Beatrice
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Beatrice

Es geht auf 22 Uhr zu; ich sitze auf der Couch und höre Musik, mit Smartphone und Ohrhörern. So bemerke ich die Rückkehr von Beatrice erst, als sich die Zimmertür öffnet: »Ach, du bist noch auf! Hi!» Ich stoppe den Player und lege die Hörer ab, um nicht unkommunikativ zu erscheinen. »Hi Beatrice!« Sie kommt herein und lässt sich mir gegenüber in einen Sessel fallen.

Beatrice ist meine Cousine, 50 Jahre alt, und somit etwas jünger als ich. Bea, wie sie sich gerne rufen lässt, lebt alleine in einem eigenen Haus, und ihre mutmaßlichen gelegentlichen Beziehungen zu Männern (und vielleicht auch Frauen?) behandelt sie sehr diskret. Ich bin bei ihr zu Besuch; der Anlass ist eine Familienfeier bei anderen Verwandten am Ort, und sie hatte mir angeboten, bei ihr zu übernachten. Ein Angebot, das ich angenommen habe, obwohl ich ihr sonst eher aus dem Weg gehe, denn mit der dominanten und manchmal fast rücksichtslosen Art von Beatrice komme ich nicht gut zurecht.

Am Abend meines Ankunftstages (die Feier ist erst morgen) hat sie mich erst einmal alleine gelassen, wegen irgendeiner ultrawichtigen und nicht aufschiebbaren Verabredung. »Abendessen steht in der Küche, im Kühlschrank ist Bier, gegen 22 Uhr bin ich zurück, ciao!«.

Ich war nicht unglücklich darüber, meine Ruhe zu haben, trotzdem ging mir meine Cousine den Abend über nicht gänzlich aus dem Kopf; ich finde sie äußerlich schon attraktiv. Bea ist nicht groß, hat eine stämmige, aber knackige Figur, und sie ist ziemlich sportlich, bewegt sich, als sei sie 20 Jahre jünger. Ihre schwarzen Haare – mittlerweile mit etwas Grau darin – sind kurz geschnitten; das verleiht ihr einen burschikosen Touch, der mir eigentlich gut gefällt. Und jetzt sitzt sie mir gegenüber…

Beatrice trägt enge Bluejeans, die ihre kräftigen runden Schenkel perfekt modellieren, und ein weißes T-Shirt, unter dem die attraktiven Formen ihrer nicht zu großen Brüste in dem BH zu ahnen sind. Soll ich ihr ein Kompliment zu ihrem Aussehen machen? Besser nicht, wer weiß, ob sie das von mir hören will.

Wir beschränken uns auf Smalltalk, doch irgendwann schaut Bea auf die Uhr und greift sich die Fernsehzeitung, die auf dem kleinen Couchtisch neben ihr liegt. Ich lehne mich im Sofa zurück und schließe die Auge, um dezent mein Desinteresse an TV zu bekunden. Und der Fernseher bleibt tatsächlich aus. Stattdessen spüre ich neben mir auf dem Sofa eine Bewegung und öffne die Augen wieder: Bea hat ihren Sessel ein wenig herangeschoben, ihre Clogs ausgezogen, und die Beine hochgelegt, aufs Sofa, genauer gesagt, auf einen Stapel aus drei Kissen, die dort rechts neben mir liegen. Und sie spielt mit ihren Füßen, dehnt und streckt sie und bewegt die Zehen. Dieser Anblick ihrer Füße, bekleidet mit dünnen, etwas durchscheinenden, hellgrauen Söckchen, wirkt auf mich ausgesprochen erotisch. Ich muss wohl sekundenlang darauf gestarrt haben, denn Bea richtet das Wort an mich:

»Was ist? Störe ich dich?«

»Nein, nein, alles gut! Und das sieht se… – das sieht hübsch aus, wie du dich bewegst.« Ich habe mich gerade noch beherrschen können, nicht ›sexy‹ zu sagen.

»Oh…!« Bea scheint für einen Moment überrascht. »Danke für das Kompliment! Ich muss mich nur bisschen lockern, war den ganzen Abend in den Schuhen. Hmmm, möchtest du mir vielleicht die Füße massieren? Kannst du das?«

»Schau‘ mer mal!«

Ich spüre einen Adrenalinstoß im Bauch, aber ich hätte mir eher die Zunge abgebissen als zu sagen, ich könne es nicht.

Schon landet Beas rechter Fuß in meinem Schoß, und nun muss ich improvisieren. Ich greife ihn mit beiden Händen, und mit den Daumen knete ich die Fußsohle, vom Ballen bis hinunter zur Ferse, dann wieder hinauf bis zu den Zehen, denen ich mich etwas sanfter widme. (Hätte ich ihr vorher das Söckchen ausziehen sollen?) Am Ende umfasse ich mit einer Hand die Fessel, und mit der anderen drücke ich mehrmals gegen den Fuß, um in zu beugen und den Wadenmuskel zu dehnen. »Mmm…,« Beatrice schnurrt wie eine Katze, »das machst du gut!« (Ein Lob aus ihrem Munde – unfassbar!) Mir fällt nichts weiter ein, ich lege ihren Fuß jetzt links neben mich auf Sofa, und schon habe ich den linken in meinem Schoß, für das gleiche Spiel. Es erregt mich – und Bea muss das auch bemerken, aber ich schiebe den Gedanken daran vorerst zur Seite. Am Ende lege ich Beas linken Fuß rechts neben mich ab. Ich sitze also nun zwischen ihren gespreizten Beinen; im Schritt ihrer engen Jeans zeichnet sich der Hügel der Vulva ab. Der Anblick törnt mich derart an, dass ich mir auf die Lippe beißen muss.

»Das war sehr angenehm, danke dir! Kann ich mich irgendwie revanchieren?« Bea sieht mir in die Augen, lächelt, und ohne eine Antwort abzuwarten, legt sie ihren rechten Fuß langsam wieder in meinen Schoß, streckt das Bein ein bisschen, und drückt den Fuß ganz sanft gegen die Beule, die sich unübersehbar in meiner Hose gebildet hat.

Ich zucke zusammen. »Oh!«

»Nicht?«

»Doch, doch, mach weiter, ich war nur überrascht!«

Zur Bekräftigung lasse ich mich etwas tiefer ins Sofa sinken, öffne meine Schenkel ein bisschen und schiebe mein Becken etwas vor, gegen Beas Fuß. Langsam aber bestimmt beginnt sie, mein Geschlecht zu stimulieren, durch die Hose hindurch. Ganz leicht und vorsichtig umfasse ich ihren Fuß und steuere ihn ein wenig; sie lässt es sich gefallen, geht auf mich ein. Ich fühle mich wie im Traum, aber es ist keiner, und nun muss ich Beas Fuß festhalten, um nicht bald in meiner Unterhose zu kommen. »Langsam, langsam…!«

Bea hält ein und zieht ihren Fuß ein wenig zurück. »Los, zieh schon deine Hose aus!« Ihre Stimme hört sich an, als ob sie es ernst meint. Ich öffne die Gürtelschnalle, knöpfe den Hosenbund auf und streife langsam Hose und Slip ab. Bea hat derweilen ihre Beine vom Sofa genommen und das rechte Söckchen ausgezogen. Was hat sie vor?

Beatrice lässt sich aus dem Sessel gleiten, kniet sich vor mich auf den Boden, beugt sich über meinen Schoß. Mit einer flinken und eleganten Bewegung stülpt sie das Söckchen über mein Glied; dann beginnt sie mich durch den Stoff hindurch zu masturbieren. Mit kräftigem Griff massiert sie nur den Penisschaft; oben an der Eichel ist es der von meinen Lusttropfen feuchte, glatte Stoff, der mich bei jeder Bewegung stimuliert. Ich spüre, wie sich die Erregung aufbaut, genieße die Lust und die Berührung durch Beas Hand, versuche eine Zeitlang mich zurückzuhalten – und dann explodiere ich im Orgasmus. Ich stöhne laut auf und schließe die Augen, und zuckend spritze ich mein heißes, schleimiges Sperma in Beas Söckchen. Der Höhepunkt ist so intensiv, dass sich meine Bauchmuskeln schmerzhaft verkrampfen.

Ich öffne die Augen wieder: Bea zieht vorsichtig das Söckchen von meinem erschlaffenden Penis, melkt dabei noch mit die letzten Tropfen in den Stoff. Sie hält es nun mit dem Bündchen zwischen Daumen und Zeigefinger der linken Hand; die Zehenpartie hängt herab, mit meinem Erguss gefüllt wie ein benutztes Kondom. Bea richtet sich auf, tritt einen Schritt zurück und lässt sich wieder in den Sessel sinken. Sie stellt sie den rechten Fuß mit der Ferse auf die Kante der Sitzfläche – und aufreizend langsam zieht sie sich das Söckchen wieder an, die Zehen tauchen in das Sperma ein, der schleimige Saft quillt zwischen ihnen hindurch. Mit offenem Mund starre ich auf dieses Bild, außerstande ein Wort zu sagen.

Schließlich schlüpft Bea in ihre Clogs, als sei es das Normalste auf der Welt. Sie steht auf und lächelt mich cool an: »Gute Nacht, schlaf gut. Und stell dir deinen Wecker, um halb neun wird gefrühstückt!«

Dann dreht sie sich um und geht hinaus. Ich höre sie die Treppe ins Obergeschoß hinaufsteigen; dort ist ihr Schlafzimmer und das Bad.

Ich bin komplett unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen über das, was sich soeben abgespielt hat. Ich ziehe mich wieder an, um wenigstens äußerlich etwas Normalität herzustellen, bleibe noch einen Moment sitzen, dann greife ich iPhone und Ohrhörer und gehe in mein Gästezimmer, über den Hausflur gleich gegenüber. Dabei höre ich noch, wie oben im Bad die Dusche aufgedreht wird. Wie in Trance ziehe ich mich aus und schlüpfe in mein Nachthemd; noch schnell die Zähne geputzt und den Wecker gestellt, dann lasse ich mich ins Bett fallen.

Hatte Bea einfach nur Spaß daran, mich in der Hand zu haben? Oder hat es sie selber auch erregt? An Letzterem kann eigentlich kein Zweifel sein, und ich versuche mir vorzustellen, wie sie sich im Bad ausgezogen hat: Ihr Schlüpfer war nass von ihrem Mädchensaft, auf der Innenseite etwas glitschig, und bevor sie ihn aus der Hand gelegt hat, hat sie ihn vielleicht gegen ihr Gesicht gepresst, um sich an ihrem eigenen Duft zu stimulieren.

Durch die Stille im Haus ist von oben ist immer noch die Dusche zu hören. Beatrice genießt das heiße Wasser, wie es auf ihre Schultern und den Rücken klatscht und an ihr herabfließt. Ihr linker Fuß steht auf dem Rand des Beckens, und die linke Hand wühlt zwischen den Schenkeln; abwechselnd penetriert sie sich mit den Fingern und massiert den Kitzler. Beatrice spürt, wie der Höhepunkt sich nähert; jetzt greift sie mit der rechten Hand zwischen ihre Pobacken und dringt mit dem nassen Mittelfinger leicht in ihren Anus ein. Der Orgasmus ist so heftig, dass sie beinahe das Gleichgewicht verliert, und mit der linken Hand muss sie sich jetzt an der Wand der Duschkabine abstützen, während die rechte weiter den Po fickt. Ihre Möse pulsiert, und zwischen all dem Wasser, das über Beas Körper rinnt, quillt zähflüssiger, klarer Schleim aus der Spalte und tropft langsam auf den Boden der Duschkabine…

Eine Frage schiebt sich vor meine Fantasie: Wie werden wir uns morgen begegnen? Wird Beatrice – mit einer eiskalten Stimme, die keinen Widerspruch duldet – mir erklären, das heutige Geschehen habe nie stattgefunden? Oder werden wir uns still anlächeln, wie Komplizen, die ein Geheimnis teilen? Ich weiß keine Antwort, rolle mich auf die Seite und versuche einzuschlafen.

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