Dark Manor 37
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Dark Manor 37

Feste werden gefeiert, wie sie Fallen

von Andrew_K 2019

Ich stand mit dem blutigen Shirt vor den Füßen da und dachte, die hat sie doch nicht mehr alle. Sie muss alles selber machen? Wer hatte den hier Tagelang die Typen entsorgt? Wer hatte mehr Eingeweide und scheiße gesehen als ein normaler Chirurg in einem halben Jahr zu Gesicht bekam? Aber sie musste alles selber machen?
Ich war stinkig. Ich hatte gerade ihre Schwester auf ihr letzten Fick gegeben und wollte jetzt mit ihr ein gemütliches Ausklingen veranstalten und sie wirft mir so einen Satz an den Kopf und natürlich das blutige Shirt. Ich ging ihr langsam hinterher. Sollte sie erst einmal was herunterkommen, meine kleine wilde Furie. Ich kam nicht besonders weit, da hörte ich ein Heulen aus einem den SM-Räume. Es war der Alienraum.

„Ich sage es zum letzten Mal. Steh. Jetzt. Auf.”
Dann hörte ich ein klatschen von einer Gerte.
„Wenn du sie noch einmal schlägst, schiebe ich dir die Peitsche in den Arsch, dass sie oben wieder herauskommt”, hörte ich die Stimme von Fleur. Ich betrat den Raum.

Auf dem Boden hockte Nili in einer Pfütze aus Schleim und Wasser. Schützend und mit leuchtenden Augen kniete Fleur daneben und funkelte die erste Dame böse an.

„Was ist hier los?”
„Bleibt weg von uns, ihr seit alles Monster.”
„Ihr wolltet doch Urlaub im Monsterland.”

Das brachte sie zum Nachdenken.

„Ihr hattet nicht erwartet, dass es so wird. Ihr dachtet, da sind ein paar Spielräume die ihr von Zeit zu Zeit benutzten dürft und am Ende werdet ihr einen kleinen Ritt mit dem Meister haben und dann fahrt ihr fröhlich wieder nachhause. Falsch. Das hier ist Monsterland. Hier sind die Strafen echt und unangenehm.”
„Ihr habt Nili kaputt gemacht.”
„Wir können fast alles wieder reparieren. Nur die Seele nicht. Aber da mache ich mir bei den Mädchen der Schule auch nicht wirklich Sorgen.”
Ich warf einen Blick auf die Einstellungen des Gerätes. Das erste, was mir auffiel, war dass alle Tanks leer waren, die die Nährflüssigkeiten enthielten. Das machte mich stutzig. Ich scrollte weiter und suchte nach den Sicherheitssperren. Sie waren entfernt. Und dann sah ich die Anzeige der no-cum-control und erstarrte. 180 Minuten stand da. Pia hatte die Maschine dreimal so hoch eingestellt wie bei sich selber und hatte sie dann damit einfach alleine gelassen. Sie hatte es nicht geschafft. Das bedeutete, dass sie Nili, wenn sie nicht sehr stark war, mindestens dreifach oder vierfach in den letzte sechs Tagen gebrochen hatte. Und das aus Gedankenlosigkeit.

„Erste?”
„Ja Meister?”
„Die Ausbildung ist bis aufs weitere ausgesetzt.”
Sie sah mich fragend an.
„Ich verstehe nicht.”
Ich verdrehte die Augen.
„Meine Güte, ist das so schwer? Das Quälen ist erst einmal vorbei. Sie werden sich jetzt darum Kümmern die beiden wieder aufzupeppeln”, ich sah sie ernst an „und morgen früh werde ich mit ihnen ein ernstes Wort reden.”

Ich hob Nili hoch, die fast Leblos in meinen Armen hing. Ich trug sie in den Krankenflügel und untersuchte sie kurz eingehend und befahl dann Fleur mit Salben und einem Überwachungsarmband ebenfalls in das gleiche Bett. Der Ausflug in die Eisdiele musste bis morgen warten. Ich ging ins Labor und holte den Formwachs hervor, in dem wir die Organe drucken wollten. 50 Kilo hatten wir von dem Zeug. Es hatte eine ganz bestimmte Schmelztemperatur, die Gewebeschäden verhinderte und es war nicht im eigentlichen Sinn brennbar. Ich setzte einen Topf davon auf eine Heizplatte. Dann rief ich nach Jan.
„Mach Rom fertig. Ich brauche ein Latextischtuch, zwei der Bots, 5 Seidenschals und wenn ich dir das sage, bringst du mir dieses Wachs hier mit einer Kelle.”

Dann ging ich nach oben. Eigentlich hatte ich so einen Session die nächsten Tage mit Pia geplant, wenn wir mal wieder etwas ruhe hatten. Jetzt legte ich das Ganze nach vorne. Ich folgte Pia nach oben in die Villa und hörte das Wasser der Dusche laufen. Ich trat hinter sie und half ihr, dass teilweise angetrocknete Blut von ihrem Körper zu waschen. Das gleiche tat sie dann auch bei mir. Sie kniete sich vor mich und lutschte dann halbherzig an meiner Spitze herum meinte dann auch noch an ihr herumkauen zu müssen, nach dem Motto, wenn es denn sein muss.
Ich zog sie nach oben und setzte sie auf meinen Stab. Fick mich hauchte sie mir entgegen, als wäre ich ihr dienlicher Stecher, den sie nur mit wenigen Worten zum ficken bringen konnte. Okay, in den meisten fällen reichte das tatsächlich. Wir waren jetzt seit über einem Jahr ein Paar und wenn ich die Zeit hätte, ich würde sie jeden Tag mehrfach in den Himmel ficken. Aber gerade in diesem Moment störte mich der Satz. Aber ich hatte sie genau da, wo ich sie haben wollte.

Ich stellte die Dusche ab und trug sie runter auf die Dolcettebene, wo Jan bereits alles für mich vorbereitet hatte. Sein Bot rollte just in dem Moment aus dem Raum mit den Schals in den Händen, als ich mit Pia unten ankam. Ich verband ihr als aller erstes die Augen. Ich bracht sie zu dem Tisch, und legte sie ab. Die Bots, die neben dem niedrigen Tisch standen, waren auf manuell geschaltet, ich konnte sie über ein Touchpad lenken. Ich verband Pias Hände mit je einem Arm der Bots und ließ diese dann langsam anziehen. So hatte ich eine improvisierte Streckbank.
Pia zeigte nach wie vor dass sie extrem gelenkig war. Es spannte natürlich auch sie, aber bei ihrer Schwester waren in der Stellung bereits die Gelenke überdehnt gewesen, kurz vor dem Zerreißen. Pia hatte noch Kraftraum für ein bisschen Spiel, den ich ihr auch lies. Als Jan mit dem Wachs kam, staunte er nicht schlecht. Auch schien er bemerkt zu haben, dass die beiden Schläge, die ich Pia gegeben hatte, ein sehr deutliche Wirkung hatten. Das, was ich jetzt mit ihr vorhatte, würde sie lieben.
Ich nahm eine Kelle mit dem Wachs und ließ sie in ihren Bauchnabel laufen, der sofort überquoll und das Wachs an den Seiten herunterschickte. Sie schrie vor Überraschung und war gleichzeitig auch super Geil darauf. Auslaufen war schon gar nicht mehr der richtige Ausdruck dafür. Als das Wachs zwischen ihren brüsten nach oben lief, kam sie mit einem lauten Schrei und spritze ihren Lustsaft aus der zu einem Schlitz gepressten Möse fast bis zur Tür. Kelle für Kelle goss ich auf sie, bis ihr ganzer Körper mit einem Panzer aus Wachs bedeckt war.

Jans Bots kam wieder in den Raum.
“Chef, das Messer, das sie haben wollten.”
An statt es mir zu geben, starte der Bot nur auf die in Wachs gegossene Pia.
“Wäre ein Gipsabdruck nicht besser gewesen als Erinnerung für später?”
“Jan, danke für die Idee”, sagte ich. „Das machen wir dann, wenn mein Herz wieder eine Kugel vor sich herschiebt.”

Ich nahm ihm das Messer aus seinen Händen und wendete mich wieder zu meiner lieben eingegossenen Frau zu.

“Nun mein Herz,” begann ich, während ich um sie herum ging. “du hast drei Frauen weggeschickt, die ärztliche Hilfe benötigten. Du hast zwei Schwesternschülerinnen der Schule in einen sechstägigen Dauerorgasmus geschickt. Du hast es geschafft das ich zwei Versuchskaninchen töte, obwohl wir beide für unsere Forschung mehr als benötigt hätten und dann sagst du, dass du alles alleine machen musst. Und wäre das alles nicht genug, wirfst du mir ein blutgetränktes Shirt an den Kopf und glaubst allen ernstes, dass du mit einem halbherzigen Blowjob davon kommst.”

Ich stellte mich vor ihren Kopf und schob mein Glied vor ihren Mund, den sie bereitwillig öffnete. Dann wollen wir doch mal schauen, was meine kleine liebliches Frauchen leistet, dachte ich bei mir. Auf 2 Minuten hatte ich ihre Schwester gebracht, drei, wenn man die Aktion mit dem abgebissenen Kunstschwanz bedachte. Nili hatte dank der Einstellungen von Pia einen kleineren Durchmesser über zwei Stunden im Rachen gehabt und nur die Sauerstoffversorgung des Gerätes hatte verhindert, dass sie dabei nicht gestorben war. Apropo Nili. Ich drückte auf Aufnahme und ließ von allen Bots die kommenden Szenen für die beiden aufzeichnen.
Ich schaute auf die Uhr und dann auf Pias Unterlippe. Ich sah ihre Zunge trotz allem noch immer meinen Schwanz massieren, obwohl man langsam sah, dass es zu viel wurde.

“Ähm Chef, Pia läuft schon leicht blau an. Meinen sie nicht das vier Minuten reichen.”
Ich grinste, und nickte.
“Ja, du hast recht.”

Ich begann mit einer Gerte den Panzer aus Wachs von ihrem Körper zu schlagen. Wenn ich ihr gleich wieder Luft gab, sollte sie ohne die Begrenzung des Wachs ihre ganze Lunge füllen können. Ich machte weiter, bis ich merkte, dass sie kurz vor dem Ende stand und wie ihr Körper die Gegenwehr aufgab und alles fahren ließ. Erst da zog ich mich zurück.
Gierig sog sie sich die Lungen voll. Bis ich sie durch einen Kuss an weiterer Atmung hinderte. Dann hielt ich ihr die Klinge an die Kehle. Sie bekam große Augen. Genauso hatte Alexandra vor nicht mal einer Stunde auch ausgesehen. Aber ihr schnitt ich nicht die Kehle durch. Ich hebelte damit das Wachs von ihrem Körper, bis er frei davon war. Dann trat ich vor ihre Grotte. Ich setzte meine Eichel an und kam nicht rein.

“Martin. Das ist zu eng,” versuchte mich Pia zu überzeugen, dass es nicht gehen würde.
“Findest du?” antwortete ich und drückte mich kraftvoll nach innen. Es fühlte sie an, als wollte man ein Lexikon ficken. Angenehm war etwas anderes. Aber sie lief trotzdem wieder aus und erleichterte mir die Bewegung. Es war trotzdem eher so, dass sich mein Schwanz in sich bewegte, als ich in ihr. So würde es uns beiden keine Gewinn geben. Ich machte sie los. Sofort klammerte sie sich an mich und ich fickte sie, bis wir beide lustvoll kamen. Was für ein geiler Tagesausklang.

Am nächsten Morgen hatte ich mit der ersten Dame ein ernstes und vor allem überfälliges Gespräch. Dass sie die beiden jungen Mädchen so hart heran genommen hatte, passte mir nicht. Ich sah bei allem auch immer die Verantwortung die man trug. Grundlos jemanden zu brechen, nur um des brechen Willens sah ich nicht als erstrebenswert an. Das sagte ich nun auch der ersten Dame.
„Wie sie wünschen sagte sie nur”, aber erweckte den Eindruck, dass sie trotzdem nicht verstand.
„Wie lange haben sie für die Bruderschaft gearbeitet?”
Sie schaute mich verständnislos an.
„Wie lange haben sie dem Gor gedient?”
„Seit zehn Jahren.”
Ich schaute die Dame an. Sie war höchstens 25 oder 26. Wenn sie die Wahrheit gesagt hatte, dann war sie als Kind an den Orden gekommen.
„Reingeboren oder reinverkauft?”
Sie schaute auf den Boden. „Verkauft.”
„Wo kommen sie ursprünglich her?”
„Aus Genf.”
„Wissen sie, warum sie verkauft wurden?”
„Das hat man mir nie gesagt, aber ich wurde zum Diener des Ordens erzogen. Ich habe mich hochgearbeitet.”
„Bis zur ersten Dame, meinen Respekt dafür. Aber da wären wir wieder beim Thema. Diese Strukturen haben wir hier nicht.”
„Aber was bin ich dann noch?”
„Ein Mensch, in erster Linie. Und ich erwarte, dass sie diejenigen, die ich in ihre Obhut gebe, auch als solche behandeln. Keine Ware, nichts was man solange prügelt, bis es zerbricht. Vollkommen ohne Gedanken und Gefühl. Ich erwarte die gleiche Verantwortung, die sie für den eigenen Seelenerhalt aufwenden auch auf den Seelenerhalt derer, die ihnen anvertraut werden. Auch bei uns dienen sie. Mir genauso wie denen, mit denen sie arbeiten. Ist das für sie begreiflich?”
Ich sah ihre leeren Augen, aber dahinter sah ich auch Funken des Erkennens.
„Wie heißen sie?”
Sie zuckte zusammen.
„Ich habe es satt, sie immer mit erste Dame anzusprechen. Also raus damit, wie heißen sie.”
Sie zog ihre Augenbrauen zusammen. Ich hatte einen Verdacht, der mir jedoch nicht gefiel.
„Ausziehen.”
Wie automatisiert zog sie alle Kleider in der kühlen herbstlichen Luft aus. Sie hatte das Zeichen des Brüder auf dem Bauch und darunter einen Code. Ich nahm das Handy heraus und machte ein Foto davon und schickte ihn an Natascha mit der Bitte, ihn auszulesen. Während ich wartete ging ich um die erste Dame herum und musterte ihren Körper. Überall waren Zeichen alter Verletzungen zu sehen. Sie war nicht immer eine Dame gewesen. Sie musste ihr Leben als Sklavin angefangen haben. Sie hatte sich wohl als stark erwiesen und wahr deshalb aufgestiegen. Dann rief Natascha an.

„Von wem hast du den jetzt wieder diesen Scan?”
„Von unserer neuen Domina, warum?”
„Sie hat keinen Namen, aber sie ist in einer Datei, in der auch deine Mutter und alle Hirschbergs geführt waren, deren Codes du uns übersendet hast.”
„Gehört sie etwa auch zu meiner Familie?”
„Wenn die Familie deiner Mutter über 5000 Personen zählt, dann vielleicht. Ich vermute aber eher, dass es sich dabei über so eine Art Erpressungsgut handelt. Wir blicken da noch nicht so ganz durch. Unter den Tätern des Marktes haben wir damals auch diese Tattoos gefunden. Das einzige was ich dir sagen kann ist, der Code ist sehr klein. Sie trägt die Nummer 20. Und so wie wir das sehen können, haben die tatsächlich mit eins angefangen. Wer immer der Träger oder die Trägerin des Codes ist, sie gehört zu den ersten, die ihn erhielten.”

Ich bedankte mich bei Natascha und war so schlau wie zuvor. Ich musste eine weiter Untersuchung machen.

„Zieh dich wieder an Unna. Das wird ab sofort dein Name sein, solange du bei uns bist. Es wird die Zeit unterscheiden, wo du im Dienst bist und die, wo du frei tun und lassen kannst, was du willst.”

Nachdem sie wieder alles angezogen hatte, nahm ich sie mit ins Labor und nahm eine Probe aus ihrem Tattoo. Ich wollte wissen, wann sie es erhalten hatte. Dann entließ ich sie mit der Aufgabe sich Gedanken darüber zu machen, was sie für ein neues Tattoo Anstelle des unsäglichen alten sie dort haben wollte. Wenn sie es wüsste, solle sie sich mit mir in Verbindung setzen. Dann begab ich mich zu Nicole und den Resten von Alexandra. Zumindest erwartete ich Reste.

Als ich das Labor betrat, stand Alex mitten um Raum und sabberte aus dem Mund.
„Nicole?”
„Martin?”
„Wenn Pia sieht, das Alex steht, dann wird die die höchstpersönlich mit einem Messer in Scheiben schneiden.”
„Dann würde sie es bei sich selber machen. Ich versuche gerade, Pias Gehirnmuster auf Alex zu übertragen.”
„Und warum sabbert Pia?”
„Das macht sie nicht, aber bei den Gesichtsmuskeln habe ich noch Schwierigkeiten. Das ist vor allem nur ein Standbild.”
„Also ist Alexandra defintiv weg.”
„Ja, das Haupthirn hat durch den Blutverlust irreperable Schäden erlitten und sie ist nur noch so wie jemand nach 10 Jahren Koma. Sie müsste alles neu erlernen. Aber das wollen wir ja nicht.”
„Dann werde ich mal hingehen und mit Jan einen Rasenmähermannanzug basteln.”
„Was für ein Ding?”
„Ein Metaversumanzug. Dann kann sich der Körper bewegen wie der von Pia, ohne dass sie andauernd vor irgendwelche Schränke läuft.”

So verbrachte ich den Rest der Woche mit Jan im Labor.

Am Wochenende informierte mich Pia darüber, dass wir einen Gast hätten. Den siebziger, den ich zu 14 Tagen Wellnessurlaub eingeladen hatte. Pia hatte die Mädels zu ihm Abkommandiert. Die waren nach einer Woche Pflege durch Unna wieder halbwegs auf dem Dampfer. Auch hatten sie Unna dazu gebracht, etwas weniger erste Dame und etwas mehr sie selber zu sein, wenn das überhaupt möglich war. Wir saßen beim Abendbrot, da klingelte ein Telefon. Es waren die der Maupassants, sie lagen immer noch bei uns herum und wir hatten sie schlicht vergessen.
Pia meldete sich routiniert als Alex und klang erschreckend echt, dass Lena begann das Gesicht zu verziehen. Da ich nicht wollte, dass die Kinder das Kommende Gespräch mitbekamen, brachte ich die maulenden Kleinen aus dem Raum. Als ich wieder kam, hörte ich noch, wie meine Frau dem Anwalt erklärte, dass ihr Vater tot sei.

“Schade, wir hatten noch so viel vor. Kommst du dann nach Paris zur Verlesung des Testaments?”
“Wenn du mir dafür schon einen Termin nennen kannst?”
“Naja, du weißt, dass dein Vater und ich kein gutes Verhältnis hatten. Ich bin froh, wenn ich…”
“Wenn du uns los bist… soso.”
“Nein, so ist das natürlich nicht gemeint gewesen.”

Pia hatte den Mann voll im Griff, es war einfach genial dabei zusehen, wenn sie so richtig in Fahrt kam.

“Ich komme am Montag zum Büro in Paris.”
“Ähm…… ja…… Frau De Maupassant….. also.”
“Pierre… und ich bringe einen Bodyguard mit. Also machen sie keine dummen Sachen. Bis Montag.”

Ich schaute sie ernst an. Als wenn ich wirklich Zeit hätte, einen Ausflug zu machen. Auf der anderen Seite würden uns ein paar Tage nur für uns auch nicht schaden.

“Also Meister. Wir machen eine Reise. Es sei denn, die Stadt der Liebe trifft nicht deinen Geschmack. Dann nehme ich natürlich….”
“Nichts da. Du fährst nirgendwo mehr alleine hin. Das zieht jedes Mal riesen Ärger mit sich.”
“Das ist gemein.”
Pia schmollte
“Ich werde dann mal los und nachfragen, wer die beiden nimmt”, sagte ich und suchte nach Mia.

Im Labor fing mich Nicole ab.

„Ihr wollt weg?”
„Ja, wo ist das Problem?”
„Ich habe gerade Alex fertig mit Pia synchronisiert, sie darf jetzt die Verbindung nicht trennen.”
„Das bedeutet?”
„Das bedeutet, wenn Pia die Reichweite des Bunkers verlässt, verlieren wir Alex.”
„Ich kann Pia doch nicht wegen unserer Experimente im Bunker festketten.”
„Dann muss du irgendwie gewährleisten, dass ihre Chipsignale weiter übertragen werden.”

Toll dachte ich. Und ging weiter zu Mia, die bei Marc war. Sie schienen etwas besonderes zu planen, was es war wurde dann auch sofort mir bekannt gegeben.

„Martin?”
Immer wenn Mia etwas wollte, setzte sie diesen Hundeblick auf. Den beherrschte sie in absoluter Perfektion und zeugte von Jahre langer Übung.
„Ja Mia.”
„Ich werde doch jetzt bald achtzehn.”
„Wirst du?”

Ich musste mir immer selber sagen, dass Mia 17 war. Sie trug eine Waffe, fuhr Auto und hatte alleine und mit mir mehr erlebt als andere in ihrem Alter und trotzdem war sie immer wieder auch das kleine Mädchen, so wie jetzt.

„Ja werde ich. Ich möchte eine Party feiern.”
„okay.”
„Hier.”
„Wo hier.”
„Hier im Bunker. Mit meinen Freundinnen und Freunden.”
„Aha. Du möchtest in der Disko eine Party machen.”
„Eigentlich in den obersten 4 Ebenen.”
„Vom Bunker?”
„Nein. Villa. Speisesaal. Disco und Themenräume.”
„Von wie vielen Person reden wir hier?”
„Etwa drei bis vierhundert.”

Ich schaute sie entgeistert an.

„Wie viele Leute kennst du?”
„Dich und deine Familie sind doch schon 40. Dann etwa 150 aus der Schule. Dann noch welche aus der Polizei und das alles mit Partnern und vielleicht noch Kindern.”
„Du willst die Polizei zu unserem Bunker einladen? Da kann ich den Laden gleich zumachen.”
„Wieso?”
„Dolcett?”
„Wie sollen die das heraus bekommen? Solange du keinen deiner Fakes auf den Grill legst sondern echte Schweine ist doch alles schick.”

Sie grinste breit.

„Außerdem wird das die Generalprobe.”
„Für was?”
„Für die Hochzeit.”
„Welche Hochzeit?”
„Mit Marc. Bevor das Baby kommt wollen wir Heiraten und ich will auch den Chip und den Hirsch.”
„Wieso den Hirsch? welchen Hirsch?”
„Euer Schwarzlichttattoo. Und ich will mit Marc in Gedanken reden können. Das ist viel besser, als diese ständige telefonieren mit dem Handy.”
„Was du nicht alles willst. Wann soll das alles stattfinden?”
„Also ich werde in einem Monat 18, genau auf einem Sonntag”, grinst Mia breit.
„Wie praktisch, dann kannst du ja reinfeiern.”
„Also darf ich?”
„Okay. Weil du es bist. Dafür darfst du jetzt schon einmal üben.”
„Üben?”
„Wie das mit Kindern ist. Ein Wochenende darfst du auf unsere kleinen Aufpassen.”
„Das mache ich doch furchtbar gerne, die stehen auf ihre Tante.”

Nachdem das geklärt war, fragte ich Marc danach, wie ich mit Pia nach Paris reisen konnte ohne das die Verbindung zum Server abreißen konnte.

„Nimm den Server mit”, meinte daraufhin Mia. „Wir haben da gerade einen Verarbeitungsknoten für Marc fertig, damit er mit mir im Dorf ein Haus beziehen aber trotzdem noch hier im Bunker seinen Pflichten nachkommen kann. Und da mit der Bunkerserver auch weiterhin seine Vitalfunktionen überwachen kann. Den kannst du mitnehmen.”

Damit war das geklärt. Schade dachte ich, eigentlich wollte ich nur mit der Kreditkarte verreisen. Pia dachte wohl ebenso, als ich zwei Tage später ihren leeren Koffer ins Auto warf. Meiner wog dank dem Verarbeitungsknoten darin gute 45 Kilo und war ansonsten ebenfalls leer. In Paris mussten wir erst einmal feststellen, dass es eigentlich egal war, wo wir hinfuhren. Alexandra schien schon vorher dagewesen zu sein. Ob das auch noch der Fall sein würde, wenn wir am Montag beim Anwalt gewesen sein würden, bliebe abzuwarten.
Das Hotel mit den Arkarden davor war auf jeden Fall prachtvoll mit einem bombastischen Ausblick. Und einem Balkon, der meine Zwecke erfüllte. Ich stellte hier von Pia unbemerkt den Verarbeitungsknoten auf. So konnte man nicht nur sie mit dem Bunker verbunden werden, ich konnte auch mit nachhause Telefonieren, in Gedanken. Ich nahm noch eine Digitalkamera mit, damit ich den daheimgeblieben ein paar Fotos schicken konnte, z.B. Nicole. Sie wollte über jedes Kleid von Pia informiert werden. Ich glaube, sie hatte wirklich Sehnsucht danach, wieder vollständig zu sein.
Aber zuerst entführte mich Pia unerwarteter Weise in den Louvre. Ich dachte erst, okay. Meine Frau steht auf Kunst? Die Traube um die Mona Lisa tat ich mir nicht an. Der Trubel um das Bild ist größer als das Bild selber. Aber sie hatten auch eine Sonderaustellung mit dem Codec Madrit I und da stolperte ich quasie über eine Skizze des großen Meister, die mich förmlich elektrisierte. Es war nicht so, dass es etwas besonderes war. Es war eigentlich nur ein Blatt, dass eine Gusformanordnung für ein Bronzepferd darstellte. Aber das brachte mich auf einen ganz andere Idee und dann war da noch ein weiteres Blatt mit einem voll mit Getriebskizzen. Ich legte die Kamera auf die Vitrine und schoss von dem Blatt ein Foto. Dann rief nach Jan im Bunker.
„Boss, du hast Urlaub.”
„Klappe halten und Datei aufmachen.”
„Schön, ein Blatt von Da Vinci und jetzt?”
„Zumindest erkennst du es sofort. Wenigstens etwas”, antwortete ich lakonisch.
„Und was sollen wir jetzt damit?”
„Es löst ein Problem, was wir haben.”
„Ich wusste nicht, dass wir ein Problem haben.”
„Doch, wir müssen immer zwei Körper drucken. Einen zum Ficken und einen zum grillen. Die Skizze da unten rechts ist die Lösung für unser Problem.”
„Ich sehe nur einen Spindelantrieb.”
„Du kannst kein Latein, oder?”
„Nein, das Gekritzel ist lesbar?”
„Wenn man weiß, dass es Latein und spiegelverkehrt geschrieben wurde ja.”
„Wer mach den sowas?”
„Ein Genie, dass im 15 Jahrhundert eine Rechenmaschine konstruiert, sich Gedanken über das Fliegen macht und erfolgreich einen Taucheranzug entwickelt. Und neben allen möglichen Skizzen am Rand eines Blattes einen schmalen Linearantrieb aufzeichnet, der allerdings eine für die damaligen Materialien zu hohen Steigungswinkel hatte.”
„Und das hilft uns jetzt in wie fern?”
„Das hilft uns soweit, dass wir diesen Antrieb, wenn wir zurückkommen, in das WPC Skelett einbauen.”
„Und dann?”
„Wir bauen noch ein paar Strator-Hochtemperatur-E-Motoren dazu und keramische Kugellager und schon haben wir ein voll funktionsfähiges Skelett, was sich bewegt und wir können die Muskeln darauf kleben. Es wird so aussehen, als wenn sich der Körper wirklich bewegt. Keiner wird sehen, dass die Sehnen in den Knochen verschwinden.”
Ich spürte Pias Hand auf meiner Schulter.
„Jan? Ich muss Schluss machen. Pia ist wieder da.”
„Die soll nicht mitbekommen, dass du selbst im Urlaub a…”
Ich hatte ihn abgewürgt und strahle meine Frau an, die sich und unseren Neuzugang gefüttert sehen wollte.
Danach verbrachten wir bis zum Montag morgen ein wirklich schöne Zeit zusammen, die meiner Meinung nach erstaunlich wenige Geschäfte beinhaltete. Ich musste dringend mit meiner Frau nach Mailand fahren. Sie würde da noch mehr auf ihre Kosten kommen. Oder New York? In die Staaten wollten wir doch eh.
Am Montag morgen saßen wir dann beim Anwalt, der Pia das Testament verlass. Unter den vielen Dingen, die ihr Vater besaß vielen mir nur die 10% des Bunkers auf. Laut den Unterlagen, die ich hatte, gehörte der Bunker jedoch vollständig meinem Großvater. Da würde ich zuhause nochmal schauen müssen. Nicht das da noch mehr Überraschungen auf uns warteten. Auch war nun meine Frau um weitere 110 Millionen reicher geworden. Irgendwann werden ich sie mal anpumpen müssen.

Zurück in Belgien ging ich sofort zu Jan, der schon einen Prototyp eines Oberschenkelknochens gefertigt hatte. Auch die Wirbelsäule lag mit dem Holsystem vor uns. Dazu gab es ein Kiste mit einem riesigen Haufen Kugellager und Elektromotoren.

„Hast du schon einen im Backofen gehabt?”
„Ja, sie sind bei 400 Grad ausgefallen.”
„Das ist auch die Maximaltemperatur unserer Öfen. Da werden wir mit Wasser kühlen müssen.”

Wir machten uns daran, ein ganz neues Skelett zu bauen. Wir mussten uns beeilen. Am Wochenende hatte sich Janas Familie angekündigt und bis dahin wollte ich das meiste von dem Skelett fertig haben. Die Großen Beinmuskeln waren noch am leichtesten. Die Finger war das größte Problem. In Elle und Speiche war einfach nicht genug Platz für die Motoren.
„Wie viele von denen wissen eigentlich, wie dick diese Knochen sind”, wollte Jan wissen.
„Wie meinst du das?”
„Naja, wenn die nur alle 10 Jahre jemanden Essen, dann fällt den vielleicht nicht auf, wenn der Knochen deutlich dicker ist als normal.”

Ich schaute Jans Bot an. Dass ich da nicht selber drauf gekommen war. Die akzeptierten auch ohne Probleme Schweinefleisch. Da würde keiner nachfragen, ob die Knochen auch die richtige Dicke hatten, wenn sie das Fleisch von ihnen herunter nagten.
So ließ ich nun von Jan alle Knochen für den neuen Körper fertigen.

Ich hatte in der Woche noch eine andere Aufgabe. Ich musste den Mann treffen, der sich bis Freitag im Haus meines Opas einquartierte hatte.

Ich saß auf der Terrasse des Hauses, dass ich eigentlich als Pension nutzen wollte, aber dass noch immer voll der Erinnerungsstücke meines Großvaters war. Mir gegenüber saß zusammen mit den beiden Mädels der 74 jährige Jakob Stern, dem ich bei der Versteigerung einen Urlaub bei mir versprochen hatte. Er wollte mir ein Angebot unterbreiten, dass ich nicht ausschlagen könnte. Ich war gespannt.

„Ich würde gerne diese beiden Damen hier an meiner Seite kaufen.”

Fleur und Nili fuhren erschreckt hoch, aber ich deutete an, sie sollten sich wieder setzen.

„Wie kommen Sie auf die Idee, dass ich etwas zu verkaufen habe?”
„Alles hat seinen Preis.”
„Nein, nicht alles. Es gibt immer etwas, was unverkäuflich ist”, widersprach ich.
„Sie haben mein Angebot doch noch gar nicht gehört.”
„Das spielt keine Rolle. Ich kann ihnen nicht verkaufen, was mir nicht gehört.”
„Aber diese Mädchen sind hier als Meatgirls, das haben sie selbst mir bestätigt.”
„Ja, dem ist so. In zwei Wochen wird ihr Leben in diesem Ort ein Ende finden.”

Der Alte machte ein trauriges Gesicht.

„Ich hatte gehofft, ich könnte sie retten, wenn ich ihnen ein entsprechendes Angebot unterbreite.”

Ich schaute ihn an und ich sah in seinen Augen, dass er es mit dem Retten ernst meinte.

„Wenn ich ihnen jetzt sage, dass ich ihnen die Mädchen nicht verkaufen kann, weil sie nur sich selber gehören und ihr Abenteuerreise in zwei Wochen vorbei ist und sie danach wieder in ihr altes Leben zurückkehren werden, werden sie mir das wohl nicht glauben.”

Er sah mich an und dann die Mädchen, die nickten zaghaft. Nili sagte:
„Das stimmt. Wir sind hier im Urlaub. Wir wollten ein sexuelles Abenteuer erleben und was für eines wir bekommen haben.”
„Sie sind übrigens tatsächlich Krankenschwestern. Das ist nicht nur ein Fetisch. Und ich bin tatsächlich ein Arzt. Wenn Ihnen bei uns was passiert wäre, hätten Sie volle professionelle Hilfe bekommen.”

Herr Stern schwieg. Es dauerte etwas, bevor er wieder das Schweigen brach.

„Wussten Sie eigentlich, dass ursprünglich Männer verspeist wurden? Gefallene Männer, um es genau zu nehmen.”
„Nein, das wusste ich nicht”, sagte ich. „Ich kenne die Geschichte anders.”
„Das kann ich mir denken. Dabei ist es rein nach der Logik her vollkommen unsinnig, junge Frauen vor der Blüte ihres Lebens zu essen. Es braucht für 10 Kinder 10 Frauen, aber nur einen Mann. Frauen sind daher eigentlich zu wertvoll um sie zu opfern. Aber da kam dann die Sache mit dem Sex und das die Frauen so einfacher zu kriegen waren und so wurde aus dem Opfer und das Gedenken daran diese Perversion, die immer jüngere Frauen auf den Grill brachte.”
„Wann hat sich das Gewandelt?”
„Als dieser Maupassant in der Fremdenlegion auftauchte. Man munkelt, er sei ein direkter Nachfahre des Markise de Sade. Und selbst wenn es nicht stimmt, macht es doch einen Teil der Anziehung seiner Person aus.”
„Machte. Maupassant und seine Tochter sind tot.”
„Ach da wird einfach einer seiner Brigade nachrücken.”
„Der größte Teil der Brigade ist auch tot.”

Der Alte wirkte erleichtert. Dann wurde er wieder Ernst.

„Wissen sie eigentlich, wer ich bin?”
„Sie sagten mir ihren Namen, haben sie das vergessen?”
„Das sagt, wie ich heiße. Es sagt nicht, wer ich bin. Ich bin Direktor einer besonderen Schweizer Privatbank, eine die für eine ganz besondere Kundschaft auftritt.”
„Okay”, sagte ich. „Jetzt haben sie meine Aufmerksamkeit. Aber bevor sie weitermachen, haben ihre Schließfachschlüssel ein Peace-Zeichen?”
„Ja in der Tat.”
„Sie gehören zur Bruderschaft von Gor.”
„Nein. Ich bin einer ihrer Diener. So wie der Anwalt Pierre Roux aus Paris und der Reder Bernd Klaasen aus Hamburg. Damit wir gefügig bleiben hat die Bruderschaft Geiseln unserer Familie im Besitz. Das ist üblich. Meist die komplette Verwandtschaft einer Frau oder einer Schwiegertochter.
So kommt man in Europa am leichtesten an Sklaven. Mit Erpressung.”

Ich hatte aufmerksam den Ausführungen zugehört, aber auch Nili und Fleur waren nun nicht mehr nur nettes Beiwerk.

„Wie viele Mitglieder hat den die Bruderschaft?” wollte Fleur wissen.

Stern schaute sie an, als wäre im jetzt erst wieder bewusst, dass die Mädels da waren.

„In letzter Zeit immer weniger. Vor 4 Jahren waren es 42 Mitglieder, davon war ein Paar in Frankfurt, dass spezielle Bordells besaß, die obersten der Brüder. Dann wurde der gesamte Frankfurter Raum von einer neuen Rockerbande eingenommen. Die ließen niemanden übrig. Damals verlor die Bruderschaft auf einen Schlag 14 seiner Mitglieder und ihre Führung.”
Fleur saß da und grinste.
„Das waren dann wohl wir.”

Ich sah sie an. Natascha hatte gesagt, sie wären zweite Generation Frischlinge. Jetzt erfuhr ich, dass es nur damit zu tun hatte, ob sie vor dem Auffinden Sex hatten oder nicht. Danach schien das Leben der Schüler nur aus Orgien und Kämpfen zu bestehen. So hörte es sich gerade an, als Fleur erzählte, wie sie als Lockvogel in eine der Bordelle eingeschleust worden war.

„Deswegen habe ich mein Tattoo auch hier unten und nicht wie üblich unterm Herzen”, sagte sie und zeigte stolz ihren Venushügel. „Ich musste einen Scannercode abdecken.”
„Der unsägliche Code”, sagte Herr Stern. „Sie haben aus Menschen eine Ware gemacht. All ihrer Rechte beraubt.”
„Okay”, sagte ich. „Da waren es nur noch 28, sie haben doch bestimmt ihre Reihen wieder gefüllt.”
„Dagegen haben sich ein paar der Alten ausgesprochen, sie wurden jedoch schnell mundtot gemacht. Vor allem Marek Meyer und De Maupassant sind dabei alle Mittel recht gewesen. Sie haben ihre Kinder in den Orden geholt. Auch die Priesterin hat ihre drei Töchter eingeführt. Und der Rumäne seine Söhne. So wird die Bruderschaft mittlerweile fast komplett von diesen 4 Familien geführt, oder ich sag mal lieber wurde.”
„Und alle Bankgeschäfte der Bruderschaft laufen über ihre Bank?”, kürzte ich die Erzählung ab.
„Das ist richtig. Wir haben Welt weit Filialen und besitzen ein anerkanntes Kreditkartensystem ohne Limit.”
„Sie müssen ein sehr geschickter Mann sein, dass sie es die ganze Zeit vor dem Gesetz verborgen halten könnten.”
„Das ist der Vorteil der Bahamas und der Schweiz, Bankgeheimnis.”
„Jakob? Ich darf sie doch Jakob nennen. Ich möchte auch zu ihrer Bank wechseln, bzw. Ich möchte, dass sie mir helfen, ihre anderen Kunden los zu werden und dafür dann exklusive meine Geschäfte unterstützen.”
„Und in welchen Abgrund muss ich dafür steigen?”
„Organhandel.”
„Du zerlegst Menschen. Dein Großvater hat sie wenigsten nur dann essen lassen, wenn sie wirklich wollten.”
„Das passiert heute nicht mehr. Heutzutage ist alles nur noch Schein.”
„Es gibt Gerüchte, dass du deine erste Frau in einen Ofen gesteckt hast.”
„Das ist richtig.”
„Es gibt Gerüchte, dass du der Legion erlaubt hast, ein Meatgirl zu schlachten.”
„Ohja”, sagte Fleur nun mit glänzenden Augen, „das Stimmt auch.”
„Du hast noch nicht genug, oder?”, fragte ich sie. „Ich sag meiner Frau, dass du noch nicht genug hast.”
„Bitte Meister. Nicht deiner Frau, die ist gemein.”
Ich grinste. „Sie ist nichts gegen mich. Leider schließt sie von sich auf andere, was die Bereitschaft für langes Leiden betrifft.”
„Ohja”, sagte Nili kummervoll.
„Aber wie kannst du dann behaupten, dass du sie nicht isst?”
„Weil ich es wie mein Großvater mache. Ich serviere ausschließlich Schweinefleisch. Nur dass ich aus dem Fleisch einen weiblichen Körper baue, den man anfassen, ausstellen und sogar ficken kann. Und wenn besondere Kunden es wünschen, darf er sie lebendig in Scheiben schneiden.”
Jakob sah mich an, als würde er es mir nicht glauben.
„Kein Mensch wird hier mehr angeboten?”
„Nicht zum Essen. Wenn Menschen zu uns kommen, die uns schaden wollen oder die es unbedingt wollen, dann verlassen sie den Bunker nur noch in Stücken. Aber alle anderen bleiben am Leben.”
„Schade, dass sie ihren Großvater nicht schon zu seinen Lebzeiten unterstützt haben.”
„Ich hätte es wohl nicht getan. Sein Ende kam für mich genau zur richtigen Zeit, in der meine eigene Verzweiflung am größten war.”
„Bereust du es?”
Ich musste über die Frage nachdenken. Wenn ich heute nicht hier wäre, wäre Jaqueline inzwischen Gerichtlich Tod. Nicole wäre nach wie vor nicht vom Hals ab gelähmt. Pia wäre tot und läge als Skelett im Bunker, mit dem kleinen Skelett von Lena unter ihren Rippenbögen. Mia hätte ihr Ende in einer Küche in München gefunden. Meine Schwestern würden immer noch von meinem Vater gequält. Marc, Jan, Alex und die Japaner wären in einem Hospitz in der Nähe von Bielefeld gestorben. Die fünf Mädchen hätten ihr Ende mit dem Kopf in einer Platte gefunden und meine Mutter wäre Futter für Kampfhunde geworden. Das alles wäre passiert, wenn ich heute noch immer in meiner Wohnung in der Eifel sitzen würde, die nun weiter weg schien als der Mond.
„Ich bereue es nicht. Dafür habe ich zu viele gerettet, die mir heute etwas bedeuten. Zum Beispiel Mia.”
„Welche Mia”, wollte Fleur wissen.
„Die Schwester meiner Frau. Die ist doch auch auf eurer Schule gewesen.”
„Mia Winterberg ist hier?”, fragte jetzt auch Nili ganz perplex.
„Ihr beiden seit jetzt wie lange hier? Drei Wochen? Und ihr wollt mir sagen, dass ihr in der ganzen Zeit Mia nicht über den Weg gelaufen seit? Die wohnt doch quasi im Bunker.”
Die beiden schüttelten den Kopf und schauten dann den Alten an. Der verstand, was die beiden wollten.
„Los zischt ab, sucht eure Freundin. Es war schön, dass ihr euch um mich gekümmert habt. Ich werde mich auf jeden Fall erkenntlich zeigen.”
Und schon waren die beiden auf dem Weg zum Bunker.
„Also keine echten Meatgirls?”
„Nein. Und das ganz ohne dass ich wusste, dass schon mein Großvater es so gehalten hat. Jetzt muss ich nur noch wissen, von was das Knochenlager ist.”
„Gesammelt aus aller Welt. Damit es sich verändert und der Schein gewahrt wird. Ich habe ihm auch schon Knochen geschickt”, grinste Jakob.

Wieder kam es zu einer Pause.

„Du sagtest eben, dass die Bruderschaft ihre Diener dazu zwingen würde, für sie zu dienen, in dem sie einen Teil ihre Familie versklavt. War das bei dir auch so?”
Jakob machte ein trauriges Gesicht.
„Manchmal reicht ihnen die halbe Familie nicht.”
Ich ließ ihm Zeit. Bis er sich in seiner Trauer gefangen hatte.
„Meine Familie war die erste, die von dem Code betroffen war. Ich selber habe so einen Unsäglichen Code an meinem Körper, er trägt die Nummer 1. Das letzte Mal, dass ich jemanden meiner Verwandten gesehen habe ist um die 20 Jahre her.”
„Wieviele Verwandte hatten sie?”
„Ich hatte noch zwei Schwestern, mit Ehemännern und Kindern die selber wieder Kinder hatten. Insgesammt 35 dürften wir mal gewesen sein. Das Leben für den Orden macht einsam.”
„Aber manchmal bringt einem das Leben Dinge zurück, die man verloren glaubte. Ich muss mal grade telefonieren.”
Ich wählte mit den Handy die Nummer vom Bunker. Ich ließ mir Unna ans Telefon holen. Ich sagte ihr, sie solle sich normale Straßensachen leihen und zur Pension kommen. Als sie auf der Terrasse auftauchte war die Familienähnlichkeit unübersehbar. Das sah auch Jacob, der sich die Hände vor den Mund hielt und Tränen schossen in seine Augen. Ich ließ sie alleine.

Auf dem Weg nachhause rief ich Natascha an.
„Ich habe das Geheimnis der 5000 Codes ohne Namen gelüftet. Sie gehören zu den Familien der Diener der Bruderschaft. Und die Diener selber haben auch Nummern. Ich habe gerade Nummer 0001 zu Gast und habe ihn mit der unserer Nummer 0025 zusammengeführt. Das mit den Nummer begann vor 20 Jahren. Jetzt müssen wir nurnoch herausbekommen, welche Nummern der Anwalt und der Reeder haben und dann bekommen wir bestimmt wieder ein Puzzelteil gelöst. Alles zwischen 1 und 25 gehört damit zu einem Banker der Organisation in der Schweiz.”
Natascha war echt beeindruckt.
„Langsam wirst du echt nützlich.”
Ich nahm das mal als Kompliment aus ihrem Mund. Wenn sie wüsste, dass ich übermorgen eine sechszehnjährige bei einem Dolcett anbieten würde, die ich ihr anschließend senden würde, würde sie mir bestimmt wieder den Hals umdrehen.

Noch rechtzeitig zum Donnerstag Abend wurde der neue Fakekörper fertig. Ich schaffte es gerade noch so zum Abendessen und dazu, meine Kleinen ins Bett zu bringen. Dann kam ich ins Schlafzimmer, wo Pia schon auf mich wartete.

“Pia, ich bin müde”
“Und ich brauch deinen Stab”
“Ich bin wirklich müde und…..”, sagte ich, aber weiter kam ich nicht, da hatte ich sie schon in meinen Armen und wurde von ihr mit leidenschaftlichen Küssen überzeugt, dass man für das folgende nie zu müde sein könnte. Ich warf sie von mir und schälte mich aufregend langsam aus meinen Kleidern.

Pia lag vor mir und ich sah die Zeichen. Wie ein Aphrositikum erfüllte ihr Dugt den Raum und vernebelte meine Sinne. Ich beugte mich nach vorne und nahm ihren wohligen Geruch auf, während ich über sie kam. Ich wartete nicht und drang ein. Sie hätte gekeucht, wenn nicht mein Mund ihre Lippen versiegelt hätte. So fing ich ihre Zunge mit meiner ein und hielt sie in mit meinen Zähnen in meinem Mund gefangen. Sanft, nicht zu feste.
Ich nahm ihre Hände und hielt sie über ihrem Kopf und küsste sie weiter. Tief nahm ich sie und heftig. Als ich sie zu Atem ließ, keuchte sie mich an, ich solle sie ficken. Und ich tat es. Sie schrie härter und ich stemmte mich ihr entgegen. Sie schrie immer noch härter und ich zog sie nach oben und fickte von unten in sie hinein. Sie drückte sich ins Hohlkreuz und ich strich mit meinen Händen über ihren Bauch und ihre Brüste, während sie sich mit den Händen auf meinen Knien abstütze und so mir den Platz bot, sie noch heftiger zu nehmen.
Ich richtete mich auf den Knien im Bett auf und sie schlang ihre Beine um meine Hüften, wild schreiend in ihrer Lust und auch ich war zum ersten mal nicht mehr leise, gefangen von a****lischer Lust knurrte ich fast, als ich es ihr gab. Und als ich ihn spürte, ihren und meinen Höhepunkt, wie die Welle sich mit unnachgiebiger Macht auf und zubewegte, grub ich meine Zähne in ihre Schulter und sie Schrie in einer Mischung aus Schmerz und Lust.

Nachdem wir uns beide etwas beruhigt hatten und uns mit den Laken bedeckt hatten, tauchte das ängstliche Gesicht von Jannet in der Tür auf.
„Ist alles in Ordnung?”
„Ja Schatz”, sagte Pia. „Es war nur grade etwas heftiger als sonst. Aber du musst keine Angst haben. Das ist schon so okay.”
„Wirklich Schatz, es ist alles richtig so.”
Jannet ließ sich beruhigen, auch weil sie sich zwischen uns beide grub und sich von uns in den Arm nehmen ließ. So schliefen wir gemeinsam ein.

Am nächsten Morgen beim Frühstückstisch tauchte Jana wieder auf, bzw. sie platzte Regelrecht in unser Frühstück.
“Bin da.”
Mir fiel vor Schreck das Messer aus der Hand, was bei Jannet und Pia für einen Lachflash sorgte. Jana setzte sich zu uns und grinste wie ein Honigkuchenpferd.
“War es schön?” fragte Pia und ich wusste, warum sie so strahlte.
“Ja, auch das mit dem Häutchen hat gar nicht so weh getan”, sagte sie einfach so und Jannet bekam große Augen und noch spitzere Ohren, um dann mit einer Mine absoluter Unschuld folgende Frage von sich zu geben.
“Pia. Von welchem Häutchen redet ihr…. Und warum werdet ihr beide rot?”
“Jannet mein Schatz. Da reden wir später mal drüber”, sagte Pia und führte Jana aus dem Zimmer und ließ mich mit meiner Tochter alleine.
„Was ist das denn nun für ein Häutchen … Und warum wirst du jetzt auch rot?”
Sie brachte mich wirklich in Erklärungsnot. Wie sollte ich einem 9 Jahre alten Mädchen erklären, was Sex ist. Okay, sie dürfte schon wissen, was man dabei tat. Mehr oder weniger. Aber es ihr zu erklären, das war etwas vollkommen anderes. Ich wünschte mir Pia zurück. Ich fühlte mich so hilflos wie selten in meinem Leben.
„Weißt du Schatz. Es gibt gewisse Themen, die sollten nur von einer Frau zu einer anderen Frau erklärt werden.”
„Aber ich bin keine Frau, ich bin ein Mädchen.”
„Äh ja. Und genau das ist der Punkt. Bevor du nicht die Anzeichen der Fraulichkeit an dir siehst, ist das Thema zu früh für dich.”
Gerettet dachte ich. Ich hatte mich zu früh gefreut.
„Du meinst, dass da unten die ersten Haare wachsen, die habe ich auch schon, willst du mal sehen?”
Dünnes Eis, sehr dünnes Eis. Ich hörte ein Lachen in meinem Geist. Nicole amüsierte sich prächtig.
„Na großer Mann? Warum schwitzt du so? Hörte ich die Stimme in meinem Geist.”
„Du hast gut reden”, dachte ich.
„Jannet, wenn du da unten ein paar mehr Haare hast, dann wird dir Pia sicher alles erklären. Sie kann das viel besser als ich, weil sie selber diese Zeit durchgemacht hat. Ich bin ein Mann, bei mir hat das andere Auswirkungen. Aber noch hast du Zeit.”
Ich brauche eine Exitstrategie.
„Tante Maria hat Pumukeleis gemacht. Hast du Lust auf eine Portion.”
„Oh ja. Pumukeleis. Das möchte ich, danke Papa.”
Gott sei dank. Das Thema war vom Tisch.

Etwas später kam Pia wieder nach oben und sagte mir, das Jana mit dem Bot am üben war. Sie hatte wirklich nicht viel Zeit damit. Mit Alice hatte ich eine Woche geübt. Bis die ersten Gäste kamen, trainierte Jan mit ihr alle Übungen und möglichen Stellungen durch. Es war wichtig, dass sie nie versuchen durfte, auch nur ansatzweise aufzustehen. Sie würde es können, ihr Bot würde sofort auf die Nase fallen. Das sähe immer merkwürdig aus, eine liegender laufender Bot auf dem Boden.
In der Zwischenzeit zogen wir uns an. Während ich nach Schwarzer Jeans und weißem Hemd bereits fertig war, hatte sie sich offene Netzstrümpfe herausgesucht. Das Kleid hatte ein eingearbeitetes Korsett, das aber noch nicht störte. Ihre Brüste wurden sehr vorteilhaft nach oben gedrückt und sahen noch praller aus, als sie sowieso schon waren. Ein schwarzer Bolero und das lange schwarze Gothikkleid mit weißem Unterrock bildeten den Abschluß. Dazu trug sie Heels mit acht Zentimeter Keilabsatz.
Ich musste mir den Gedanken, sie sofort wieder aus dem Kleid zu holen und auf der Stelle zu ficken aus den Gedanken schütteln. Bald würden schließlich die Gäste kommen. Auf dem Weg zum Tor redete ich mit Jan.
„Wie schlägt sich Jana?”
„Sie hat Angst. Ich habe einen Finger in die Scheide gelegt und sie ist panisch zurückgewichen. Sie wird es nicht schaffen. Sie wird versuchen reflexartig aufzuspringen, wenn es zu viel wird.”
Ich seufzte.
Ich sagte Pia: „Jana schafft es nicht,” und sie nickte.
Dann standen wir in der Tür und sahen zu, wie ein Reisebus mit der Familie von Jana zu unserem Bunker die Einfahrt hochgefahren kam. Zweiundsechszig Frauen und Männer, wobei die Männer leicht in der Überzahl waren, entstiegen diesem Bus. Zuerst trat der alte Herr zu uns und erklärte sofort, wer hier im Haus das sagen habe. Nämlich Pia. Dann gingen wir etwas zur Seite und er setze eine ernste Mine auf.
„Haben sie schon gehört? Da gibt es jemanden, der Jagd auf Köche macht.”
„Wirklich? Bisher war noch niemand hier”, log ich und schien das auch gut zu machen. „Wer ist den Verschwunden?”
„Eigentlich ist es auch nicht so wichtig”, sagte der Alte. „Die beiden waren Diletanten. Dieser Typ in Bayern, da war ich einmal. Der hatte die Angewohnheit, alles in unsäglichen Fertigsoßen zu ertränken. Hat einen Autounfall erlitten. Und der andere, der hat die Frauen immer vorher tagelang gequält. Wie ist es Jana ergangen? Wie war ihr erstes Mal?”
„Sie hatte ein sehr schönes erstes Mal und hat danach aus ganzer Seele gestrahlt. Aber heute hat sie Angst, vor dem was kommt. Ich musste ihr eine Beruhigungsspritze geben. Leider hat sie auch versucht, zu fliehen, weshalb wir ihr die Achillissehnen durch trennen mussten.”
Pia pfiff in diesem Moment und alle Augen waren auf sie gerichtet. Sie erklärte den versammelten Gästen, dass es kein Zerstörungsgangbang mit Jana geben würde. Und nach einigen Murren wurde es auch akzeptiert. Ein junger Mann kam zu uns und wollte wissen, warum sie Jana jetzt nicht fickend den Rest geben durften, das sei doch schließlich alte Tradition? Daraufhin musterte ich ihn ernst.
„Vielleicht wissen sie es nicht junger Herr. Ursprünglich wurden bei dieser Tradition junge Männer geopfert. Frauen sind eigentlich zu wertvoll, um sie für so etwas zu opfern.”
Der Junge schaute seinen Opa an und der nickte.
„Wenn sie also darauf bestehen, dass ich die alten Traditionen wirklich respektiere, dann möchten sie sicher ihren Platz einnehmen.”
Er war schneller weg als man in Lachen ausbrechen konnte. Der zweite Mann bei dem Alten stellte sich als Janas Vater heraus. Vor diesem Mann hatte ich keine Achtung. Das er einfach so seine Tochter aufgegeben und her gegeben hatte, war für mich absolut unverständlich. Aber ich würde sie beschützen. Sie hatte etwas besseres Verdient als diese Familie.
Es wurde Zeit dafür, Jana vorzubereiten. Der Vater sollte das Recht haben, Jana ein letztes Mal zu ficken, was er jedoch ablehnte. Stattdessen wollte er den Saustecher bedienen und blieb dabei, bis das der Spieß komplett durch den Körper getrieben war. Dann führte ich ihn nach oben, wo er der hungrigen Meute erklärte, dass Jana fertig auf dem Spieß war.
Ich eröffnete die Party und schenkte die ersten Getränke aus. Wie es scheinbar bei einem Dolcett üblich schien, zogen sich die ersten Gäste aus und fingen an, sich dem gegenseitigen Liebesspiel hinzugeben. Als Pia mit Jan und dem Fakekörper in die Disko kam und ihn in den Grill einspannte, unterbrachen nur wenige ihr Spiel in den Separes. Pia verzog sich hinter die Theke und bediente dort den Zapfhahn.
Es gab natürlich auch welche, die wollten andere Teile des Bunkers testen. Der Alte schien etwas von den Attraktionen des Bunkers erzählt zu haben. So befand sich bald eine Anzahl von Gästen in den Club X Räumen und behandelten ihre mitgebrachten Frauen mit den Attraktionen der Räume. Im Alienraum dagegen verirrte sich der junge Mann. Die Maschine funktionierte auch bei Männern., nur dass dann die Melkfunktion nicht nur auf die Nippel beschränkt war. Er war sehr prahlerisch, als er auf dem blauen Punkt stand. Als aber die Maschine sich ihn schnappte und das Alien auf der Leinwand im andeutete, worauf das hinauslief, wollte er schreien. Nur war der Dildo für den Rachen schneller. Das Mädchen, was mit ihm in dem Raum war und mich um Hilfe bat, sah wie die jüngere Schwester von Jana aus.
„Wird ihn die Maschine töten?”
„Nein, soll ich ihn befreien?”
Sie sah zu ihren Bruder, denn das musste er offensichtlich sein und begann böse zu grinsen.
„Nein. Er wollte die Wahl manipulieren und mich da draußen auf dem Spieß sehen. Opa hat das entdeckt und wollte ihn erst nicht mitnehmen. Eigentlich wollte er, dass ich jetzt da hänge, hilflos und er wollte mich nehmen. Es geschieht ihm ganz recht.”
Dann machte sie ein trauriges Gesicht und ich sah eine Träne.
„Ich bin jetzt die einzige Tochter der Familie. Ich habe jetzt niemanden mehr zum Reden. Am liebsten würde ich mich auch anbieten. Dann müsste ich nicht sehen, wie die gleich meine Schwester auffressen.”
„Ich würde dich nicht sofort annehmen. Aber ich kann dir anbieten, den gleichen Weg wie Jana zu gehen. Dann siehst du sie vielleicht früher wieder, als du denkst.”
Sie sah mich merkwürdig von der Seite an.
„Der Weg bedeutet, dass es keinen Schritt mehr zurück gibt.”
„Entweder so oder ich sehe die nächsten Jahre zu, wie alle 10 Jahre eine von uns gegrillt wird, Meiner Mutter hat es das Herz gebrochen. Meiner Tante auch, die hat sich in der Küche in der Kühlkammer erhängt. Ich möchte nicht, dass irgendwann vielleicht meine Tochter auf so einer Liste steht.”
Ich schaute sie von der Seite an. Das Mädchen war 14 oder 15 und hatte diese Gedanken.
„Wie gesagt, ich kann dir die Möglichkeit bieten, den Weg deiner Schwester zu gehen, dann wäre dein Leid zu ende. Allerdings würdest du deine Familie nie wieder sehen. Wahrscheinlich würden sie dich Essen wollen, wenn du dich hier hingibst.”
„Aber der Schrecken wäre vorbei.”
„Dann rede mit deinem Großvater. Nur mit seiner Erlaubnis nehme ich dich auf.”

Zehn Minuten später stand ich wieder mit dem Großvater zusammen, der ein trauriges Gesicht machte.
„Lisa möchte sich nun auch hingeben, weil sie ihre Schwester mit soviel Liebe zubereitet haben.”
„Okay.”
„Ich bin mir nicht sicher, ob ich das erlauben soll.”
„Es ist ihre Entscheidung. Wir werden sie nach den gleichen Regeln behandeln wie ihre Schwester. Sie kann direkt hierbleiben.”
„Ihre Mutter wird sehr traurig sein. Sie war so Stolz auf ihre Mädchen.”
„Kann sie auch, sie haben sich Mutig ihrem Ende gestellt. Das kann trotz allem nicht jede von sich behaupten.”
„Kann sie als Jungfrau sterben? Ich möchte ihr nicht zumuten, den gleichen Weg wie Jana gehen zu müssen.”
Ich sah ihn an.
„Ich habe ihre Mädchen von ihrem Glied sprechen hören. Sie scheinen da mächtig zu sein. Ich möchte nicht, dass Lisas letzte Gedanken von Schmerz erfüllt sind.”
Ich schaute zu dem aufgeschnittenen und gespießten Körper von Jana und dachte, was er wohl glaubt wie schmerzhaft das wohl für Jana gewesen wäre, wenn sie echt gewesen wäre.
„Okay, ich verspreche, ich werde Lisa betäuben, bevor ich sie dem hier zuführe. In einem Monat wäre dann ihr Tag.”
„Ich komme dann nur mit den Ältesten, wenn ich dann noch lebe.”

So war es beschlossen das auch Lisa bei uns bleiben und in einem Monat den ältesten der Familie angeboten wurde. Wenn sie zum Essen kämen, wäre sie bereits verarbeitet und servierfertig. Und sie selber mit der Schwester auf dem Weg in ein neues Leben.
Nach zwei Stunden befreiten wir ihren Bruder, der die Lektion in Demut gelernt hatte. Und als er hörte, dass er seine Schwester in dem Moment das letzte mal zu Gesicht bekommen würde, war er tatsächlich geknickt. Ich begleitete ihn zum Essen und beauftragte einen unserer Männer damit, Lisa zu einen der Zellen zu bringen, wo sie den Rest des Abends bleiben sollte.

Es dauerte nur knapp eine Stunde, da war von dem Körper nur noch das neue Endoskelett zu sehen. Ich achtete genau darauf, dass keiner zuviel abschnitt. Das es so viele Esser waren, war auch kaum noch etwas an den Knochen über und selbst die Füllung wurde verspeist. Gesättigt verzogen sich die Gäste zum Bus und der Alte Mann bedankte sich nochmals für die Gastfreundschaft und bestätigte zum Schluss noch die Geldanweisung für Lisas Zubereitung. Weiter 200.000 zu den 500.000, die sie schon für Jana bezahlt hatten. Es war natürlich weniger als normal, weil sie ja ihr Fleisch selber mitgebracht hatten.

Wir standen am Tor, als die Familie uns verließ. Sie war noch nicht ganz weg, da stand auch schon Jana bei uns, mit Tränen in den Augen. Pia nahm sie in die Arme und drückte sie feste.
„Jetzt bin ich ganz alleine”, sagte sie. „Ich habe alle verloren. Was mache ich den jetzt?”
„Was würdest du davon halten, wenn du auf deine kleine Schwester aufpasst und ihr erklärst, was auf sie zukommen wird.”
„Lisa?”
„Ja, sie war so traurig, dass sie dich verloren hat, dass sie sich selber angeboten hat und dein Großvater hat das erlaubt. Das heißt aber auch, dass du uns nicht alleine nächste Woche verlässt. Und nun sieh zu, dass du zu deiner Schwester kommst, sie ist unten in der Zelle.”
Jana stob davon und Pia sah mich an.
„Noch einen Dolcett? Noch einen Monat auf so ein junges Ding aufpassen?”
„Nein, sie wird als Jungfrau serviert, schon verarbeitet. Dafür muss sie nicht im Bunker bleiben und kann in einer Woche gehen.”
„Warum erst in einer Woche?”
„Weil dann Mia hier ihren 18 feiern will, hat sie dir nichts gesagt? Sie will alle ihre Freunde einladen.”
„Aha. Und wie viele sind das?”
„Sie sagte etwas von 3 bis 4 …”
„Das geht ja noch.”
„…Hundert.”
Pia sah mich an.
„Ich kann nichts dafür, sie hat den Blick benutzt. Der wo ich bei euch beiden immer schwach werde.”
Pia musste da doch lachen und dann setzte sie ihn selber auf: „Dann habe ich jetzt aber auch etwas verdient.”
Ich griff ihr unter den Rock und fand bereits erste feuchte Spuren. Wir kamen nicht mehr weit in den Bunker und ich nahm sie im Erdgeschoss auf der dort stehenden Tafel.

Da wir beschlossen hatten, dass wenn Mia schon den ganzen Bunker in Beschlag nehmen wollte, sie auch die Vorbereitungen zu treffen habe, hatten Pia und ich mehr oder weniger frei. Jakob Stern und Unna waren am Montag zusammen abgereist, obwohl wir Unna fast dazu zwingen mussten. Fleur und Nili waren fest in Mia´s Vorbereitungen integriert und mussten auch nicht mehr bespaßt werden. Selbst die beiden kleinen des Dolcett waren von Mia in ein Beschäftigungsverhältnis gezwungen worden und mussten in allen möglichen Räumen Girlanden aufhängen.
Endlich konnte ich mich in Ruhe um Pia und meine Kinder kümmern. Ich genoss die Zeit. Es war eine Freude den Kindern beim gemeinsamen Spiel zuzuschauen. Man konnte fast vergessen, was wir hier eigentlich für einen Ort geschaffen hatten. Bis Pia durch Zufall auf die Kiste mit dem Testament stieß. Das hatte ich schon fast vergessen. Ich war unschlüssig, was ich damit machen sollte und Pia nahm es in die Hand.
„Martin. Je mehr Geld wir auf diese Art bekommen, um so weniger Menschen müssen wir für den Grill opfern.”
„Wie opfern doch niemanden. Keiner hat den Fake bemerkt.”
„Trotzdem möchte ich nicht, dass wir hier wöchentlich Menschen zum Schein schlachten, dass werden die Kinder irgendwann mitbekommen. Je mehr wir das strecken, um so besser. Wir brauchen das Geld.”

Pia hatte recht. Es war besser so an die Mittel für die Forschung zu kommen als immer mehr Menschen zu schlachten. Es war mir jedes mal zu wider, mich mit diesen Menschen auseinander zu setzen, die wissentlich ihre Töchter oder wildfremde Frauen auf einem Grill wähnten und sie vorher auch noch sexuell zu erniedrigen. Manche würde wahrscheinlich wie Pia vor Erregung platzen und sich willig dem hingeben. Trotzdem war ich von diesem Teil einfach nicht angetan. Ich willigte ein, dass wir in die Schweiz fuhren und uns um diese Finanzen kümmerten.

Auf dem Weg in die Schweiz holte Pia die Dinge aus dem Kästchen hervor und machte Scherze über meine jugendlich Naive Art. Ich musste ihr zustimmen. Ich war jung und naive zu der Zeit. Ich sagte ihr, dass ich viel dafür tun würde, wenn es so geblieben wäre. Sie nahm auch das Testament zur Hand und lass es. An einer Stelle hielt sie inne.
„Wer soll dieses Fickmäuschen sein?”
Ich schaute sie länger an, bis es ihr klar wurde.
„Wie, Ich?”
„Ich weiß eigentlich nicht genau, was sich mein Großvater dabei gedacht hat.”
„Ich bin also für ihn eine billige Schlampe gewesen, die er dir zum Ficken hinterlassen hat und die er vorher von seinen Gästen hat durchnudeln lassen. Für alles zu haben. Eine Sklavin für deine Gelüste?”
Ich merkte, dass sie sauer war.
„Mein Opa hat sich dahingehend gewaltig geirrt. Ich habe und hatte nie ein Interesse an irgendeinem schnellen Fick. Das mag seine Welt gewesen sein, es ist nicht meine. Wenn ich nach einem schnellen Fick aus gewesen wäre hätte ich den Bunker nicht gebraucht. Als dreizigjähriger Professor an einer Uni mit hohem Frauenanteil hätte ich mich durch die halbe Uni vögeln können. Und die Angebote kamen nicht nur von Frauen.”
Pia schmunzelte etwas, aber es war nicht lange.
„Pia, ich habe mich in dich verliebt, schon an dem ersten Abend, wo wir gemeinsam mit Nicole noch das Bett geteilt haben. Ab da konnte ich mir ein Leben ohne dich kaum noch vorstellen. Das hat auch Nicole bemerkt.”
Pia sah nachdenklich aus dem Fenster.
„Bei mir war das am Anfang nicht so”, flüsterte sie.
Sie schwieg etwas und ich wartete, bis sie es schaffte, weiter ihre Gedanken zu äußern.
„Versteh mich jetzt nicht falsch, ich liebe dich heute, jetzt und hier. Ein Leben ohne dich, Lena und Jannet, wäre kein Leben mehr. Aber damals… Ich bin nur zurückgekommen, weil Jeff nicht mehr da war, der mich zu der Härte geführt hatte, ohne die ich ab da nicht mehr leben konnte. Und ich dachte sie bei dir zu finden, genauso wie bei Jeff. Aber du bist nicht Jeff. Ihn habe ich nie so geliebt wie dich.”

Ich hielt am Seitenstreifen der französischen Nationalstraße an und beugte mich zu Pia herüber. Ich küsste sie und sie erwiderte den Kuss. Leidenschaftlich vielen wir übereinander her und bald wurde es uns in den Sitzen zu eng. Wir drückten die Sitze nach hinten und entledigten uns der Kleidung. Ich knete ihre Brüste und drehte ihre Nippel, bis sie Schmerzhaft aufkeuchte. Ich grub mich unter sie, dass sie auf mir zu liegen kam und sie selber auf mir aufspießen konnte. Sie wollte spielen und tat so als wollte sie sich entfernen. Ich griff ihre Backen, grub meine Finger hinein, was schmerzhaft sein müsste, aber sie lief aus und verteilte ihren Lustsaft auf meinem Bauch.
Ich zog sie auf meine Stab und sie ließ sich an ihren Backen führen. Ich biss in ihre Nippel, feste aber nicht zu tief, dass es Abdrücke bilden würde. Ich drückte sie weg, dass ihre Brüste lang gezogen und sie andererseits tiefer auf mich glitt. Sie stöhne vor Schmerz und Geilheit und schloss die Augen. Mit einem langsamen Rhythmus begann sie mich zu ficken und knetete ihre Backen und hieb ihr von Zeit zu Zeit darauf, bis wir beide kamen und sie keuchend auf meiner Brust zusammen sackte.
Erst danach wurden wir uns gewahr, wo ich angehalten hatte. Die drei älteren Herren auf der Bank am Straßenrand hatten zumindest einen schönen Platz in der ersten reihe gehabt. Pia verbeugte sich und ich startet den Motor, um erst einmal wieder ein paar Kilometer zurückzulegen, bis wir uns in der Einsamkeit eines Parkplatzes wieder anziehen konnten.

Gegen Abend kamen wir in Genf an und nahmen uns ein Hotel in der Nähe der Bank. Ich achtete sorgfältig darauf, dass nirgendwo Symbole von der verfluchten Bruderschaft zu sehen waren, aber es war ein kleines Hotel ohne all zu viel Luxus, dafür mit einer furchtbar netten älteren Dame, die froh war, auch mal wieder ein junges und offensichtlich verliebtes Pärchen zu beherbergen. Sie machte sogar nochmal für uns die Küche auf und war erfreut, als wir ihr dabei noch zur Hand gingen unser Abendessen zu bereiten. Nachdem Essen kuschelten wir in den weichen Kissen und ließen uns in die Nacht treiben.

Am nächsten Morgen gingen wir zur Bank. Wieder ein Bunker, war mein erster Gedanke. Der mit gelbbraunen Marmor verkleideten Klotz, der in einer Nebenstraße in einem ruhigen Geschäftsviertel lag, hat außer der Bronzetür, die Übermannshoch die Erscheinung dominierte, keine weiteren Öffnung. Darüber war das Zeichen der Brüder von Gor. 4m im Durchmesser.

„Wollen wir da wirklich rein?”, fragte Pia. „Ich habe das Gefühl in den Hort einer Bestie zu schreiten.”
„Passender Vergleich, Pia. Der Drache lagert hier sein Gold.”

Ich drückte meine Hand gegen die massiven Türen, die überraschende leicht aufschwangen. Drinnen trat man in eine große Halle mit Glasdach, in deren der Mitte ein Mann an einem einfacher Tisch saß und einen Laptop bediente. Ringsherum führten Tresortüren von dem Raum weg. Hinter dem Mann führte eine Freitreppe wie in einem alten Englischen Schloss in eine zweite Etage und auf die Empore, wo weitere Tresortüren glänzten. Bevor sie die Treppe auf halber Höhe teilte und auf die rechte und linke Empore verteilte, wurde der Blick auf ein Raumhohes Bild gelenkt. Darauf war ein Mann in einer Rüstung abgebildet, an dessen Bein sich eine nackte Frau festhielt. Es hätte beschützend wirken können, wenn nicht eine Kette von ihrem Hals zu seiner Faust verlaufen würde und das Gesicht der Frau Furcht und Schmerz signalisieren würde.

Darunter stand ein Spruch auf Latein, der soviel bedeutete wie: „Leben um zu dienen.”

Als der Mann uns sah, sprang er auf, eilte auf uns zu und begrüßte mit speichelleckerischer Höflichkeit meine Frau.

„Ich grüsse sie, Fräulein de Maupassant. Wie schön, dass sie uns wieder mal beehren. Was kann ich heute für sie tun? Möchten Sie wie üblich einen Glas Ouzo? Mit viel Eis?”

Pia verzog das Gesicht und trat unwillkürlich einen Schritt zurück. Ich trat vor.

„Sie braucht eine neue Kreditkarte.”
„Und wer sind sie?” kam nun nicht mehr ganz so schleimig.
„Ihr Ehemann.”
Er schaute mich von oben nach unten herablassend an, als wollte er mich taxieren, ob ich in seinen Augen es überhaupt wert war, von ihm Beachtung zu finden. Dann entschied er, dass

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