ANNA, ein Märchen
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ANNA, ein Märchen




Bilder zu diesem Märchen sind in einem eigenen Ordner, Zur Geschichte ANNA ,in den Galerien zusammengefasst. Wenn Ihr die Geschichte lest, werdet Ihr die Bilder leicht zuordnen können, auch wenn sie beim Hochladen durcheinander geraten.

ANNA

Das Faible meines Weibchens, meiner Christiane, für mittelalterliche Folterkammern, darf ich als bekannt voraus setzen (Meine Kurzgeschichten „Nackt am Pranger 1 bis 4″)
Daher führen unsere Bildungsreisen uns immer wieder von einer Folterkammer in die nächste. Bei aller Faszination, die wir bei den damals angewandten Foltern empfinden, ist es doch schwierig, sie nachzuvollziehen, ohne Schäden zu hinterlassen.
Deshalb versuchen wir, unsere aufgestaute Erregung in Swingerclubs der nächstgelegenen Städte abzureagieren. Wir planen unsere Reisen also nicht nur nach der Qualität und Ausstattung der Folterkammern, sondern auch und vor allem jener der Swingerclubs, genauer gesagt der jeweiligen strengen Kammer.
Momentan tanzen wir cheek to cheek in einem noblen Swinger Club in Nürnberg und unterhalten uns über das in den Kellern des Rathauses untergebrachte Foltermuseum. Wir reiben unsere erregten Körper aneinander zu den schmachtenden Bluesrhythmen. Und wir vereinbaren, uns nach dem Ende dieser Nummer sofort in die strenge Kammer zu begeben. Christiane hat nur ein rotschwarzes Sklavinnenkleidchen, leicht gerüscht an, ist barfuß und trägt ein Halsband, an dessen Ring eine Hundeleine mit Schlaufe eingehängt ist. Die Schlaufe halte ich in der rechten Hand. Wir tanzen, ganz ineinander versunken, genießen die Sicherheit und Wärme, die wir einander geben.
Mitten in dieses angenehme Weben und Schweben und Drehen legt sich eine Hand sanft auf meine Schulter und eine gepflegte, männliche Stimme fragt:
„Verzeihung die Herrschaften, darf ich kurz stören? Ich habe eine Frage! Ich möchte Deine Sklavin für zwei Stunden in die strenge Kammer entführen. Mein Alias ist Sir Stephen. Du kannst Dich bei der Clubleitung über meine Seriosität informieren. Ist das für Euch in Ordnung?”
Wir mustern beide den Frager. Selbstbewusst, kultiviert, ein wenig spöttisch blickt er zurück. Ein kurzer, fragender Blick zu Christiane, sie senkt die Lider bejahend, ich übergebe ihm die Schlaufe der Leine und blicke seufzend den beiden nach. Immerhin spricht er eifrig auf sie ein und legt dabei seinen Arm um ihre Schultern.
Etwas verstimmt mache ich mich auf den Weg zur Clubleitung, wo man mir bestätigt, dass Sir Stephen der bei den Damen wohl beliebteste Gast des Etablissements sei. Beruhigt weise ich mich aus und ersuche, eine eventuelle Anfrage ebenfalls wohlwollend zu beantworten. Danach schlendere ich ein wenig missmutig zur Garderobe, um mir dort vielleicht eine allein erscheinende Dame anzulachen. Aber alle kommen mit Partner. Ich fühle mich schon ziemlich deplatziert und will mich in die Bar begeben, als doch noch ein Paar herein schneit, ein gepflegter Herr mit einer eleganten Dame. Ich will mich schon abwenden, beobachte, wie der Herr der Dame den eleganten Sommerumhang abnimmt und bleibe mit offenem Mund stehen.
Unter dem Umhang verbirgt sich ein atemberaubendes Catsuit aus feinstem Leder, vorne vollkommen offen, nur verschnürt. Bilder schießen durch meinen Kopf. Das kenne ich doch. Schließlich fällt es mir ein: Anna von xhamster hat so eines in einer ihrer Galerien an. Die beiden Leutchen haben ihre Garderobe abgegeben und ich stehe immer noch da wie der letzte Depp vom Dorf und wundere mich. Die zwei Leutchen scheint das zu amüsieren.
Schließlich fange ich mich und eile auf die beiden zu, verbeuge mich und lege hastig los:
„Verzeihen Sie meine ungebührliche Zudringlichkeit…!” Ich kann nicht weiter sprechen, denn der Herr fällt mir ins Wort:
„Wir sind hier alle per DU. Es erleichtert vieles!”, meint er in aller Ruhe. Ich wende mich ihm zu und sprudle weiter:
„Also ich wollte Euch nur meine Bewunderung für die faszinierende Kleidung Deiner Partnerin ausdrücken. Halbnacktheit finde ich viel erregender als vollkommene Nacktheit!”
Die Dame errötet doch tatsächlich, der Herr lacht gemütlich.
„Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Meine Frau ist und bleibt halt eine zeigefreudige Schlampe, ha, ha, ha, aber wollen wir unser Gespräch nicht an der Bar fortsetzen!”
Die Dame errötet noch ein wenig mehr, hakt sich rasch bei ihrem Begleiter ein und meint mit glockenheller Stimme:
„Das höre ich gern, das ist die beste Idee, die Du haben kannst, mein Lieber!”
Ich wiesle an ihre andere Seite. Es sind ja nur einige Schritte zur Bar. Wir bestellen. Der Mann stellt sich vor und dann seine Begleiterin:
„Und das ist meine Frau Anna!” Jetzt werde ich rot vor Freude und stelle mich als Gerd vor. Anna schaut mich überrascht und abschätzend an.
„Du bist aber nicht aus Wien und gerd2509 bei xhamster, oder?”
„Doch, der bin ich. Die Welt ist halt klein, Anna!”

Dein Mann hat verwundert zugehört, Du wendest Dich an ihn:
„Stell Dir vor, das ist der ältere Herr, den ich bei xhamster kennen gelernt habe, der eine Geschichte für mich schreiben will. Wie hast Du uns ausfindig gemacht? Verwendest Du etwa Spyware?” Dein Gesicht und das deines Mannes verfinstern sich.
„Aber keineswegs, Anna! Das ist reiner Zufall. Allerdings schicksalhafter Zufall. Ich bin digital so unbeleckt, dass ich schon froh bin, wenn es mir gelingt, auf dem Computer zu schreiben und etwas hochzuladen. Ich bin mit Christiane auf der Reise durch die Folterkammern in Deutschland. Du kennst ja die Faszination, die Pranger und alle anderen mittelalterlichen Folterinstrumente auf sie und auch mich ausüben.”
„Was? Christiane ist auch da?”, fragst Du und schaust Dich um, wendest mir fragend das Gesicht zu.
„Tja! Kaum waren wir kurz auf der Tanzfläche, wurde sie mir von einem Sir Stephen entführt und zwar gleich in die strenge Kammer. Sie war damit einverstanden!”
„Sir Stephen! Der begehrteste Mann hier! Grausam bis zum Geht nicht mehr, aber immer korrekt. Mich hat er noch nie geschnappt. Schade! Aber bei ihm ist Deine Christiane in guten Händen!”
„Na, dann kann ich ja beruhigt sein. Von der Rezeption wurde mir Ähnliches versichert!”
Du lachst! „Aber ob sie in den nächsten Tagen komfortabel sitzen kann, das ist nicht so sicher, Gerd!”
In diesem Moment kommt ein Angestellter zur Bar und verlangt eine Geldsammelbox. Ich werde aufmerksam und frage wofür und für wen.
„Für Sir Stephen! Er hat eine Dame, die hier als Gast ist, dazu überreden können, bei seinem caritativen Auftritt mit zu spielen.” Ich bedeute dem Mann einen Moment zu warten, wende mich an Dich und frage Dich:
„Willst Du Sir Stephen wirklich kennen lernen, Anna?” Begeistert und mit leuchtenden Augen sprudelst Du zurück:
„Na klar, Gerd!” Ich blicke fragend zu deinem Mann. Der nickt ergeben seine Zustimmung.
Ich wende mich an den wartenden Angestellten:
„Nehmen Sie, bitte, eine dritte Box mit und ersuchen Sie Sir Stephen noch einige Minuten zu warten, weil eine weitere Dame an der Show teilnehmen möchte!” Der Mann lässt sich noch eine Box geben und eilt davon.
Du bist nun doch ein wenig blass vor Aufregung und kippst ein bisschen zu hastig den Alkohol in Dich hinein. Ich lege beruhigend die Hand auf Deine.
„Nur keine Aufregung. Heute hast Du es nur mit mir zu tun, aber ich werde Dich schon so behandeln, dass Sir Stephen auf Dich aufmerksam wird. Also mach Dich trotzdem auf einiges gefasst.”
Du willst wieder zum Glas greifen, aber ich packe Dich einfach an der Hand und zerre Dich mit mir. Dein Mann folgt uns kopfschüttelnd.
Vor den zwei Eingängen zur strengen Kammer stauen sich die Leute. Wir schaffen uns energisch Zutritt. Zu meiner Befriedigung stelle ich fest, dass die Kammer eher ein Saal ist. An der einen Schmalseite steht ein schräges Andreaskreuz, an dem eine wunderschöne, wohlgeformte Blondine mit dem Rücken zum Kreuz ausgespreizt ist. Wohl die O von Sir Stephen Auf der anderen Seite stehen in jeder Ecke Pranger. In einem davon ist Christiane auf herkömmliche Art nach vorne gebeugt eingespannt. Sir Stephen überwacht soeben die Fesselung. Ihren Popo zieren schon einige leuchtende Striemen.
Als er Deiner ansichtig wird, eilt er lachend zu uns herüber, verbeugt sich formvollendet vor Dir, küsst Dir ebenso galant die Hand, nimmt dann deine Hand in seine beiden Hände und fragt mit seiner einschmeichelnden Stimme:
„Du musst die angekündigte dritte Dame und Sklavin im Bunde sein. Wie heißt Du denn?”
„Anna heiße ich, aber eine Sklavin bin ich nicht. Ich kenne Deinen Ruf, Sir Stephen und bin einzig und allein hier, weil ich mitbekommen habe, dass es um Spenden für ein soziales Projekt geht, verstanden?” Der Alkohol scheint Deine Zunge gut geölt zu haben. Sir Stephen zieht die Augenbrauen ein wenig hoch, lächelt ein charmantes Lächeln und meint:
„Hauptsache ist, dass Du da bist und uns helfen willst die heutigen Spenden zu maximieren!” Mit diesen Worten lässt er Deine Hände los und wendet sich mir zu.
„Schön, Gerd, dass wir einander hier wiedersehen. Du scheinst ja ein begnadeter Sklavinnen….”, dabei wirft er einen Seitenblick zu Dir, „wollte sagen Damenaufreißer bist: Christiane hat mir viel von Dir erzählt. Aber ich muss jetzt starten. Entschuldigt mich, bitte. Wir sehen einander doch nach der Show? Ihr werdet wohl den zweiten Pranger für Euch benützen!”
Wir nicken Zustimmung. Schon ist er weg, klatscht in die Hände, um Ruhe einzufordern. Langsam ebbt das Stimmengewirr ab.
Du willst Dich in den zweiten Pranger hinein beugen, aber ich halte Dich zurück.
„Du musst Dich ausziehen, Anna! Schau! Die anderen beiden sind auch nackt!”
Du schaust Dich um. Bisher warst Du zu aufgeregt dafür. Deine Augen leuchten auf.
„Nichts lieber als das!”, stößt Du begeistert hervor. Schon willst Du die Verschnürung öffnen. In dem Moment beginnt Sir Stephen die Regeln zu verkünden. Es ist mucksmäuschenstill geworden. Alle wollen hören, welche Regeln heute gelten sollen.
„Meine Damen und Herren! Heute ist ein ganz besonderer Tag, weil nicht nur meine Sklavin O hier ist und durch ihre Dienstleistungen und Leiden in bekannter und gewohnter Weise Geld für das Brunnenprojekt im Süd Sudan sammeln wird, sondern auch zwei andere Sklavinnen. Hier bei mir die Sklavin Christiane aus Österreich und dort drüben, beim anderen Pranger, Anna, die sich nicht Sklavin nennen lassen will und von Gerd, dem Herrn von Christiane betreut wird.” Schon bei diesen ungewöhnlichen Ankündigungen beginnt ein Stimmengewirr, das aber rasch verstummt.
„Da wir heute drei Damen zu unserer Verfügung haben”, setzt Sir Stephen seine Ausführungen fort, „schlage ich vor, einen kleinen, aber feinen und erregenden Wettstreit zu veranstalten. Die Dame, die zuletzt am meisten in ihrer Box hat, bekommt zwanzig Prozent vom Inhalt ihrer Box, die anderen beiden zehn Prozent. Aus demselben Grund dürfen heute nur 100 Euroscheine verwendet werden. Im Foyer steht ein Geldautomat. Ich empfehle jenen Damen und Herren, die nur zusehen wollen, die Stiegen zum umlaufenden Balkon zu benützen. Von dort oben haben Ihr die beste Übersicht auf das gesamte Geschehen. Alle jene, die ihr Geld unbedingt loszuwerden wünschen, ersuche ich in Gruppen von höchstens fünf Personen, zur Sklavin ihres Begehrens zu treten. Die nicht zum Zug gekommenen Damen und Herren müssen unverzüglich die Umgebung des Geschehens verlassen, um es nicht zu stören. Ich wünsche gute Unterhaltung!”
Es entsteht kurz ein Wirrwarr an Stimmen und Bewegungen, weil heute alles so neuartig ist. Ein Teil der Zuschauer begibt sich auf den umlaufenden Balkon, ein anderer Teil eilt ins Foyer, um sich Spielgeld zu besorgen und ein Teil bleibt erwartungsvoll stehen, verteilt rund um den Saal und manche zücken dabei die Brieftaschen, um ihren Geldvorrat zu prüfen.
Ich betrachte den uns zugefallenen Pranger. Er ist ungewöhnlich gebaut, mit einer schrägen, gewölbten Liegefläche. Die Delinquentin wird entweder bäuchlings oder rücklings eingespannt.
Ich frage Dich, ob Du nicht gleich damit beginnen willst, Deine Entkleidung zu versteigern. Du schaust mich ein wenig überrascht an, dann huscht ein heller Schein über Dein Gesicht und Du meinst kichernd:
„Ja, warum denn nicht! Aber, aber es seid ja nur Ihr zwei da!”
„Na, versuch’s halt mit uns beiden!”, gebe ich lachend zurück, „So zur Übung vielleicht!”
Dein Mann versteht mich sehr rasch und sagt eifrig:
„Ich biete 100 Euro!”
Lachend erhöhe ich: „Ich biete 200 Euro!”
„Schuft!”, zischt er mich an. „Ich biete 300 Euro!”
„Und ich 400!”, gebe ich zurück. Jetzt will er böse werden, aber ich ziehe die 400 Euro aus meiner Brieftasche und werfe sie in die Box, wende mich an ihn und bitte ihn:
„Nimm das, bitte, als mein Einstandsgeschenk. Du darfst zum ersten Mal Deine Frau für Geld entkleiden, aber vielleicht nicht zum letzten Mal, hm?”
Anna, Du hast das Duell belustigt beobachtet. Jetzt stellst Du Dich herausfordernd vor Deinen Mann und sagst mit schelmischer Stimme:
„Ich darf doch wohl hoffen, dass Du dieses Geschenk nicht ausschlägst, mein Lieber!”
„Wie könnte ich, mein zu allem bereiter Liebling!”, bestätigt er grinsend und beginnt gekonnt die Verschnürungen zu lösen, bis das schwarze Zeug zu Boden gleitet.
Kaum ist das geschehen, willst Du Dich bäuchlings auf das geschwungene Brett des Prangers legen.
Ich werfe einen Blick in die Runde. Alle starren zu uns her, weil wir im Verzug sind und die ganze Partie aufhalten.
Daher befehle ich mit harter Stimme:
„Halt Sklavin! Du legst dich rücklings auf diese Fläche”
Du wirst über und über rot und willst dagegen sprechen, aber ich werfe Dir einen so grimmigen Blick zu, dass Du achselzuckend, aber doch willig, Dich rücklings auf die nach oben gewölbte Fläche legst. Ich werfe Deinem Mann einen auffordernden Blick zu. Er fesselt Deine Knöchel in die entsprechenden Manschetten, dass Du mit gespreizten Beinen da liegst.
Rasch schließe ich Deinen Hals ein und fessle Deine Hände und gebe das Zeichen, dass wir fertig sind. Ein Gong ertönt. Die Show kann beginnen. Dein Mann will bleiben, aber ich sage ihm, dass es besser ist, wenn er geht.
Kaum ist er weg, frage ich Dich: „Willst Du siegen? Oder willst Du geschont werden?” Denn schon kommen vier Herren und eine Dame auf uns zu.
„Ich will natürlich siegen!”, zischst Du zurück.
„Das wird aber hart und schmerzhaft für Dich!”, gebe ich zu bedenken.
Du schweigst verbissen. Offensichtlich fühlst Du Dich nicht wohl, so auf dem Präsentierbrett zur Schau gestellt.
Jetzt sind die fünf Leute da. Ich begrüße sie und frage den ersten, was er bietet.
„Tausend Euro für Ficken bis ich schlaff werde!”
Die Dame bietet: „2000 Euro für Fisten in die Fotze!”
„2500 für je fünf Gertenhiebe über linken und rechten Oberschenkel!”, bietet mit tiefer, ruhiger Stimme ein Herr.
„3000 für das Selbe!”, kontert hastig der nächste.
„3500″, bietet der vorige Herr. Ich blicke den letzten Herrn an. Der schüttelt nur den Kopf.
Ich beuge mich zu Dir hinunter und frage Dich flüsternd:
„Welches Angebot willst Du annehmen, Anna? Tausend, zweitausend oder 3500?”
„Das Letzte natürlich!”, zischt Du.
Ich verabschiede die Dame und die drei Herren und wende mich dem glücklichen Gewinner zu. Ich nehme drei unterschiedliche Reitgerten aus dem Behälter und halte sie ihm zur Auswahl hin. Er nimmt nach einander alle drei in die Hand und probiert sie einzeln aus, lässt sie auf seine Hand und durch die Luft klatschen. Du wirst dabei abwechselnd rot und blass im Gesicht. Schließlich entscheidet er sich für diejenige, die ich auch genommen hätte, die teuerste, mit einer Lederklatsche am Ende. Während er herum probiert, werfe ich einen Blick zu Christiane, die gerade aufschreit und heftig mit dem Hinterteil wackelt. Du hast den Schrei auch gehört, schluckst krampfhaft und schaust mit ängstlichen Augen zu mir auf. Ich stecke die beiden überflüssigen Gerten in den Behälter zurück und stelle mich neben Deinen Kopf.
Der Herr mustert Deinen nackten Leib und tritt auf die andere Seite Deines Kopfes.
„Darf ich mit der Dame sprechen?”, fragt er mich. Ich schaue Dich fragend an. Du nickst bejahend. Er hat diese stumme Zwiesprache verfolgt. Ich nicke bejahend. Er lächelt Dich an und streichelt Deine Haare.
„Anna! Ich habe Deinen Namen gehört und ich sehe Dich nackt und wehrlos vor mir liegen. Allein Dein Anblick und dieses Wissen, dass Du mir hilflos ausgeliefert bist, ist mir ein Vielfaches dessen wert, das ich jetzt in Deine Box stecke!” Bei diesen Worten holt ein Bündel Hunderter aus der Innentasche seines Sakkos, das er mit einem bittenden Blick mir überreicht. Drei Mal zehn und noch fünf Hunderter steckt er dann in Deine Box.
Danach tritt er wieder zu Dir und streichelt Dein Haar.
„Ich habe gehört, wie Du Dich dagegen verwahrtest, als Sklavin bezeichnet zu werden. Das hat mir gefallen. Du stehst zu Deinen Neigungen. Du willst weder eine Sklavin sein, noch wie eine Hure für Deine Leistungen bezahlt werden. Ich muss gestehen, dass ich als denkender und fühlender Mensch, diese Art Frauen zu behandeln”, dabei macht er eine ausholende Geste über den ganzen Saal, „als abscheulich und fürchterlich betrachte. Trotzdem erregt es mich als triebhafter Mann über alle Maßen! Deshalb bitte ich Dich um Eines:
Schrei nicht, wenn ich Dich schlage! Winde Dich, krümme Dich, bäume Dich auf, jammere, schluchze, weine. Ich werde es genießen. Du wirst es nicht bereuen. Ich biete Dir kein Geld an dafür. Du sollst für mich leiden, aber ohne zu schreien. Willst Du das versuchen?”
Er schaut Dir ängstlich und begierig zugleich ins Gesicht. Du erwiderst den Blick stolz und gleichzeitig weh und nickst Zustimmung. Ich sehe, wie die verschiedensten Befürchtungen als Schatten in Deinem Gesicht einander ablösen, dazwischen Begierden und Hoffnungen es erhellen.
Während ich Deine Haare streichle, überlege ich, ob der Unbekannte Dich schonen oder ob er voll zuschlagen wird. Ich sinne auch hin und her, was er mit den Worten „Du wirst es nicht bereuen!” gemeint haben könnte. Und ich denke darüber nach, wie ich mich in dieser Situation verhalten würde. Ich würde ungehemmt meinen Gelüsten folgen wollen. Aber welche Belohnung er im Sinn hat, darauf weiß ich keine Antwort. Der Mann wirkt sehr sympathisch, aber auch selbstbewusst und kompetent. Allein die Wahl der Reitgerte hat mir das schon gezeigt.
Diese Reitgerte schwingt er jetzt, kurz und kräftig. Ein Klatschen von Leder auf Haut. Sofort bildet sich ein Roter Streifen auf der Mitte Deines linken Oberschenkels. Du hast Dich aufgebäumt, soweit die Fesseln das zulassen. Ein obszöner Anblick ist das. Du kannst ja nur das Becken heben, als ob Du Dich einem Geliebten entgegen bäumen wolltest, begierig seinen Schwanz endlich in Dir zu spüren. Dein Mund öffnet sich zu einem qualvollen Schrei. Rasch lege ich Dir beide Hände an die Wangen und schüttle leise den Kopf. Deine Blicke tauchen verzweifelt in meine. Ich lege den Finger an den Mund. Du nickst wieder, beißt die Zähne zusammen und winselst Deinen Schmerz zischend durch die Zähne, dann entspannst Du Dich und fällst zurück auf das Holz. Du krümmst Dich, Deine Finger verkrampfen sich und entkrampfen sich, ebenso Deine Zehen. Du windest Dich in der unbarmherzigen Fesselung im vergeblichen Bemühen, den brennenden Schmerzen zu entgehen oder sie wenigstens zu lindern. Schließlich entspannst Du Dich, aufschluchzend und ergeben.
Auf diesen Augenblick hat er nur gewartet. In rascher Folge haut er vier Mal zu, immer ein wenig höher, Deinem Schoß zu. Der Erfolg ist wie zuvor, vielleicht sind Deine Reaktionen noch ein bisschen heftiger. Es dauert auch länger ehe Du Dich entspannst.
Der Unbekannte wechselt auf die Seite, auf der auch ich stehe. Überlegend dreht er die Gerte in der Hand, räuspert sich schließlich und fragt Dich:
„Dein bisheriges Verhalten ehrt Dich Anna und übertrifft alle meine Erwartungen, deshalb möchte ich eine weitere Bitte aussprechen: Ich wünsche mir, dass Du mich vor jedem Gertenhieb mit eigenen Worten und voll Inbrunst bittest, Dir den nächsten Hieb zu versetzen, so laut, dass der ganze Saal es hören kann. Glaubst Du, dass Du das schaffst? Du musst es nicht tun, das will ich betont haben, aber eine innere Stimme sagt mir, dass Du die ungewöhnlichste Frau bist, die ich je kennen gelernt habe und selbst danach lechzest, diesen Beweis anzutreten.”
Er schweigt und schaut gespannt in Deine Richtung. Er sieht ja von seinem Standpunkt aus nur Deine Nasenspitze, Dein Gesicht ist ihm verborgen.
Ich aber bin ganz nahe Deinem Gesicht, ich sehe, wie Du mit Dir und Deiner Angst kämpfst, wie aber Dein Wille, Deine Neugier, Dein Stolz die Oberhand gewinnen. Du musst Dich mehrmals räuspern, so trocken ist Dein Mund.
„Ich will! Herr, ich bitte Sie, mir den ersten Hieb mit der Reitgerte über den rechten Oberschenkel zu versetzen!”
Laut und deutlich kommen die Worte aus Deinem Mund, ein wenig zitternd, aber trotzdem so, dass alle im Raum Anwesenden ihr jeweiliges Tun unterbrechen und zu uns her starren.
Du schließt die Augen und beißt die Zähne fest zusammen, sammelst alle Kraft, um nicht zu schreien. Der Hieb saust nieder! Du reißt die Augen auf. Du reißt den Mund auf. Ich will ihn Dir erschrocken zu halten, damit Du nicht schreist. Aber statt eines Schmerzgeheuls bricht aus Deinem Mund ein glockenhelles Lachen.
So große, erstaunte Augen, bei einer so großen Menge an Menschen habe ich noch nie gesehen und so viele offene Mäuler auch nicht.
Dann kommt Deine Ansage. Mit klarer und fester Stimme bittest Du:
„Herr, ich ersuche diesen ersten Hieb zu stornieren. Ich bin kein Kind, sondern eine erwachsene Frau, die bewusst Leiden auf sich nimmt, um die Leiden von Kindern und Frauen und Armen im Süd Sudan lindern zu helfen. Herr, ich bitte Sie, mir den ersten Hieb mit der Reitgerte über den rechten Oberschenkel zu versetzen!”
Bei diesen Worten bricht eine Art Orkan los. Begeistertes Johlen, Klatschen, Schreien und Pfeifen setzen ein. In Deinem Gesicht steht ein Leuchten und Grinsen, als ob Du über Deinen Mut gleichzeitig erfreut und geängstigt wärest.
„Achtung!”, raune ich Dir zu, weil der Unbekannte die Gerte hebt und auf Deinen Schenkel klatschen lässt. Du zuckst zusammen, zischt deinen Schmerz zwischen den Zähnen heraus. Gewöhnst Du Dich daran? War der Hieb nicht so heftig wie die ersten fünf? Wahrscheinlich Letzteres.
Schon bald schmetterst Du die nächste Bitte hinaus. Anscheinend steigert der Unbekannte die Heftigkeit der Hiebe. Nach dem fünften Gertenhieb zittern Deine Lippen. Die erste Strieme ist bereits beim Verblassen, aber die anderen vier, die sich übereinander auf Deinem rechten Oberschenkel abzeichnen zeigen eine zunehmende Rötung von unten nach oben betrachtet. Du brauchst einige Zeit, um den letzten Hieb zu verkraften. Du windest und krümmst Dich in den Fesseln, dass es für uns Zuschauer eine Freude ist. Zwischen deinen Zähnen kommt eine Art Winseln hervor, aber immer noch kein Schrei.
Der unbekannte Mann steckt die Gerte in den Behälter zurück. Du kannst das nicht sehen, weil das Prangerbrett dazwischen ist. Er legt seine Hand beruhigend auf Deinen von Schluchzen geschüttelten Bauch. Sobald Du dazu im Stande bist, bringst Du die Bitte um den sechsten Gertenhieb an, nicht mehr ganz so forsch wie zuvor, aber doch laut und deutlich.
Er aber lacht gemütlich und meint:
„Meine Bedingungen hast Du über alle Erwartungen erfüllt. Spar Dir Deine Kräfte für Deine weiteren caritativen Aktivitäten auf.” Dabei lässt er seine Hand beruhigend auf Deinem Bauch liegen, rückt aber so weit nach oben, dass er über das Prangergestell Dein Gesicht sehen kann.
„Darf ich Dir jetzt meinen Vorschlag unterbreiten, meine Nichtsklavin Anna?”
„Bitte, mein Herr! Ich nehme an, dass ich es in meiner momentanen Situation nicht verhindern könnte und außerdem bin ich neugierig und will es gar nicht verhindern!”
„Denke ich richtig, wenn ich annehme, dass Du als Siegerin aus diesem Wettstreit der Qualen hervorzugehen wünscht, Anna?”
Fröstelnd schauderst Du ein wenig zusammen, antwortest aber doch mit einem klaren „Ja, Herr, das will ich!”
Er streicht sich zufrieden das Kinn, als ob er dort einen Bart hätte und erklärt:
„Ich möchte Dich heute ganz für mich allein haben. Deshalb werde ich bei allen von Dir ausgewählten Behandlungen so lange mit bieten bis ich den Zuschlag bekomme, koste es was immer es auch wolle.”
Du schluckst schwer und blickst mich unschlüssig und fragend an.
„Ich an Deiner Stelle würde es annehmen. Diesen Herrn kennst Du, die anderen Bieter nicht!”, versuche ich Dir meine Meinung näher zu bringen.
Du bohrst Deinen Blick in die Augen des Unbekannten und fragst:
„Haben Sie denn so unmenschlich viel Geld, Herr?”
Als Antwort nickt er einem livrierten Herrn zu, der mit einem Köfferchen in der ersten Reihe der Zuschauer steht, offenbar sein Chauffeur. Dieser eilt herbei und öffnet ungefragt den Behälter und hält ihn Dir hin. Du hast Mühe, den Kopf so weit zu drehen, dass Du hinein schauen kannst.
Deine Augen werden groß und richten sich fragend auf den Unbekannten. Der beeilt sich zu versichern:
„Das sind zweihunderttausend Euro. Beim Empfang liegt der Rest auf eine Million. Ich merke, dass ich Dir immer noch nicht ganz geheuer bin, deshalb will ich Dir meine Motive erläutern. Ich bin ganz einfach auf der Suche nach einer Frau, die das Abenteuer sucht, sich aber dafür nicht einfach verkauft wie eine Nutte, sondern selbst bestimmt, wie weit sie gehen will, ohne dabei finanzielle Interessen im Auge zu haben. Ich reise deshalb von Swinger Club zu Swinger Club, habe dabei viele interessante Damen kennen gelernt, aber in Dir hoffe ich gefunden zu haben, was ich suche: eine Dame, die sich mir voll anvertraut, meine Sklavin sein will, bereit, ihre Grenzen auszuloten, aber diese Grenzen respektiert wissen will. Dazu gehört viel Vertrauen, das bei einer erstmaligen Begegnung schwer aufzubauen ist. Doch hier bist Du ja geschützt. Willst Du mein Angebot annehmen? Du bist die Erste, der ich es anbiete. Ich glaube ja nicht, dass ich meine Million hier los werde, dazu sind zu wenige wirklich Begüterte hier versammelt, aber ich glaube Dir garantieren zu können, dass Du mit mir diesen caritativen Wettbewerb gewinnen wirst. Also: Deine Entscheidung! Wie auch immer Du Dich entscheidest: Wir beide sehen einander nie mehr wieder!”
„Was meinst Du, Gerd?”, fragst Du mich.
„Eine Situation, wie die heutige kannst Du jederzeit mit Sir Stephen, Christiane, Deinem Mann und mir wieder arrangieren. Einen Mäzen von so großer finanzieller Potenz wie diesen Herrn wirst Du wahrscheinlich nie wieder finden. Ich rate Dir anzunehmen!”
Du nickst zustimmend, ein wenig ergeben, ein wenig ängstlich, ein wenig hoffnungsvoll und sagst dann die von uns allen erhofften Worte zu dem Unbekannten gewendet:
„Ich nehme Ihr Angebot an und werde bis zum Ende dieser Veranstaltung Ihre freiwillige Sklavin sein!”
„Ha, ha, ha!”, lacht der Unbekannte schallend auf. „Das ist ein Widerspruch in sich: eine Sklavin hat keinen freien Willen und umgekehrt, wer einen freien Willen hat, ist keine Sklavin. Wir werden sehen, wie wir mit diesem Widerspruch umgehen können, Anna. Lassen wir die nächsten Bieter her kommen!”
Während unseres Disputes hat sich schon eine begierige Traube von Damen und Herren gebildet, die darauf brennen sich an Dir abzureagieren. Es gibt ein kleines Getümmel Dieses löst sich auf. Fünf Herren kommen anmarschiert, starren Deinen ausgespannte Körper an. Ich muss sie mahnen:
„Bitte, meine Herren, das erste Gebot?”
„Ich möchte der Sklavin fünf Minuten lang mit beiden Händen, insgesamt vier Kerzen, Wachs auf den Körper tropfen. Zweitausend Euro biete ich.”
Sie überbieten einander bis fünftausend! Der Unbekannte beugt sich zu Dir:
„Willst Du dieses Angebot annehmen. Wachs ist nicht so mein Ding. Aber wenn Du willst, erhöhe ich auf sechstausend. Ich meine nur, wenn ich alles überbiete, verlieren die Anderen die Lust am Bieten.”
Du überlegst kurz, dann sagst Du laut und deutlich:
„Ich nehme das Angebot an!”
Der Letztbieter freut sich. Die anderen ziehen sich zurück und beobachten aus der Ferne.
„Ich heiße Bruno und bin ein echter Sadist. Ich habe Dich beobachtet, Anna. Du bist der Inbegriff dessen, das zu besitzen ich mir wünschen würde. Da Du bereits vergeben bist, wollte ich alles daran setzen, Dich wenigstens ein Mal zum Schreien zu bringen. Im Gegensatz zu Deiner ersten Darbietung darfst Du bei mir schreien und kreischen so viel Du willst. Ich liebe es, wenn eine Frau sich vor mir schreiend und in Qualen windet und krümmt.”
Während dieses Vorstellungsgespräches hat Bruno vier rote Kerzen hervorgezogen, sie mit Hilfe eines Feuerzeugs entzündet und zwei davon in jede Hand genommen. Der Unbekannte und ich schauen einander fragend an. Sollen wir etwas sagen oder nicht? Du bist ein wenig unruhig und abwechselnd rot und blass geworden. Bruno hat unsere Blicke wohl bemerkt. Er neigt sich zu uns und raunt, so dass Du es nicht hören kannst:
„Keine Angst! Ich mache das hier jede Woche. Ich habe ein Faible für Wachs, warum weiß ich nicht, aber es ist so! Anna hat eine sehr helle Haut, da muss man vorsichtig sein!”
Ich glaube uns beiden fällt ein Stein vom Herzen. Bruno ist auch wirklich ein Könner. Du siehst ja wegen des Bretts nicht, was er macht. Du stößt einen spitzen Schrei aus, als der erste Tropfen auf Deinen Bauch fällt. Er kann unmöglich Schmerzen erzeugen. Es ist die Überraschung. Aber der nächste Tropfen fällt aus geringerer Höhe. Er ist heiß. Du schreist auf, windest Dich vergeblich in den Fesseln und spannst alle Glieder an. Und er zieht eine Spur der heißen Schmerzen hinauf zu den Brüsten, umkreist diese spiralförmig und nähert sich immer mehr den Brustwarzen. Je näher er ihnen kommt, desto tiefer senkt er die Kerzen, desto schmerzhafter werden die Tropfen, die Dich in unregelmäßigen Intervallen treffen und Dich vor Schmerz immer wieder aufheulen lassen. Du zerrst wie von Sinnen an den Fesseln und schreist Deine Qual hinaus. Du hast ja neben dem Schmerz die Angst, dass Du Spuren dieser Folterung zurück behalten könntest.
Die fünf Minuten erscheinen Dir sicher wie eine Ewigkeit. Bruno bedankt sich artig bei Dir und haucht einen Kuss auf Deine schweißnasse Stirn. Er legt die fünfzig Hunderter in die Box und schreitet sehr zufrieden von dannen.

Schon nähert sich der nächste der nächste Pulk von vier Männern und einer Dame. Kaum sind sie da und sehen Deinen wachsbedeckten, zitternden Körper vor sich, kommt auch schon das erste Angebot: Zwanzig Hiebe mit der Dressurgerte zum Herunterschlagen des Wachses für zehntausend Euro. Die vier Herren lizitieren bis auf fünfzehntausend Euro, die Dame erhöht auf sechzehntausend. Keiner der Herren will höher gehen. Die Dame wähnt sich schon am Ziel und ist höchst erbost, als der Unbekannte sie auf zwanzigtausend hinauf treibt und sie mit einundzwanzigtausend Euro überbietet. Er kann sie aber rasch besänftigen, indem er ihr anbietet, zehn der Hiebe abwechselnd mit ihm anzubringen.. Sie hüpft vor Vergnügen und verpasst dem Überraschten eine Schmatz auf die Wange. Ich teile die beiden Gerten aus. Der Unbekannte überlässt der Dame den ersten Hieb. Sie haut ordentlich zu, dass das Wachs nur so weg spritzt und Du ich ein Schmerzgeheul ausbrichst und wie eine Wilde in den Fesseln tobst. Mit vor Lust brennenden Augen genießt sie Deine Reaktion, reibt die Schenkel aneinander und wühlt in ihrem Schritt. Der Unbekannte schont Dich dieses Mal auch nicht. Du schreist und kreischst, Du bäumst dich auf und krümmst Dich und es dauert, ehe Du Dich zwischen den einzelnen Hieben schluchzend und zitternd etwas beruhigst.
Nach dem letzten Hieb ist das Wachs weg und Deine Vorderseite sieht aus wie auf dem entsprechenden Foto in der Galerie. Die Dame ist wie von Sinnen vor Begeisterung, drückt Dir einen Kuss nach dem anderen auf Deinen vom Schluchzen verzerrten Mund, ehe sie entschwindet.
Dieses Mal kommen fünf Herren erwartungsvoll herbei geeilt. Sie begutachten die Striemen ausgiebig. Dann posaunt einer der Kerle hinaus:
„Ficken will ich, dieses Weib ficken, bis ich nicht mehr kann! Zwanzigtausend zum ersten!”
Aber die anderen lachen nur, übertrumpfen einander beim Bieten und stehen schließlich bei achtzigtausend Euro, ehe ihnen das Geld ausgeht. Der Unbekannte erhöht souverän auf neunzigtausend Euro. Die Fünf Herren ziehen teils betrübt, teils belämmert, teils froh über das nicht ausgegebene Geld ab.

Der Unbekannte lässt Dich ausruhen. Als die nächsten fünf Herren herbei eilen wollen, winkt er zurückweisend ab. Er schaut sich bei Christiane die Box an, dann bei der O von Sir Stephen und kommt zufrieden grinsend zurück. Er beugt sich zu Dir und löst vorsichtig Deine Fesselungen, hebt Dich vorsichtig aus dem Pranger, winkt seinen Chauffeur heran und schickt ihn zum Empfang, eine Decke zu organisieren. Er nimmt mir sein Sakko ab und hängt es Dir um. Mit einer Hand hält er Dich im Arm, mit der anderen stopft er die Banknotenbündel in Deine Box. Als der Chauffeur mit einer Decke zurück geeilt kommt, hüllt er Dich in diese und bedankt sich mit drei Küssen bei Dir für Deine Leistung.
Dann fragt er:
„Soll ich Deinen Mann holen lassen und ihm meinen Gewinn schenken?”
Du verstehst sofort, schaust ihn sprachlos an und fragst:
„ist das Ihr Ernst, Herr?”
Er nickt bejahend.
„Das ehrt Sie, Herr! Aber ich bin nicht hier her gekommen, um mit meinem Mann zu bumsen, sondern weil ich etwas erleben wollte. Nun habe ich mehr erlebt als ich mir je hätte träumen lassen!”, dabei öffnest Du die Decke vorne und lässt uns den Anblick Deiner gestriemten Vorderseite genießen.
„Aber das, weswegen ich diesen Club aufgesucht habe, das fehlt noch. Ich hoffe doch, dass Sie, Herr, mich nicht um dieses Vergnügen bringen wollen, oder?”
In diesem Augenblick ertönt der Schlussgong.
Der Unbekannte wirft Dich über seine Schulter, wirft mir ein
„Hat mich sehr gefreut! Adieu!” zu und verschwindet mit seiner strampelnden Last in den hinteren Räumen.
Ich walte meines Amtes. Natürlich hast Du haushoch gewonnen. Ich bekomme Deinen Anteil ausgehändigt, Christiane und die O ebenfalls ihre Anteile. Sir Stephen lädt seine O, Christiane, Deinen Mann und mich an seinen Tisch ein. Christiane lüpft immer wieder seufzend ihren Hintern hoch. Deine Vorhersage, dass sie einige Tage nicht komfortabel wird sitzen können scheint voll und ganz eingetroffen zu sein. Sir Stephens O ist noch ein wenig heftiger gezeichnet als Du es bist, aber sie ist trotzdem lieb und charmant, offenbar gut abgehärtet.
Wir trinken auf die Frauen, freuen uns über die gelungene Show und vor allem über das viele Geld, das sie gebracht hat.
Nach ziemlich langer Zeit erscheinst Du fröhlich und munter in Deinem schwarzen Catsuit, das die roten Striemen wunderbar zum Leuchten bringt und dem Köfferchen in der Hand, das Du als zusätzliche Spende für den Süd Sudan an Sir Stephen überreichst.

So sind letztlich in diesem Märchen alle Beteiligten zufrieden gestellt: Sir Stephen, weil er Dich als neue Attraktion für seinen Club ergattert hat. Du, weil Du in dem Club jede Deiner Fantasien ausleben kannst. Dein Mann, weil er Dich unversehrt und zufrieden zurück bekommt. Christiane mault ein wenig, weil Du ihr die Show gestohlen hast, beruhigt sich aber schnell, als ich ihr erkläre, dass unser gemeinsames Fantasieleben doch eine einzige, unendliche Show sei, zu der auch die gestohlenen gehören, weil das doch die wertvollsten seien, sonst würden sie ja gar nicht gestohlen.
Und, wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
Ende des Märchens.