”

Die Rothaarige nickte zustimmend. „Ich habe nicht immer Zeit, aber ich gönne mir hin und wieder diese Mußestunde … Besonders bei so schönem Wetter.”

„Sind Sie Studentin?”

Sie nickte eifrig. „Germanistik.”

„Klingt interessant … Ich war früher Professor für Literatur … Oh, ich habe mich gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Kaiser … Hermann Kaiser.”

„Julia.”

Sie gab ihren Namen zögerlich preis. Ihr Gesprächspartner erkannte durch das Fehlen des Nachnamens, dass sie sich einen Rest von Anonymität bewahren wollte. Sie schwiegen nebeneinandersitzend und Julia setzte die Lektüre fort. Hermann Kaiser blickte mit geschlossenen Augen in die Sonne und seufzte zufrieden. Aus seiner Jackentasche holte er ein gefaltetes Taschentuch hervor und tupfte sich die Stirn ab, auf der Schweißtropfen standen. Julia bekam die Geste mit und meinte: „Sie sollten sich nicht so hochgeschlossen in die Sonne setzen.”

Er nahm ihr schelmisches Grinsen wahr und meinte: „Wenn ich so jung und hübsch wie Sie wäre, würde ich mich auch im kurzen Rock hierhin setzen und müsste nicht schwitzen.”

Sie wirkte verlegen und heftete ihren Blick auf ihr Buch. Ein leises Danke kam über ihre Lippen.

Hermann drehte seinen Körper in ihre Richtung und betrachtete die junge Frau eingehend. Julia bemerkte es, versuchte aber, weiter in ihrem Buch zu lesen. Doch dann machte es sie nervös und sie blickte den Mann an ihrer Seite fragend an.

„Tut mir leid, dass ich Sie so unverhohlen anschaue”, entschuldigte sich der Mann im Anzug. „Aber ich kann meinen Blick nicht von ihnen nehmen.”

Julia wirkte irritiert und war zu perplex, um eine schlagfertige Antwort zu geben. „Ja … ich empfinde es als etwas unangenehm, angestarrt zu werden.”

„Das war nicht beabsichtigt. Es ist nur so … Sie sind so hübsch und wirken so freundlich … Tut mir leid.”

„Ist schon gut”, wiegelte die Rothaarige ab. „Eigentlich müsste ich mich ja über Komplimente freuen.”

„Noch dazu, wenn sie so zutreffend sind wie meines”, ergänzte Hermann.

Ein freundliches Lächeln umspielte ihre Mundwinkel. Hermann betrachtete sie eingehend und fragte dann: „Julia … Ich darf Sie doch Julia nennen?”

Ein Nicken bestätigte seine Vermutung.

„Julia … Ich möchte ehrlich zu Ihnen sein. Ich habe mich zu Ihnen gesetzt, weil Sie mir aufgefallen sind.”

Julia verlor ihr Buch aus den Augen und sah ihren Gesprächspartner ungläubig an. Dieser setzte seine Ansprache fort. „Man sieht nicht jeden Tag eine so hübsche junge Frau, und ich wollte mit Ihnen ins Gespräch kommen.”

„Warum?”, zeigte sich Julia überrascht.

„Hatte ich bereits erwähnt, wie hübsch ich Sie finde?”

„Ja, das hatten Sie … Hören Sie … Ich denke, ich werde jetzt weitergehen”, erklärte Julia, die sichtlich irritiert war.

„Nein, warten Sie bitte”, warf Hermann rasch ein. „Es tut mir leid, Sie müssen nichts befürchten.”

Ihr Blick verriet, dass sie zumindest leichte Zweifel hatte. Sie sahen einander einen Moment an, dann erklärte er: „Ich habe mich neben Sie gesetzt, weil ich mit Ihnen ins Gespräch kommen wollte … und Ihnen ein Angebot unterbreiten möchte.”

„Was für ein Angebot?”

Mit einem entwaffnenden Lächeln erwiderte Hermann: „Sie werden mich für aufdringlich halten … Ich sagte bereits, dass ich Sie für außergewöhnlich hübsch halte … Wären Sie bereit, sich von mir eingehender betrachten zu lassen?”

Julia hielt den Atem an. Sie schien kaum zu glauben, welchen Vorschlag man ihr gerade unterbreitet hatte. „Ich verstehe nicht … Was meinen Sie?”

„Das ist ganz einfach … Ich erfreue mich an Ihrem Anblick und ich würde Sie liebend gerne in aller Ruhe ansehen. Nicht hier im Park.”

„Ich fasse es nicht”, platzte es aus Julia heraus. „Dabei sehen Sie gar nicht wie ein alter Lustgreis aus.”

„Danke.”

Julia erhob sich und nahm ihre Handtasche an sich. Sie war im Begriff zu gehen und funkelte den älteren Herrn auf der Bank feindselig an. Dieser sah seine Felle davon schwimmen und sagte: „Ich biete Ihnen Geld, damit ich Sie anschauen darf.”

„Gehen Sie doch in den Puff, Sie alter Sack. Ich glaube das jetzt nicht”, entgegnete Julia genervt und machte sich auf den Weg. Erst nach knapp einhundert Metern realisierte sie, dass sie ihr Buch nicht bei sich hatte. Sie drehte sich um und blickte zur Parkbank zurück, auf der der aufdringliche Rentner immer noch saß. Sie überlegte, ob sie das Buch abschreiben sollte. Es war aus der Bücherei, und wenn sie es nicht zurückgeben würde, würde sie für den Verlust aufkommen müssen. Sie entschied, zurückzugehen und sich noch einmal in die Nähe des Rentners zu begeben. Als sie sich der Bank näherte, erkannte Julia, dass er ihr Buch in der Hand hielt. Er lächelte sie freundlich an und meinte: „Sie haben das hier vergessen.”

Sie nahm ihm das Buch aus der Hand und drehte sich ohne weitere Worte um. Sie wollte nur weg von dem Spinner und hatte den Park bald verlassen. Julia erreichte die nächste Straßenbahn und nahm sich vor, in der nächsten Viertelstunde wieder auf andere Gedanken zu kommen. Als sie die Seite mit dem Lesezeichen aufschlug, stutze sie. Jemand hatte ihr ein Pappkärtchen zwischen die Seiten gelegt. Bei näherer Betrachtung realisierte sie, dass es sich um eine Visitenkarte handelte. Diese trug den Namen des aufdringlichen Professors. Auf der Rückseite fand sie eine handschriftliche Notiz, die er offenbar in der kurzen Zeit von ihrer Flucht bis zu ihrer Rückkehr geschrieben hatte.

„Liebe Julia,

ich möchte mich nochmals in aller Form bei Ihnen entschuldigen. Ich biete Ihnen 500 Euro, wenn Sie mich in meinem Haus besuchen und mir die Erlaubnis erteilen, mich an Ihrer Schönheit zu erfreuen. Ich versichere Ihnen, dass keine sexuellen Interessen gegeben sind.”

Julia las die Nachricht ein weiteres Mal. 500 Euro? Das war viel für eine Studentin, die vorne und hinten nicht mit ihrem Geld hinkam. Aber was erwartete der alte Sack dafür von ihr? An der Schönheit erfreuen? Was meinte er damit? Sollte sie sich ausziehen und posieren oder glaubte er, sie wie eine billige Nutte für Sex bezahlen zu können? Aber warum hatte er dann geschrieben, er hätte kein sexuelles Interesse an ihr? Julia verstand es nicht und legte die Visitenkarte zurück ins Buch. Warum sie die Karte nicht sogleich weggeworfen hatte, war ihr nicht ganz klar. Als sie in ihrer kleinen Studentenwohnung ankam, zog sie sich bis auf die Unterwäsche aus und ließ sich ein entspannendes Bad ein. Sie ging die Post durch und stellte voller Schrecken fest, wie viele unbeglichene Rechnungen dabei waren. Sie würde regelmäßiger kellnern müssen oder ihre Eltern anpumpen … Oder …? Nein, daran durfte sie gar nicht erst denken. Es käme nicht infrage, dass sie sich auf das unmoralische Angebot dieses Professors einlassen würde, bei dem sie sich noch nicht einmal wusste, was genau er von ihr erwartete.

Während sie in der Badewanne lag und sich gedankenverloren über ihre flachen Brüste streichelte, wanderten ihre Gedanken zu dem Mann im Park zurück. Was für ein Mensch war er? War er verheiratet? Hatte er Kinder? Fühlte er sich einsam? Warum sprach er wildfremde Frauen an und machte ihnen Komplimente? Wenn es ihm um Sex ging, stünden ihm sicherlich andere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme zur Verfügung. Der frühere Professor war bestimmt betucht genug, um sich ein paar schöne Abende mit einer Dame vom Escortservice zu gönnen. Warum dachte sie unentwegt an den Professor? War es die unverschämte und offene Frage, ob sie sich ihm präsentieren würde, was sie reizte? Neugierig war sie ja doch irgendwie. Was konnte er von ihr erwarten? Sollte sie stumpf auf seiner Couch sitzen, während er sie betrachtete? Wollte er sich mit ihr unterhalten? Erwartete er, dass sie sich ihm in Unterwäsche präsentierte, um sich anregen zu lassen? Fragen über Fragen, und da sie als Frau naturgemäß neugierig war, ließen diese ihr keine Ruhe.

Auch nachdem sie das Badezimmer verlassen hatte und in einem Bademantel gehüllt auf ihrer Couch saß, ging ihr der Gedanke an den Professor nicht aus dem Kopf. Sie nahm ihr Buch zur Hand, aus dem die Visitenkarte fiel. Julia überlegte lange und entschied, die angegebene Nummer zu wählen. Nach dem dritten Klingeln wurde das Gespräch angenommen.

„Kaiser.”

„Herr Kaiser … Hier ist Julia … Vom Park.”

„Es freut mich, von Ihnen zu hören … Ich nehme an, Sie haben meine Nachricht erhalten.”

„Warum sind Sie bereit, mir 500 Euro zu geben? Was erwarten Sie dafür von mir?”, fragte Julia nach.

„Liebe Julia … Glauben Sie mir bitte, dass es nicht darum geht, mir eine attraktive Frau sexuell gefügig zu machen. Dafür könnte ich andere Wege finden, die auch nicht ganz so beschwerlich zu beschreiten wären, wie der steinige Weg zu ihnen.”

Julia grinste und erwiderte: „Wofür zahlen Sie mir das Geld dann?”

„Denken Sie ehrlich darüber nach, mir einen Besuch abzustatten?”, fragte der Professor reserviert.

„Ich habe mich noch nicht entschieden.”

„Dann lassen Sie mich Ihnen Folgendes versprechen … Ich werde Sie weder anfassen, noch

anderweitig zudringlich werden. Ich werde mich still und ruhig auf mein gemütliches Sofa setzen und mich an Ihrer Anwesenheit erfreuen.”

„Das ist alles?”, fragte Julia irritiert. „Und was soll ich tun?”

„Sehen Sie einfach gut und bezaubernd aus.”

„Das glaube ich nicht.”

„Dann lassen Sie es bleiben.”

Julia dachte nach. „Wo ist der Haken bei der Sache?”

„Ich würde mich freuen, wenn Sie bei Ihrem Besuch bei mir ähnlich offenherzige Kleidung tragen könnten, wie im Park … Ich mag es, wenn eine schöne Frau zeigt, was sie hat.”

„Also soll ich mich vor Ihnen ausziehen?”

„Nicht zwangsläufig … Aber vielleicht sind Sie im Besitz schöner Kleider oder Wäsche, die Sie unter Ihrer Oberbekleidung tragen?”

„Meinen Sie, ich soll in Unterwäsche vor Ihnen posieren?”

„Das könnte mir gefallen.”

Julia schwieg einen Moment. „Dürfte ich eine Freundin mitbringen. Nur zur Sicherheit.”

„Glauben Sie wirklich, ich würde Ihnen etwas antun?”, fragte der Professor in ruhigem Ton. „Wenn Sie möchten, informieren Sie eine Freundin, wohin Sie sich begeben. Ich werde kaum wagen, Ihnen etwas anzutun, wenn bekannt ist, dass Sie zu mir wollten.”

„Ich weiß nicht”, zeigte sich Julia unsicher.

„Ich würde mich freuen, wenn Sie einem alten Mann eine Freude bereiten würden. Wenn Sie kalte Füße bekommen, was ich gut verstehen könnte, lassen Sie es und wir beenden unser Gespräch.”

Julia dachte nach. „Soll ich heute noch vorbeikommen?”

„Wenn Sie möchten”, erwiderte der Mann am anderen Ende der Leitung.

„Ich glaube nicht, dass ich das jetzt sage … Passt es gegen halb acht?”

Kurz vor der verabredeten Zeit stieg Julia aus dem Bus und legte die letzte Wegstrecke zu Fuß zurück. Mit mulmigem Gefühl in der Magengegend hatte sie sich auf den Weg gemacht. Sie hätte nicht sagen können, was sie genau dazu bewegt hatte, das ungewöhnliche Angebot des Professors anzunehmen. War es Neugierde? Nervenkitzel? Julia hatte keiner guten Freundin Bescheid gesagt, was sie vorhatte. Zur Sicherheit trug sie ein Fläschchen Tränengas in ihrer Handtasche, hoffte aber, es nicht einsetzen zu müssen. Hermann Kaiser lebte in einem noblen Villenviertel. Als sie zur angegebenen Adresse kam, fand sie ein schmuckes und gepflegtes Einfamilienhaus mit schönem Vorgarten vor. Noch konnte sie einen Rückzieher machen. Nein, sie würde das jetzt durchziehen. Sollte sie kneifen, würde sie sich immer fragen, was sie verpasst hatte. Und auch die 500 Euro ließen sich als gutes Argument anführen, sich zumindest mal anzuhören, was der Professor vorzuschlagen hatte.

Hermann Kaiser öffnete seinem Gast die Haustür und bat Julia freundlich in sein Haus. Julia folgte ihm durch die Räume. Sie bewunderte die Einrichtung, die zu dem Professor zu passen schien. Teilweise alte Möbel und nostalgische Gemälde an den Wänden verliehen dem Haus eine ganz besondere Aura. Der Professor führte sie in eine Art Arbeitszimmer mit zahlreichen hohen Regalen an den Wänden. Diese waren mit zahllosen Büchern gefüllt, einige von denen wirkten alt und wertvoll.

„Haben Sie die alle gelesen?”, fragte Julia neugierig und ließ ihren Blick schweifen.

„Fast alle”, antwortete der Professor und lud Julia ein, auf einem gemütlich wirkenden Ledersessel Platz zu nehmen. Julia kam der Aufforderung nach und schlug ein Bein über das andere. Sie hatte sich für einen Rock entschieden, der ihr bis knapp über die Knie reichte. Dazu trug sie eine cremefarbene Bluse. Ihr rotes welliges Haar fiel ihr locker über die Schultern. Sie hatte sich dezent geschminkt, doch ihre Sommersprossen rund um ihre süße Stupsnase waren immer noch allgegenwärtig.

„Ich besorge uns beiden etwas zu trinken. Trinken Sie Weißwein, Julia?”

„Ja, gerne.”

Während der Hausherr sich zurückzog, hielt Julia ihre Handtasche fest umklammert, jederzeit bereit, das Tränengas zum Einsatz zu bringen. Nach kurzer Zeit kehrte Hermann mit zwei halb gefüllten Gläsern Wein zurück und reichte Julia eines davon. Hermann nahm auf dem Sofa Platz und prostete Julia zu. „Auf einen angenehmen Abend … Ich freue mich übrigens sehr, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind.”

„Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich meinen Entschluss bereuen soll.”

„Das müssen Sie sicherlich nicht”, fand der Professor und nahm erneut einen Schluck vom Wein.

„Sind Sie verheiratet?”, fragte Julia neugierig.

„Ich war es … Meine Frau ist vor zwei Jahren gestorben.”

„Das tut mir leid.”

Der Pensionär antwortete nicht darauf. „Darf ich fragen, ob Sie in festen Händen sind?”

„Ich habe keinen Freund.”

„Warum nicht …? Ein so schönes Mädchen wie Sie sollte sich doch vor Bewerbern kaum retten können”, fragte der Professor nach.

„Scheinbar ist mir noch nicht der Richtige über den Weg gelaufen”, stellte Julia fest. „Außerdem nimmt mich das Studium zeitlich in Beschlag.”

„Ich verstehe.”

„War das mit den 500 Euro ernst gemein?”

Hermann Kaiser lächelte schelmisch. „Das Geld liegt in der obersten Schublade in dieser Kommode.”

Er deutete auf ein altes Möbelstück. Julia glaubte ihm, dass sich das Geld wie beschrieben darin befand. „Ich bin mir immer noch nicht sicher, was Sie dafür von mir erwarten.”

„Sie haben sich das Geld bereits verdient, indem Sie mich besucht haben”, erwiderte der Hausherr.

„Selbst wenn Sie nicht mehr machen möchten, als von meinem Wein zu kosten und sich mit mir zu unterhalten, gilt Ihr Part der Vereinbarung als erfüllt.”

„Das ist großzügig. Danke.”

Der Mann auf dem Sofa nahm einen großen Schluck von seinem Getränk und schnalzte mit der Zunge. „Ein ausgezeichneter Tropfen, den man nur in guter Gesellschaft trinken sollte. So wie in diesem Moment.”

„Ich würde mir gerne das Geld verdienen”, erklärte Julia bestimmt.

Der Professor schenkte ihr ein zufriedenes Lächeln und meinte: „Sie müssen wissen, dass ich ganz angetan bin von Ihrem wunderschönen roten Haar.”

„Äh … Danke.”

„Es ist mir sogleich aufgefallen, als ich Sie im Park habe sitzen sehen.”

Julia strich sich mit den Fingern eine widerspenstige Strähne hinters Ohr und lächelte verlegen. Ihr Gastgeber betrachtete sie eingehend und murmelte: „Wirklich schön … Ganz wunderbar.”

„Was soll ich tun?”, fragte Julia plötzlich.

Der Professor blickte sie eingehend an und meinte: „Sie werden mich vielleicht für einen

Schwerenöter oder zumindest für einen unanständigen Zeitgenossen halten …”

„Ach was”, entgegnete Julia.

„Ich habe nicht oft so liebreizende Damen um mich, und da ich mich nicht nur an schönen Künsten, sondern auch an schönen Frauen erfreue, bin ich dankbar, dass Sie mir Gesellschaft leisten.”

Julia lächelte freundlich und wartete auf weitere Ausführungen. Hermann Kaiser seufzte und sagte: „Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich erheben und mich Sie betrachten lassen.”

„Mehr nicht?”

„Haben Sie geglaubt, ich würde Ihnen ein unmoralisches Angebot unterbreiten?”

„Ich war mir nicht sicher”, gab Julia zu. Sie stand auf und stellte ihr Glas auf einem Beistelltisch ab. Dann strich sie ihren Rock glatt und baute sich frontal vor dem Professor auf. Sie wusste nicht, wohin mit ihren Händen und legte sie unbeholfen vor ihrem Bauch ineinander. Hermann blieb auf dem Sofa sitzen und fuhr mit Blicken den schlanken Körper der Rothaarigen ab. „Sie sehen bezaubernd aus.”

Aus einer inneren Eingebung heraus drehte sich Julia um die eigene Achse. Wieder am Anfangspunkt angekommen, streckte sie die Arme aus und zuckte unbeholfen mit den Achseln. „War das OK?”

Der Professor lächelte zufrieden. „Erlauben Sie mir die Feststellung, dass Sie einen bemerkenswerten Körper haben?”

„Ja, sicher”, freute sich Julia über das Kompliment. „Möchten Sie mehr sehen?”

Ihr reifer Gastgeber räusperte sich. „Wenn Sie so nett wären?”

Julia hatte sich entschieden, etwas mehr für ihr Geld zu bieten und begann, die Knöpfe der Bluse von unten nach oben zu öffnen. Sie behielt die Bluse an und nahm den Blick des Professors auf den Bereich zwischen den Seiten des Kleidungsstücks wahr. Sie hatte sich für weiße Unterwäsche entschieden, die für eine Mischung aus Schlichtheit und reizvollem Spitzenstoff stand. Sie öffnete die Knöpfe an den Unterarmen und war sich der prüfenden Blicke ihres Beobachters bewusst. Hermann Kaiser machte keinen Hehl daraus, dass sein Interesse nicht nur ihrem roten Haar galt. Immer wieder huschte sein Blick über das Dekolleté seines Gastes. Julia fühlte sich kribbelig, bewegt und das Ganze kam ihr wie ein kleines Abenteuer vor. Sie war sich sicher, das Tränengas nicht zu benötigen, denn ihr Gastgeber wirkte nicht wie einer, der sie im nächsten Augenblick zu überwältigen drohte. Es war sogar unglaublich spannend, sich vor dem Professor langsam zu entkleiden. Sie hatte noch nie so richtig gestrippt. Natürlich schon vor einem Typen, mit dem sie hinterher in der Kiste gelandet war, aber diese Situation mutete vollkommen anders an.
„Soll ich den Rock ablegen?”

„Das würde mich freuen.”

Julia lächelte neckisch und nahm den Reißverschluss des Rocks in Angriff. Sie zog diesen langsam herunter und spürte, wie das Kleidungsstück nur noch locker um ihren Körper hing. Der Rock rutschte an ihren langen Beinen herab und landete auf dem Boden. Nur noch in ihrer weißen Unterwäsche präsentierte sie sich dem Pensionär und hielt gespannt den Atem an. Was würde er sagen? Wie würde er reagieren? Ließ er sich durch ihren Anblick anregen? Der Professor sagte zunächst nichts und ließ seinen Blick schweifen. Seine Augen waren überall und schienen jedes Detail des jungen Körpers zu mustern. Julia bewegte sich dezent auf der Stelle und trat von einem Bein auf das andere, schwang ihre Hüften hin und her und drehte sich schließlich einmal um die eigene Achse. Es fühlte sich großartig an, sich derart ungezwungen zu zeigen, und die Zurückhaltung ihres Zuschauer war angenehm und machte ihr keine Angst.

Sie blieb vor dem reifen Herrn frontal stehen und stemmte die Hände in die Hüften. „Was sagen Sie?”

Der Professor räusperte sich und meinte: „Ich kann nur wiederholen, dass Sie eine wahre Schönheit sind, Julia … Sie sehen begehrenswert aus und machen in Ihren schönen Wäschestücken eine sehr gute Figur.”

„Die sind doch eher schlicht”, wiegelte Julia ab und strich sich gedankenverloren über ihren BH. Erst kurz danach wurde ihr bewusst, dass Hermann die Geste anregend empfunden haben könnte. Der Mann auf dem Sofa schwieg und beobachtete. Julia fragte sich langsam, ob es das gewesen war oder ob er mehr von ihr erwartete. Insgeheim hatte sie sich längst entschieden, noch mehr von sich zu präsentieren. Sie hatte diese Entscheidung nicht des Geldes wegen getroffen. Auch nicht, weil sie der Meinung war, für ihre Gage mehr bieten zu müssen. Sie wollte sich zeigen, da es ihr ein unglaublich gutes Gefühl gab. Es machte Spaß, sich zu zeigen und mit ihren Reizen zu spielen. Sie nahm an, dass der Professor sich an ihrem Anblick erfreute und sich vielleicht sogar anregen ließ. Bei sich selber spürte sie ein zunehmendes Kribbeln im Körper und das wachsende Bedürfnis, die knisternde Erotik, die im Raum stand, zu befeuern.

„Haben Sie sich vorgestellt, dass ich meine Unterwäsche ablege?”

Er ließ sich mit einer Antwort Zeit. „Sie haben mir mehr gegeben, als ich zu träumen gewagt habe … Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie sich mir gegenüber so freizügig zeigen, Julia … Haben Sie keine Befürchtungen, ich könnte die Situation ausnutzen oder Sie unerlaubt bedrängen?”

Julia antwortete mit einem Schulterzucken. „Sie sind nicht der Typ, der aufdringlich wird.”

„Da haben Sie wohl recht … Aber um auf Ihre Frage zurückzukommen … Ich würde liebend gerne erfahren, wie Sie ohne Ihre reizvolle Wäsche aussehen … Lassen Sie mich aber zuvor eine Frage stellen.”

„Schießen Sie los!”

„Es ist eine indiskrete Frage.”

Julia dachte kurz nach und meinte: „Das ist OK.”

Der Professor rutschte unruhig auf seinem Platz herum und räusperte sich. Dann sah er Julia tief in die Augen und fragte: „Rasieren Sie sich im Intimbereich?”

Mit dieser Frage hatte Julia tatsächlich nicht gerechnet. „Nur teilweise.”

Der Professor nickte verstehend.

„Ich … Ich stutze meine Schamhaare und rasiere unschöne Haare. Aber ganz blank bin ich nicht”, verriet Julia mit belegter Stimme.

Ihr Gastgeber betrachtete sie eingehend und ließ eine weitere Frage folgen. „Wären Sie bitte so freundlich, mir zu zeigen, wie es unten rum bei Ihnen aussieht?”

„Möchten Sie vielleicht, dass ich mir zuvor meine Schamhaare rasiere?”, ließ Julia eine Gegenfrage los. Sie hatte spontan entschieden, diese Veränderung an sich vorzunehmen, sollte der Professor den Wunsch äußern.

„Das würde ich nie von Ihnen verlangen”, erklärte Hermann bestimmt und schüttelte leicht den Kopf.

„Was würde Ihnen denn gefallen? Mit oder ohne Haare?”

Julia spürte, dass der Professor langsam seine Souveränität zu verlieren drohte. Ganz so einfach ging der bislang gefasst wirkende Mann doch nicht mit dem Thema um, das zunehmend privater und intimer wurde. Er räusperte sich ein weiteres Mal. „Ich würde mich freuen, wenn Sie mir zeigen würden, wie Sie Ihr Schamhaar tragen.”

Julia hatte sich darauf eingestellt, zunächst ihren BH abzunehmen und Hermann ihre Brüste zu präsentieren. Sie hatte aber auch kein Problem damit, die Reihenfolge zu verändern, und aus einem unerfindlichen Grund wollte sie zeigen, was sie zu bieten hatte. Mittlerweile hatte die Erregung von ihr Besitz ergriffen und jeder weitere Schritt in das gewagte Abenteuer war geeignet, ihre Ekstase anzustacheln. Sie trat einen Schritt vor und stand etwas mehr als einen Meter von der Couch entfernt vor ihrem Gastgeber. Sie hielt gerade so viel Abstand zu Hermann, dass dieser sie mit ausgestreckten Armen nicht hätte erreichen können. Ob sie sich an einem entsprechenden Annäherungsversuch gestört hätte, hätte sie nicht sagen können. Sie legte beide Hände an ihr Höschen und streifte es langsam herab. Sie hatte kurz zuvor überlegt, ihrem Beobachter währenddessen den Hintern entgegenzustrecken, doch dann kam ihr die Geste zu sehr wie die einer Stripperin vor, sodass sie einfach frontal stehen blieb.

Ihr Höschen rutschte die Beine herab und fiel auf ihre Füße, an denen sie immer noch ihre Sandalen trug. Sie schob das Höschen mit dem Fuß zur Seite und blieb leicht breitbeinig stehen. Sie widerstand der ersten Eingebung, ihren Intimbereich mit den Händen zu verhüllen und präsentierte sich dem Mann auf dem Sofa mit ihrer ganzen Intimität. Der Professor konzentrierte seinen Blick auf Julias Unterleib und begutachtete die Ausgestaltung des einladend wirkenden Intimbereichs. Auf Julias Venushügel wuchsen zarte rote Haare, die die Form eines angedeuteten Dreiecks hatten. Nach unten hin verloren sich die Haare. Links und rechts von den Schamlippen hatte Julia die Haare abrasiert, sodass sich der Blick des Mannes ungehindert auf ihre Spalte legen konnte. Hermann ließ sich Zeit und studierte die Pracht zwischen Julias Schenkel. Dann zwang er sich, den Kopf zu heben und Julia in die Augen zu sehen. „Ich danke Ihnen für Ihre Freizügigkeit … Was Sie mir offerieren, erscheint mir ebenso perfekt wie der Rest Ihres wundervollen Körpers.”

„Übertreiben Sie mal nicht”, warf Julia ein.

Sie führte eine Hand den Bauch hinab und streichelte sich sachte mit den Fingerspitzen durch die Schamhaare. Die eigene Berührung elektrisierte sie und sie war sich sicher, dass auch ihr Gastgeber der Geste etwas Anregendes abgewinnen konnte. Sie wiederholte die Bewegung und nestelte eine Weile an ihrem Schamhaar. Dann führte sie beide Hände zur Brust und begann, über den BH zu streicheln. Sie hatte große Lust bekommen, Hermann eine aufregende Show zu bieten. Nicht zuletzt, weil sie immer geiler wurde und irgendwie auf die auf sie einprasselnden Reize reagieren musste. „Wäre es akzeptabel für Sie, wenn ich mich etwas streicheln würden?”

„Sie würden mir damit eine große Freude bereiten”, stellte der Professor fest und leckte sich schnell mit der Zunge über die Unterlippe.

Er lehnte sich tief in die Couch zurück und rutschte unruhig über die Sitzfläche. Julia fragte sich, ob der Mann vor ihr bereits erregt war und eine stattliche Lanze unter der Stoffhose zuwege gebracht hatte. Hermann war nicht der Typ, der ihre Libido ins Schwingen bringen würde, doch die Situation, sich vor ihm auszuziehen und sich sinnlich zu berühren, war geeignet, sich selber anzuheizen. Julia umspielte ihre aufgeblühten Knospen unter dem Stoff mit Daumen und Zeigefinger. Es fühlte sich gut an. Sehr gut sogar. Sie streichelte den Bauch hinab und erreichte erneut die roten Haare oberhalb ihres intimen Dreiecks. Mehrere Finger fuhren durch das krause Haar und wagten sich wenige Zentimeter weiter hinab. Als ihr Mittelfinger die gereizten Schamlippen streifte, entfleuchte ihr ein Seufzer, für den sie sich nicht schämte. Julia riskierte eine weitere Bewegung mit dem Finger über ihre Spalte und widerstand dem Drang, den Finger tief in ihr Innerstes zu schieben. Sie wollte es langsam angehen lassen und damit ihre Erregung langsam aber sicher steigern. Dass sie gleichzeitig ihrem Gastgeber eine aufregende Show bot und ihn auf die Folter spannte, nahm sie gerne in Kauf.

Die Hände wanderten zurück zum BH und streichelten über die Körbchen. Jetzt drehte sie sich um 180 Grad und streckte dem Professor ihren Hintern dezent entgegen. Sie wappnete sich für den Moment, in dem sie seine Hände auf ihren Backen spüren würde, doch der Professor hielt sich ganz wie ein Gentleman zurück und sah nur zu. Julia fasste hinter sich und öffnete den Verschluss des BH. Sie warf ihn von sich und wurde sich bewusst, dass sie sich dem fremden Mann nun in vollkommener Nacktheit präsentierte. Sie tänzelte wenige Schritte vor Hermann herum, dann drehte sie sich langsam um. Sie hielt ihre Hände schützend über ihre Brüste, und erst als sie wieder frontal vor dem Professor stand, nahm sie die Hände herab und ließ sich betrachten. Erwartungsgemäß wanderte der Blick des Professors auf die beiden hübschen Rundungen. Julia war sich bewusst, dass sie nicht besonders üppig ausgestattet war, doch sie war mit ihren Brüsten zufrieden und hatte nie das Verlangen gespürt, nachhelfen zu lassen.

Auch ihr Gastgeber schien vom Anblick ihrer Oberweite angetan zu sein. „Was habe ich nur für ein Glück, Sie gefunden zu haben?”

„Sollen wir uns nicht vielleicht duzen …? Immerhin sind wir uns bereits sehr nahe gekommen”, schlug Julia vor.

„Sie haben ja recht … Du hast ja recht”, verbesserte sich Hermann. „Du bist wunderschön und ich kann meine Begeisterung kaum in Worte fassen.”

„Was möchtest du, das ich tu?”

Der Professor antwortete nicht.

„Soll ich mich streicheln?”

„Das könnte mir gefallen.”

Julia grinste zufrieden und streichelte sich beidhändig über ihre Brüste. Eine Hand wanderte den Hals hinauf, die Finger der Hand landeten in Julias Mund. Sie leckte die Finger langsam und provokant mit der Zunge ab und wusste ganz genau, dass der Professor längst Wachs in ihren Händen war. Die andere Hand schob sich den Bauch hinab, passierte das behaarte Terrain und landete im bebenden Schoß.

Dieses Mal hielt sich Julia nicht zurück und ließ einen Finger in ihre Schamlippen gleiten. Der Erregungsblitz traf sie unvorbereitet. Sie geriet ins Schwanken, stöhnte lustvoll auf und vollzog mehrere rhythmische Fingerschübe über ihren Kitzler. Sie artikulierte ihre Lust ungehemmt und schloss die Augen, um sich voll und ganz dem himmlischen Gefühl widmen zu können. Der Höhepunkt ereilte sie unerwartet und erwischte sie auf dem falschen Fuß. Nie zuvor war sie nach nur so spärlichen Berührungen gekommen. Das ganze Drumherum musste sie so aufgeheizt haben, dass diese wenigen Streicheleinheiten genügt hatten, um ihr über die Schwelle zur Glückseligkeit zu verhelfen.

Sie stand noch immer vor dem Professor, der sie neugierig beobachtete und jede ihrer Bewegungen verfolgte. Julia öffnete die Augen und sah ihn an. Hermann blickte ihr fasziniert zwischen die Schenkel, wo Julias Hand noch immer die eigene Spalte reizte und letzte Erregungsfunken herauskitzelte. Julia zitterte am ganzen Körper und kämpfte mit den Ausläufern ihrer Lust. Nach und nach ebbte das schöne Gefühl ab. Sie zog den Finger aus ihrer Spalte und begutachtete diesen im Licht der Deckenbeleuchtung. Die Spuren ihrer Lust auf ihrer Fingerkuppe waren nicht zu übersehen. Die Feuchtigkeit in ihrem Innern log nicht und bestätigte eindrucksvoll, wie aufgeilend die Situation für sie gewesen war.

„Ich muss schon sagen, dass dies ein unglaublich faszinierender Anblick gewesen war”, stellte der Professor breit lächelnd fest. Julia war es für einen Moment peinlich, dass ihr Gastgeber ihren intimsten Augenblick hatte mitverfolgen können, doch dann konnte sie der Situation etwas unglaublich Aufregendes abgewinnen und entschied, nunmehr den Professor in den Mittelpunkt zu stellen.

„Hast du genau zugesehen?”

„Jede Sekunde.”

„Hast du den Anblick genossen?”

Hermann schwieg einen Moment und meinte dann: „Es ist lange her, dass ich etwas so Anregendes erleben durfte. Dafür danke ich dir. Und ja … Was du gemacht hast, hat mich sehr aufgewühlt.”

Julia lächelte zufrieden und trat einen Schritt nach vorne. Sie ging vor Hermann auf die Knie und legte dem Professor beide Hände auf die Oberschenkel. Hermann zuckte nervös zusammen. Offenbar hatte er nicht damit gerechnet, dass Julia ihn berühren würde. Julia nahm seine Reaktion mit dezentem Schmunzeln zur Kenntnis und schob ihre Hände langsam die Oberschenkel hinauf. Hermanns Blick wanderte zwischen seinen Beinen und Julias grinsendem Gesicht hin und her. Es konnte ihm nicht verborgen geblieben sein, dass sich Julias Finger unaufhaltsam seinem Schoß näherten.

„Was hast du vor?”

„Warte es ab.”

Hermann stöhnte auf. Julia schob die Hände unbeeindruckt vorwärts. Mit den Fingerspitzen erreichte sie die Leistengegend und hielt in ihrer Bewegung inne. Sie sah dem Professor in die Augen und setzte die Annäherung fort. Die Handflächen glitten über den Stoff der Hose und die Fingerspitzen erreichten nun den Schritt des Hausherrn. Julia hatte längst die Beule an der Vorderseite der Hose zur Kenntnis genommen und schob die Hände auf ihr Ziel zu. Hermann zuckte unruhig zusammen und drückte sich tief in die Couch. Julia spürte das harte Fleisch unter dem Stoff und streichelte sanft mit den Händen über Hermanns Erregung.

„Was tust du da?”

„Gefällt es dir nicht?”

„Doch … aber …”

„Kein aber … genieße es”, empfahl Julia und legte ihre Finger an die Gürtelschnalle. Sie öffnete den Gürtel und zog den Reißverschluss herab. Dann zog sie an Hermanns Hose, der sich nur kurze Zeit wehrte und schließlich den Hintern anhob, sodass die nackte Frau vor ihm seine Beinkleider herabstreifen konnte. Nach der Hose folgte die altmodisch wirkende Unterhose. Beide fanden sich kurz darauf auf Knöchelhöhe wieder.

Julia starrte auf den harten Schwanz, der in buschigem dunklen Schamhaar eingebettet war. Der Professor war nicht schlecht bestückt, fand sie. Julia ließ sich Zeit und begutachtete den zuckenden Stab. Ein Blick in das Gesicht des Professors ließ sie vermuten, dass ihm die Situation etwas peinlich war. Sie lächelte ihm aufmunternd zu, er erwiderte das Lächeln unbeholfen und blickte auf seinen Schoß herab, in dem sich Julias Hände seinem besten Stück näherten. Mit der linken Hand nahm sie den behaarten Hodensack in Angriff und begann, Hermanns Eier zu kraulen. Die Finger der anderen Hand legten sich um den pulsierenden Schaft und übten sachten Druck auf die Schwellkörper aus. Hermann zuckte zusammen und stöhnte auf. „Nein … Oh Gott!”

„Genieße es … Lass dich fallen”, schlug Julia vor und nahm einen leichten Wichsrhythmus auf.

Der Professor wand sich auf seinem Platz und rutschte unruhig hin und her. „Du solltest das nicht tun.”

„Ich sehe keinen Grund, es zu lassen”, antwortete Julia und erhöhte das Tempo ihrer Handarbeit. Langsam aber sicher kehrte die eigene Erregung in ihren Körper zurück. Was sie hier wagte, war bestens geeignet, sie wieder in Stimmung zu bringen. Sie bediente Hermann unbeirrt und nahm an seiner Reaktion teil. Der Professor konnte nicht länger kaschieren, dass Julias Bemühungen ihm sehr gut gefielen, und er ließ zu, dass stetige Lustlaute seiner Kehle entsprangen. Mit jedem Wichsschub wurde er geiler, und nicht nur er. Trotz ihres erlebten Glücksmoments vor wenigen Augenblicken verspürte Julia schon wieder das Bedürfnis, sich selber etwas Gutes zu tun. Sie nahm die Hand von Hermanns Hoden und schob sie zwischen die eigenen Schenkel. Dort landete der ausgestreckte Mittelfinger in ihrer nassen Spalte, wo er sogleich ein rhythmisches Spiel aufnahm.

So kamen beide in den Genuss reizvoller Handlungen und sowohl Julia als auch Hermann ließen es sich nicht nehmen, ihre Gelüste durch eindeutige Lustlaute zu bekunden.

„Ich komme gleich”, warnte Hermann sie vor. Julias Reaktion bestand aus der Erhöhung des Tempos der Eigenliebe und der Forcierung der Geschwindigkeit an dem Kolben des Professors. Dieser stöhnte lautstark vor sich hin und wurde immer unruhiger. Dann beugte sich Julia tief in Hermanns Schoß und nahm den zuckenden Prügel in den Mund.

„Oh mein Gott … Aaaaaargh!”

Sie hatte gerade ihre Zunge um die Eichel gleiten lassen, als es dem Mann auf der Couch kam. Hermann stöhnte und wand sich. Kurz darauf spürte Julia das Sperma ihren Mundraum füllen. Sie wichste unbeeindruckt weiter, da sie den Professor in seinem schönsten Moment nicht im Regen stehen lassen wollte und beförderte weitere Lustschübe aus dem harten Kolben. Gleichzeitig intensivierte sie das Fingerspiel an ihrer Möse und steuerte zielsicher auf eine weitere Erlösung an diesem Abend zu.

Hermann beruhigte sich. Er hatte sein Pulver verschossen und den geilen Augenblick hinter sich gelassen. Julia bemühte sich immer noch um sein bestes Stück und wurde es nicht leid, ihre Zunge um den klebrigen Schwanz gleiten zu lassen. Dann erreichte ihre Lust den Gipfel. Julia zog den Kopf zurück und legte beide Hände in ihren Schoß. Sie fingerte sich die Seele aus dem Leib und trieb sich zu einem unglaublich intensiven Höhepunkt an. Hinterher stützte sie sich auf Hermanns Knie ab und versuchte, wieder zu Atem zu kommen. Nach einer Weile richtete sie den Oberkörper auf und suchte Blickkontakt zu ihrem Gastgeber. Hermann wirkte verunsichert. Offenbar hatten ihn die Ereignisse des Abends stark beeindruckt. Er ließ seine bisherige Souveränität vermissen. Sie sahen einander schweigend an. Auch Julia wusste nicht, was sie sagen sollte.

„Wenn du dich frisch machen möchtest … Das Badezimmer ist nebenan”, schlug Hermann nach einer Weile vor. Julia nickte zustimmend und stand auf. Sie klaubte ihre Kleidung vom Boden auf und war dankbar, dass sie für den Moment etwas Abstand von der intimen Situation gewinnen konnte. Sie suchte das Bad auf und schloss die Tür hinter sich. Sie betrachtete sich lange im Badezimmerspiegel und fragte sich, ob das wirklich sie gewesen war, die sich zu diesem abenteuerlichen Verhalten hatte verleiten lassen. Natürlich hatte sie den ein oder anderen One-Night-Stand in ihrem Leben hinter sich gebracht, doch sie konnte sich an keine ansatzweise vergleichbare Situation erinnern wie an das, was gerade im Wohnzimmer des Professors geschehen war. Sie machte sich frisch und zog sich an. Schließlich kehrte sie mit mulmigem Gefühl ins Arbeitszimmer zurück. Der Professor war

verschwunden. Julia verließ den Raum und suchte die umliegenden Räume ab.

Hermann vernahm ihre Schritte im Flur und rief sie. „Ich bin hier … Im Wohnzimmer.”

Julia folgte seiner Stimme und fand den Hausherrn an einer Kommode stehend vor. Der Professor war ordentlich gekleidet und hielt einen Bilderrahmen in der Hand.

„Komm bitte zu mir, Julia.”

Julia begab sich zu ihm und warf einen Blick auf das Foto im Rahmen. Dieses zeigte eine lächelnde Frau mit grauen Haaren, die ungefähr in Hermanns Alter zu sein schien. „Ist das deine verstorbene Frau?”

Hermann nickte gedankenverloren „Ich war 35 Jahre mit Heidrun verheiratet.”

„Bestimmt glücklich”, nahm Julia an. Ein stummes Nicken bestätigte ihre Annahme. Als sie sah, dass Hermanns Augen feucht wurden, fühlte sie sich peinlich berührt und wusste sich nicht anders zu behelfen, als sich liebevoll an den Professor zu drücken. Hermann ließ die nette Geste über sich ergehen und lächelte unbeholfen. Dann stellte er das Bild zurück auf die Kommode. „Ich möchte dir etwas zeigen.”

Er öffnete eine Schublade und holte ein Fotoalbum hervor. Er blätterte in diesem, während Julia aufmerksame Blicke auf die Fotos warf, die allesamt aus frühen Jahren zu stammen schienen. Als Hermann das gesuchte Bild gefunden hatte, drehte er des Album in Julias Richtung, deutete auf das Foto und meinte: „Das ist ein Bild von Heidrun von vor über 40 Jahren.”
Julia staunte nicht schlecht, als sie eine bildhübsche junge Frau erblickte, die breit lächelnd in die Kamera schaute. Ihr fielen sogleich die feuerroten Haare und die unzähligen Sommersprossen im Gesicht der Frau auf. Heidrun sah auf dem Foto beinahe aus wie sie. Die Ähnlichkeit war verblüffend. Jetzt verstand sie, warum der Professor auf die junge Rothaarige im Park aufmerksam geworden war und Julias Nähe gesucht hatte.

„Sie war sehr hübsch”, stellte sie fest. „Und sie wirkt auf mich wie ein herzensguter Mensch.”

Hermann nickte zustimmend. Eine Träne trat aus dem Augenwinkel und kullerte die Wange herab. Julia nahm ihm das Album aus der Hand, legte es auf die Kommode und drückte Hermann so fest sie konnte an sich.

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